Namco Bandai ist ein japanisches Videospielunternehmen, das als Ergebnis des Zusammenschlusses der Enwicklungsabteilungen von Bandai und Namco 2006 gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt und veröffentlicht Spiele für alle Plattformen. In Amerika wird die Firma durch Namco Bandai Games America repräsentiert, während die PAL-Regionen durch Namco Bandai Partners versorgt werden.
Mit Demon's Souls gelang From Software anno 2010 ein wahrer Meilenstein. In einer zwiegespaltenen Videospiel-Landschaft, aus der die beiden Begriffe "Casual Gamer und "Hardcore Gamer" stärker denn je hervorgingen, brachte das Action-RPG jeden Hardcore Gamer schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Demon's Souls war dunkel, dreckig und unfassbar schwer. Der indirekte Nachfolger "Dark Souls" des gleichen Entwicklerstudios war nicht minder hart, erschien aber neben Playstation 3 auch für Xbox 360 und trieb abertausende Zocker an den Rand des Machbaren. Mit Dark Souls 2 steht nun der dritte Teil der RPG-Reihe in den Regalen.
Als ich im letzten Jahr MXGP testen durfte, war ich durchaus positiv überrascht. Ein Motocrossrennspiel mit aktueller Lizenz und einem soliden Gameplay. Doch war das alles? Nein und das wusste auch Entwickler Milestone. Deshalb haben sie sich für den zweiten Teil einige Gedanken gemacht, diesen zu verbessern und das ist ihnen definitiv gelungen! In diesem Artikel erkläre ich euch, wieso das so ist.
Fast auf den Tag genau 25 Monate nach dem Release von Dark Souls II dürften todeserfahrene Spieler endlich die ersehnte Fortsetzung der Spielreihe in ihr Laufwerk legen. Die Vorfreude war diesmal besonders groß, stellte der zweite Teil doch viele Liebhaber nicht so zufrieden, wie sie erhofft hatten. Mit Dark Souls III schwenkt man nun wieder erheblich in Richtung des Erstlings, was von der ersten Minute freien Spielerlebnis aufgeht und alle in seinen Bann zieht? Aber wirklich alle? Wir haben den Verlauf zwischen Veteranen und einem Neueinsteiger notiert und für euch zusammengefasst.
Die Hüter des Lichts ist das Spiel zum gleichnamigen Animationsfilm von DreamWorks. Nun haben Lizenzspiele bekanntlich einen weniger guten Ruf unter den Videospielern. Die letzte gelungene Filmversoftung, an die ich mich erinnern kann und die kein "Lego" im Namen trug, war Kung-Fu Panda. Jetzt würde ich ja sofort mit einem Vorurteil an den Test herangehen. Daher kam mir eine andere Idee und ich beschloss, einen Versuch zu unternehmen.
Project Cars war 2015 genau das Rennspiel, das sich Rennspielenthusiasten erhofft und gewünscht hatten. Kein Wunder, war es ja in gewisser Weise gesteuert durch die Backer der Kickstarterkampagne. Umso gespannter war man über die Ankündigung des Nachfolgers, der nun komplett in Eigenregie entwickelt wurde. Dennoch hat man sich die Sorgen und Wünsche der Community angehört und in das Spiel mit einfließen lassen. Ob es den hohen Erwartungen nun gerecht werden kann, klärt unser Artikel.
Es sind mittlerweile vier Jahre vergangen, seit Tales of Arise herausgekommen ist. Das Game war ein gutes J-RPG, dass dann auch kurze Zeit später einen Story-DLC kriegte. Doch seitdem ist offen, ob und wie die Reihe fortgesetzt wird.
Immerhin ist jetzt ein Lebenszeichen erschienen. Es ist zwar kein komplett neues Games, sondern „nur“ ein Remaster. Aber in diesem Fall wird ein Titel neu herausgebracht, der bei den Fans der Reihe zu den beliebtesten gehört. Die Rede ist von Tales of Graces, bzw. Tales of Graces f.
Tales of Graces kam ursprünglich 2009 für die Wii heraus, wenn auch nur in Japan. Hierzulande erschien dann ein Jahr später die erweiterte Neuauflage für die Playstation 3, die den Namen Tales of Graces f trug. Daniel hat eben diese damals getestet und gab dem Game eine gute 7.5. Wer wissen möchte, was er damals zu dem Titel schrieb, für den verlinke ich hier die Rezi.
Ich selbst hatte damals die Vorlage nicht gespielt. Meine erste Berührung mit der Tales of-Reihe war Tales of Vesperia. Umso gespannter war ich, wie auf mich das Game wirken würde, ob und wieviel Spaß das Remastered machen würde. Vor allem im Vergleich zu Daniels Rezi von damals.
Dazu muss man allerdings auch schreiben, dass Bandai Namco das ursprüngliche Spiel nicht einfach so nochmal neu herausbrachten. Es gibt einige Quality of Life-Veränderungen, die dazu beitragen, dass mir das Game doch mehr Spaß machte, als ich ursprünglich vermutet hätte.
Sicherlich die angenehmste Änderung im Vergleich zum Original ist die Tatsache, dass du jetzt auf der Oberwelt sprinten kannst. Du kannst dich also deutlich schneller fortbewegen, als ursprünglich. Ebenso lassen sich Dialoge skippen und es lässt sich im Menü einstellen, ob auf der Oberwelt Monster vorhanden sind oder nicht. Ich persönlich würde davon abraten, das auszustellen. Denn am Ende solltest du schon einen gewissen Level an Erfahrungen und Fähigkeiten haben, um in den Pflichtkämpfen nicht mit Pauken und Trompeten unterzugehen.
Auch ist es angenehm, dass die Speicherpunkte sehr breit verteilt sind. Im Prinzip vergehen keine fünf Minuten, ohne, dass du irgendwo auf eine Möglichkeit stößt, deinen Spielfortschritt zu sichern. Und wenn das nicht reicht, dann gibt es ebenso noch die Autosave, die ebenfalls regelmäßig speichern. Womit es quasi unmöglich ist, irgendwann aus Versehen zu viel Spielfortschritt zu verlieren, weil du vergessen hattest, einen Save zu machen.
Zusätzlich beinhaltet Tales of Graces F Remastered nahezu alle DLCs, die damals zu dem Titel herauskamen. Damit sind nicht nur die Storyinhalte gemeint, sondern ebenso die kosmetischen DLCs. Wobei nicht alle Downloadable Contents von damals es in die Jetztzeit geschafft haben. Der Inhalt mit den lizenzierten Kostümen ist nicht vorhanden. Doch ist das etwas, was man verschmerzen kann. Schließlich ist das mit Lizenzen eh so eine Sache...
Des Weiteren merkt man, dass hier viel Wert darauf gelegt wurde, dass du das Spiel wirklich nach Freidünken zu gestalten. Es ist deutlich zugänglicher, auch für solche Spieler, die Behinderungen haben und daher im Original einige Rätsel nicht lösen konnten, weil sie beispielsweise gewisse Farben nicht sehen konnten. Das ist durchaus löblich.
Doch auch, wenn man merkt, dass hier beim Remastered viel Arbeit geleistet wurde, würde ich am Ende das Game nur geringfügig anders als mein Kollege von damals bewerten. Es gibt nämlich das eine oder andere Manko, das immer noch existiert. So ist der Prolog, der erste Abschnitt, in dem du die Protagonisten in ihren Kindheitsjahren steuerst, nervig und zieht sich wie Kaugummi. Erst, sobald ein Zeitsprung geschehen ist, wird das Geschehen interessanter.
Und in Sachen Grafik merkt man einfach, dass das Spiel ursprünglich auf der Wii herauskam. Die war bereits zu ihrer Zeit technisch keine besonders starke Konsole, ja im Vergleich zur PS3 und Xbox 360 sogar die deutlich schwächere. Und das merkt man auch im Remastered. Die Cutscenes lassen an Güte missen und die Oberwelt wirkt spärlich belebt. Das sind alles Sachen, wo man ebenfalls merkt, wie alt die Vorlage mittlerweile ist.
Und trotzdem hatte ich bei dem Spiel meinen Spaß. Es hatte seine Mankos, ja. Aber es ist nun nicht so, als ob hier überhaupt keine Arbeit reingesteckt wurde.
Dragons - Aufbruch neuer Reiter ist etwas Besonderes! Jetzt nicht auf Grund des merkwürdig klingenden deutschen Titels, der wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt wurde. Sondern vielmehr wegen der Tatsache, dass das Game seit langem wieder ein typisches Lizenzspiel darstellt, wie es sie gefühlt schon seit Ewigkeiten nicht mehr gab.
Im April diesen Jahres sind drei Jahre seit dem Release von Tales of Berseria, dem bis dato letzten Teil der Tales of...-Serie, vergangen. Es ist nicht die erste längere Pause, die diese populäre JRPG-Reihe einlegt. Und bis zur hoffentlich baldigen Ankündigung eines neuen Spiels erfüllt Publisher Bandai Namco den Herzenswunsch vieler Fans. Mit Tales of Vesperia Definitive Edition präsentiert man die Neuauflage des Titels, der als einer der Besten überhaupt empfunden wird.
12 Jahre hat es gedauert, bis endlich ein Nachfolger des Spin-Offs Tekken Tag Tournament erscheint. War es damals noch als Exklusivtitel zum Start der Playstation 2 gekrönt, ist sein Erbfolger auf drei Systemen vertreten. Doch wie ihr alle wisst, dauert noch es ein bisschen bis Heihachi und Co. auf der WiiU die Fäuste erheben. Dafür haben wir die Playstation 3- und dessen Xbox360-Version im Testlabor auseinandergenommen.
Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken, als ich Tekken 3D: Prime Edition für den Nintendo 3DS in den Händen hielt. Das letzte Nintendo-Tekken erschien 2001 für den Gameboy Advance. Erinnert sich jemand daran? Nein? Prima. Glücklicherweise kann man heute gewisse Standards erwarten, so dass ich dennoch sehr erwartungsvoll die Cartridge in den 3D-Handheld schob.
Namco lieferte 2004 mit Tales Of Symphonia einen richtigen RPG-Hit auf dem Gamecube ab und erntete bei den Zockern viele Lorbeeren. Es wurde etwas später sogar für die Playstation 2 veröffentlicht, blieb allerdings in dieser Fassung nur den Japanern vorbehalten. Fünf Jahre später bringt Namco Bandai mit Tales Of Symphonia: Dawn Of The New World den Nachfolger auf die Wii. Doch kann das Spiel an seinen grandiosen Vorgänger anknüpfen?
Mit dem PS3-exklusiven Tekken Hybrid schickt sich Bandai Namco an, eines der großen 3D-Prügelspiele der PS2-Ära wiederzubeleben. Auf Hochglanz poliert und mit dem brandneuen »Spielfilm« Tekken: Blood Vengeance sowie einer Preview-Fassung des Nachfolgers gebündelt, stellt sich Tekken Tag Tournament HD den vermeintlich überlegenen NextGen-Kollegen. Angestaubtes Relikt oder Phönix aus der Asche?