Uncharted: Legacy of Thieves Collection im Test

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Es ist ein paar Jahre her, seitdem das letzte Lebenszeichen von Nathan Drake erlebt werden konnte. Mit der Uncharted: Legacy of Thieves Collection kannst du diese Abenteuer erneut erleben.

Uncharted Legacy of Thieves Collection neXGam 14Uncharted ist eine der Vorzeigereihen von Sony. Überwiegend entwickelt von Naughty Dog konnte man seit der PS3 die Indiana Jones-Artigen Abenteuer des Abenteurers Nathan Drake erleben, der von sich behauptet, der Nachfahre von Sir Francis Drake zu sein. Es war eine Serie, die Maßstäbe setzte, sogar so sehr, dass auch der einstige Action Adventure-Primus Tomb Raider sich bei seiner Neuauflage an ihr orientierte. Doch mit Uncharted 4 ging das Abenteuer auf der PS4 zu Ende, derweil mit Uncharted: Legacy of Thieves ein Spin-off für die gleichnamige Konsole herauskam.

Jetzt kommt mit der Uncharted: Legacy of Thieves Collection ein Remaster für die PS5 heraus. Der Grund dafür ist nicht etwa, weil damit der Weg für einen weiteren Teil der Serie bereitet werden soll. Sondern vielmehr, da nun eine Filmadaption der Reihe in die Kinos kommt. Und um diese zu pushen, wurde extra diese Neuauflage auf den Weg gebracht. Wer übrigens einen der letzten beiden Titel besaß, der konnte sich die neue Sammlung für 10€ kaufen und erhielt ein Kinoticket noch dazu. Was auch eine Möglichkeit ist, die verkauften Tickets zu pushen.

Dementsprechend darfst du von von der Collection alles erwarten, nur nichts inhaltlich Neues. Es wurde zwar bei der Portierung auf die PS5 einiges an Aufwand betrieben. Doch trifft dies nur auf den technischen Part zu, was irgendwo etwas enttäuschend ist.

Und es erklärt auch, wieso „nur“ Uncharted 4 und Legacy of Thieves für Sonys neuste Konsole angepasst wurden, aber nicht die Nathan Drake Collection. Der Publisher möchte mit dieser nun nicht unbedingt neue Spieler anlocken, sondern eher die alten. Was insofern schade ist, als dass Uncharted 4 eben das Ende von Nathan Drakes Abenteuer markiert, wobei du hier auch ein wenig über seine Ursprünge erfährst. Doch den eigentlichen Anfang, nämlich Uncharted 1, wird hier ignoriert, obwohl der sicherlich so manchen Kinogänger ebenfalls interessiert hätte.

Am Ende ist dies allerdings Meckern auf hohem Niveau. Denn trotz allem hast du es hier mit einer technisch unglaublichen Kollektion zu tun. Überwiegend wurde in Sachen Grafik einiges getan.

Uncharted Legacy of Thieves Collection neXGam 4Im Prinzip gibt es für jeden Geschmack etwas, wobei jedes Angebot seine Vor- und Nachteile hat. Da ist zum einen der Fidelity Modus zu nennen, bei dem die Games in glasklarem 4K erstrahlen. Jedoch wurde im Gegenzug die FPS auf 30 gecapt, was die Konsequenz hat, dass sich der Titel manchmal etwas langsam anfühlt.

Weshalb es auch den Performance-Modus gibt, der beste Mittelweg zwischen Grafik und FPS. Die Auflösung beträgt hier 2K und die Titel laufen auf runden 60 Frames die Sekunde. 

Und für wen das nicht genug ist? Da gibt es auch noch den Performance Plus-Modus. Sind die Voraussetzungen, ein Fernseher mit HDMI 2.1-Anschluss, erfüllt, dann kannst du die Collection auf sagenhaften 120 FPS zocken. Doch hat dies einen Nachteil: Die Auflösung wurde auf 1080p runtergesetzt, was auf der PS5 zwar immer noch gut aussieht. Ob du dafür allerdings die neue Sony-Konsole dein eigen nennen musst, darf bezweifelt werden.

Doch ist dies nicht das Einzige, was die Uncharted: Legacy of Thieves Collection von den ursprünglichen Titeln unterscheidet. Wer die Originaltitel besitzt, der kann seine Spielstände importieren und auf der PS5 weiterzocken. Was den Vorteil hat, dass du so auch den Dualshock 5-Controller nutzen kannst. So erhältst du hier beim Anwenden der Schusswaffen ein wesentlich besseres Feedback, als noch beim Dualshock 4. Mal ganz abgesehen von den Ladezeiten, die auf der aktuellen Sonyplattform eh so gut wie gar nicht vorhanden sind.

 

Götz meint:

Götz

 

Eins muss von vorneherein klar sein: Würde es nicht den Kinofilm geben, wäre auch die Sammlung nicht existent. Stattdessen nutzt Sony diese, um den Film ein wenig zu pushen und das Interesse an diesem zu wecken.

Dafür wurde allerdings bei der Adaption nur verhältnismäßig geringer Aufwand betrieben. Inhaltlich gibt es nichts neues und es wurden nur die ausschließlich auf der PS4 erschienen Uncharted 4 und Uncharted: Legacy of Thieves adaptiert. Doch dafür kann die technische Anpassung überzeugen. Es existieren drei verschiedene Darstellungsmodi, je nach Präferenz, der Dualshock 5 Controller wurde mit in das Spiel eingebaut und die kurzen Ladezeiten der PS5 sind sowie großartig. Auch die Tatsache, dass du dein Savefile von der PS4 importieren und auf der neuen Sony-Konsole fortführen kannst, ist grandios!

 

Positiv

  • Grafisch super angepasst
  • Dualshock 5 Controller wird gut genutzt
  • Schnelle Ladezeiten

Negativ

  • Inhaltlich nichts neues
  • Wieso nur 4 und Legacy of Thieves?
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Forum
  • von Mistercinema:

    Gerade Lost Legacy auf der PS5 beendet. War dann ja doch ein sehr gutes Spiel und ich bin froh, das ich es nun nachgeholt habe. Gerade der mittlere Part mit den Tempeln und Rätseln war dann besonders gelungen. Der Einstieg ist was seicht und das Ende in Abwandlungen irgendwie ja auch schon mal da...

  • von Captnkuesel:

    Ich habe mit Uncharted 4 angefangen. Das Spiel ist richtig hübsch, spiele in dem Performance Modus ...

  • von Altersegahase:

    Hab gestern mit Legacy angefangen und irgendwann aufgehört, weil es zu spät wurde. Dann mache ich aber jetzt wohl doch nochmal weiter und hoffe, dass wir den gleichen Geschmack haben. ...

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Uncharted: Legacy of Thieves Collection Daten
Genre Actionadventure
Spieleranzahl 1
Regionalcode -
Auflösung / Hertz 4k
Onlinefunktion -
Verfügbarkeit 2022-01-28 22:35:59
Vermarkter Sony
Wertung 9
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