Sind die Speicherstände eurer Gesellschaft verloren, könnt ihr sechs vorgefertigte Charakter (Sorceress, Knight, Assain, Grand Mage, Preserver, Sharpshooter) aus dem Menü wählen, die sich jeweils auf Level 39 befinden. Im Dryad Outpost angekommen, kloppen sich schon Ansässige um die Mitgliedschaft in der Party. Wieder mit dabei ist der aus Dungeon Siege I & II bekannte Esel, der mit seinem großen Inventar und seinen Hufschlägen von sich reden machte. Schnell kommt das Gerücht hoch, dass sich der Overmage, von dem ihr im Hauptspiel verraten wurdet, in der Gegend rumtreibt.
So zieht ihr los, um in der freien Natur/Dungeons Monster zu metzeln und NPCs ihre Wünsche von den Augen abzulesen. Die Nebenaufträge sind genau wie die detaillierten Umgebungen recht vielfältig und halten euch bis zu den Credits bei Laune. Apropos Abspann: Nach gut sechs Stunden Spielzeit habt ihr den Overmage in die Schranken verwiesen und könnt in einem höheren Schwierigkeitsgrad (Veteran, Elite) euer Glück erneut versuchen. Die Neuerungen rund um das Add-on Broken World lesen sich eigentlich sehr routiniert: Mit den Zwergen kommt eine weitere Rasse ins Spiel, die ihr natürlich in eure Party aufnehmen solltet. Dazu gesellen sich mit The Fist of Stone und dem Blood Assassin zwei neuartige Kampfklassen, die viele Kräfte mit im Paket haben.
Der Fist of Stone-Charakter kann Erdbeben heraufbeschwören und der Blood Assassin hat die Möglichkeit Fallen aufzustellen, die leider von der Lebensenergie des Protagonisten abgezogen wird. Um das Gesamtpaket abzurunden, finden sich neue Zaubersprüche bei Händlern. Zur Auswahl stehen unter anderem neue Haustiere, zwei Fächer für automatische Zaubersprüche, viele Monster/Endgegner, neuartige Rezepte/Sets und ihr habt wie bei Titan Quest die Wahl durch Bezahlung die Talentpunkte im Skilltree umzuverteilen.
Minimale Systemvoraussetzungen
Pentium 4, 1GHz oder vergleichbarer Athlon
256MB Ram
Geforce FX 5200/Radeon 9000
610MB Festplattenspeicher
Kompatible Soundkarte
4x CD/4x DVD-Rom Laufwerk
Dungeon Siege II
Testrechner
Athlon64x2 4800+
2GB Ram
Geforce 7800GTX 512MB Ram
Creative SoundBlaster X-FI Platinum
Dungeon Siege II Broken World im Test

Lange ist es her, dass Zaramoth und seine Magier über das Land Aranna herrschten. Mit eiserner Hand unterdrückten sie das Volk, bis sich eine Rebellion unter der Leitung des Menschen Azunai zusammentat, um der Herrschaft von Zaramoth ein Ende zu bereiten. In einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod besiegte Azunai Zaramoth, der von einem magischen Schild beschützt wurde. Als im großen Finale das besagte Schild mit dem Klinge von Zaramoth zusammenstieß, fegte es beide Armeen und dessen Anführer mit einer gewaltigen Schockwelle hinweg. 1000 Jahre später fand der Kriegsherr Valdis das Schwert von Zaramoth und verleibte sich dessen Macht ein, um Aranna in seinem Namen zu knechten. Und wieder mal stellt sich ein Held dem Bösen entgegen, der sich mit einer Gruppe auf die Suche nach den Bruchstücken von Azunais Schild begibt. Mit der Hilfe eines Gelehrten konnten die Stücke vereint werden, um Zaramoth die Stirn zu bieten. Doch im finalen Kampf gegen Zaramoth betrog der Weise die Gefolgsleute rund um das Schild von Azunai. Denn nachdem Valdis besiegt wurde, riss der alte Gelehrte, der in Wirklichkeit ein Overmage war, die Macht an sich.
Dominic meint:
Positiv
- Importfunktion der Party aus dem Hauptprogramm…
- Wuchtiger Soundtrack
- Sammelsucht
Negativ
- … die fehlerhaft ist
- Grafik nicht verbessert
- Kurze Spielzeit
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von Psmoke:
Dominic bespricht das Addon zu Dungeon Siege 2: Dungeon Siege II Broken World Lange ist es her, dass Zaramoth und seine Magier über das Land Aranna herrschten. Mit eiserner Hand unterdrückten sie das Volk, bis sich eine Rebellion unter der Leitung des Menschen Azunai...
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von morkalavin:
nach einem Test hätte ich hier ja wirklich mal gucken können ... Ray müsste es mir doch mitlerweile beigebracht haben werd' ich direkt mal lesen ... aber du hast recht, entweder, es kommt mal ein neues mit echt genialer story und welt, oder .. naja .. Das gute alte Fallout müsste ich mal...
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von [neXGam] Chefsessel:
Ja, ich habs auch ne Zeitlang gespielt und auch den Test hier auf nexgam geschrieben. Hat mir doch gleich einen ganzen Tick besser gefallen als der Vorgänger, vorallem weil die Charaktere jetzt im Prinzip nicht mehr nur inzestös mit sich selbst spielen. Das fand ich damals etwas daneben. Auch das...
Zähneknirschend musste ich hinnehmen, wie meine Level 76-Party zurück in den Kindergarten gestuft wurde. Dann kam nach sechs Stunden die nächste Enttäuschung: Game Over! Da fragt man sich selbst, wofür man gerade 20 Euro ausgegeben hat. Nichtsdestotrotz präsentiert Chris Taylor ein nettes Add-on, was nach kurzer Spielzeit im Internet mit vier Teamkollegen immer noch Spaß macht. Trotzdem wünschte/erwartete ich mehr von allem.