2018: Der Jahresrückblick

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Manche Traditionen sind es wert, sie zu pflegen. Wie der neXGam-Jahresrückblick zum Beispiel. Erneut hat sich die Redaktion versammelt, um einen Blick zurück auf 2018 zu werfen, sowie etwas in die Zukunft zu schauen. Viel Spaß mit den Beiträgen, sowie ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wünscht euch eure neXGam-Redaktion.
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Monster-Hunter-World-11

Auch 2018 war erneut ein großartiges Spielejahr, das mir wieder einige schöne Spielstunden mit besonderen Titeln gewährt hat. Es ist schwierig diese alle zusammenzufassen, aber ich möchte mein Möglichstes tun zumindest die wichtigsten aufzuzählen. Platz 1 ist dabei unbestritten Monster Hunter World, bei dem die Entwickler bei Capcom es tatsächlich schafften, das Gameplay zu entschlacken, so dass der Einstieg für Neulinge leichter fällt, es aber nicht simpel genug zu machen, dass sich Veteranen davon abwenden. Gepaart mit beeindruckenden Zwischensequenzen und stets neuen Eventquests wird mir das Spiel nach selbst über 300 Spielstunden auf PS4 und Xbox One nicht langweilig.
 
Knapp dahinter auf dem zweiten Platz befindet sich Forza Horizon 4, das ebenso mit einem abgewandelten Spielaufbau etwas mehr motiviert als noch der Vorgänger. Es ist einfach immer noch der spaßigste Simulations- und Arcaderacing Hybrid, den man auf Konsolen zocken kann. Da konnte selbst ein Gran Turismo Sport bei mir nicht mithalten. Als dritten Titel möchte ich noch das PC Strategiespiel Into the Breach nennen, das auch für die Switch veröffentlicht wurde. Hier haben sich die Macher von FTL selbst übertroffen und ein innovatives Gameplay entwickelt, dass einen stets motiviert und immer wieder für eine weitere Runde einlädt.
 

Monster-Loves-You-05

Besonders möchte ich noch zwei Spiele nennen, die in diesem Jahr einen besonderen Platz bei mir gefunden haben. Erstens Monster Loves You! für die Switch. Es war ein Game, dass mich vor allem durch seinen Humor überraschte, und erinnert an die alten Abenteuerbücher meiner Kindheit, in denen man Entscheidungen treffen musste, die kommende Ereignisse beeinflussen. Zwar nur auf englisch, aber auf jeden Fall ein Geheimtipp! Der zweite Titel ist 11-11: Memories Retold. Es erzählt die bewegende Geschichte zweier Menschen, die in den ersten Weltkrieg verwickelt sind und beide einen anderen Antrieb haben, diesem Krieg beizuwohnen. Ein Game in dem der Krieg nur die Rahmenhandlung bildet, um eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Auch vom Grafikstil fällt das Spiel mit seiner Aquarelloptik dabei aus dem Rahmen und bildet ein ganz eigenes Spielerlebnis.
 
Flop:
Auch gab es drei Games, die mir nur wenig bis gar keinen Spaß gemacht haben. Allen voran Underworld Ascendant. Es tut mir im Herzen weh das schreiben zu müssen, jedoch haben sich die Entwickler bei dem Spiel übernommen. Man musste in enorm große Fußstapfen treten, um einen Nachfolger für die beiden großartigen Ultima Underworld Spiele zu entwickeln und das mit einem nur kleinen Team. Nicht nur, dass man vorab den Backern mit einigen fragwürdigen Designentscheidungen vor den Kopf stieß, ebenso war das Endprodukt überhäuft von Bugs, die das Spiel nahezu unspielbar machten.
 
Zweiter im Bunde ist Shroud of the Avatar, das ein ähnliches Schicksalteilt wie Underworld Ascendant. Auch hier wollte man ein MMORPG mit riesiger Welt erschaffen, um einen spirituellen Nachfolger von Ultima Online zuerschaffen. Auch hier war Richard Lord British Garriott mit von der Partie, so dass man meinen könnte, dass ein gutes Spiel dabei herauskommen könnte. Doch das Game krankte an einer nahezu toten Welt und einer Vielzahl von Fetchquests, die auf Dauer einfach nur langweilig sind. Zudem erschwerte das Pay 2 Win zusätzlich noch die Motivation aufrecht zu erhalten.
 

Destiny-2-13

Zuletzt möchte ich noch Fallout 76 nennen, dass eigentlich nicht in dieser Kategorie auftauchen dürfte. Das Grundgerüst an sich stimmt, doch ein Rollenspiel ohne Dialoge und NPCs mit denen man interagieren kann ist  nur eine leblose Welt, die eine Handvoll Spieler mit denen man kaum bis gar keinen Kontakt hat. Deshalb wirkt die Welt einfach nur kalt und wenn man nicht eine eigene Sammelwut entwickelt, leidet die Motivation auch arg.
 
2019:
Im nächsten Jahr freue ich mich vor allem auf The Outer Worlds von Obsidian Entertainment. Das auf den Game Awards angekündigte Rollenspiel wirkt wie eine Mischung aus Fallout und Borderlands und sieht genauso aus, wie ich mir ein modernes Rollenspiel wünsche. Natürlich freue ich mich ebenfalls auf das Resident Evil 2 Remake im neuen Gewand und dass man hoffentlich ein Lebenszeichen von Metroid Prime 4 zu sehen bekommt. Anthem wirkt auch wie ein heißer Kandidat möglicherweise Destiny 2 bei mir abzulösen, aber ich lasse mich da gern überraschen, vor allem weil Bioware in der Vergangenheit bei Dragon Age Inquisition und Mass Effect Andromeda eher strauchelte. Ansonsten lasse ich mich gerne überraschen, welche Indieperlen noch im nächsten Jahr auf mich warten werden.

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Forum
  • von Civilisation:

    Falls sich übrigens wer wundert, wieso als Artikelbild "God of War" genommen wurde? Dieses Spiel wurde von den meisten neXGam-Redakteuren als eines ihrer Top-Spiele des Jahres genannt.

  • von Civilisation:

    2018: Der Jahresrückblick Manche Traditionen sind es wert, sie zu pflegen. Wie der neXGam-Jahresrückblick zum Beispiel. Erneut hat sich die Redaktion versammelt, um einen Blick zurück auf 2018 zu werfen, sowie etwas in die Zukunft zu schauen. Viel Spaß mit den Beiträgen, sowie...

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