It Came From Space And Ate Our Brains im Test

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Ihr wollt mal wieder ein Spiel, bei dem ihr einfach drauflosspielen könnt? Am besten auch noch Miteinander zu viert? Dann ist womöglich It Came From Space And Ate Our Brains was für euch! Das Spiel mit dem sehr langen Titel macht keine Gefangenen und besinnt sich auf das Wesentliche. Wir haben uns für euch in den Großstadtdschungel begeben.

It-Came-From-Space-And-Ate-Our-Brains-01Es hat ja nun etwas länger gedauert, bis Konsoleros in den Genuss des Spiels gelangen konnten. Bereits 2015 erschien der Titel am PC, aber wurde jetzt für Spielkonsolen noch einmal überarbeitet und erweitert. Eine Story haben wir im Spiel aber immer noch nicht wirklich. Aliens greifen die Erde an und wollen uns ausradieren. Wir als namenlose, bewaffnete Helden möchten das verhindern. Ende der Geschichte. Im Hauptmenü lässt sich eine Kampagne und Überlebensmodus auswählen, doch zunächst lassen wir uns im Tutorial die Steuerung näher erklären. Die ist genauso, wie man es von einem klassischen Twin Stick Shooter kennt: Mit dem linken Stick lauft ihr rum, während ihr mit dem rechten Stick die Aliens anvisiert und mit der Schultertaste aufs Korn nehmt. Somit sind schon die Basics der Steuerung erklärt.

Beginnen wir mit der Hauptkampagne, die insgesamt sechs verschiedene Level bietet. Die Level selbst sind sehr lang, so dass wir für den Ersten bereits über eine halbe Stunde gebraucht haben. Deshalb kann ich euch versichern, dass ihr einige Zeit benötigen werdet, um durch das Spiel zu kommen. Mit eurer Kanone und einer Taschenlampe geht es durch die Nacht, die Grafik wird euch dabei in Voxelgrafik präsentiert, die durchaus gut zum Spiel passt. Optisch sind die nächtlichen Stages allesamt in Grautönen gehalten. Hier stechen nur die Spieler farblich heraus und die Aliens, die in pinker Farbe dargestellt werden. Während es zu Beginn einer Stage noch ruhig ist, werdet ihr einiges zu tun haben, wenn euch die Gegner entdecken. Denn fortan werdet ihr es mit einem endlosen Strom an Widersachern zu tun haben, die euch bei einer kleinsten Berührung eines eurer insgesamt vier Herzen abziehen werden.

It-Came-From-Space-And-Ate-Our-Brains-05Sobald ihr einen Gegner erledigt, erhaltet ihr Punkte, bei Ketten gibt es Multiplikatoren um mehr Punkte zu erhalten. Diese könnt ihr dazu verwenden entweder eure bisherige Waffe aufzuwerten oder in neue Waffen zu investieren. Mit dabei sind von der Plasmakanone bis hin zur Shotgun verschiedene Wummen vertreten. Insgesamt acht an der Zahl, aus denen ihr wählen könnt. Durch den steten Angriffsfluss habt ihr allerdings keine wirklichen Verschnaufpausen, um euch in Ruhe die Waffen anzusehen. So kann es mitunter passieren, dass ihr hektisch das Waffenrad öffnet und die nächstbeste Waffe kauft, die ihr euch leisten könnt. Das geschieht bereits beim niedrigsten der zusammengenommen vier Schwierigkeitsgrade, ihr werdet also gut gefordert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass es in den Leveln keine Wegmarker gibt. Oft genug kommt es vor, dass ihr in einer Sackgasse landet, die zwar das ein oder andere Extra bereithält, allerdings geht dann die Suche nach dem richtigen Weg von Neuem los. Meist müsst ihr von einem Safehouse zum nächsten laufen, was sich so nicht als allzu einfach herausstellt. Diese dienen auch als Checkpoints, an denen man erneut beginnen kann, sobald man von den Aliens überwältigt wurden. Sie sind allerdings rar gesät, so dass man schon einiges an Können beweisen muss. Wer ein paar Freunde hat, der kann die Kampagne mit bis zu vier Spielern lokal spielen, was die Sache natürlich etwas erleichtert, da die anderen Spieler einen wiederbeleben können, falls man den Löffel abgegeben hat.

It-Came-From-Space-And-Ate-Our-Brains-12Um sich der Gegner besser erwehren zu können, liegen in den Levels zahlreiche Kisten verstreut, die so manches Extra bereithalten. Mal wird kurzzeitig eine Waffe in höchster Stufe ausgehändigt, ihr bekommt für kurze Zeit ein Schild oder könnt sogar ein Geschütz platzieren, welches euch im Kampf unterstützt. So kämpft ihr euch durch die Levels, an denen am Ende ein Bossgegner wartet, den ihr besiegen müsst. Allein ist das ein durchaus knackiges Unterfangen, mit Freunden aber eine spaßige Angelegenheit. Habt ihr mal keine Lust auf die Kampagne, so könnt ihr im Überlebensmodus miteinander auf die Jagd nach Punkten gehen. Hier seid ihr in einer Arena und müsst Wellen an Feinden erledigen, um zur nächsten zu gelangen und natürlich eine möglichst hohe Punktzahl abzustauben. Unterstützt wird die Actionhatz von einem treibenden Technosoundtrack, der gut zum actionreichen Gameplay passt. Was ich mir nur gewünscht hätte, wäre etwas mehr Abwechslung. Es gibt nur wenige Gegnertypen, die allesamt auf den Nahkampf ausgelegt sind und mal mehr oder weniger schnell auf euch losstürmen. Den Levels selbst würden Ruhezonen guttun, um sich ordentlich ausrüsten zu können, denn selbst im Safehouse machen die Gegner vor euch nicht halt. Schade ist auch, dass man die Kampagne und die Arena nicht online im Mehrspieler spielen kann, das ist leider PC-Spielern vorbehalten.

 

Michael meint:

Michael

It Came From Space And Ate Our Brains ist ein waschechter Twin Stick Shooter alter Schule, der zwar keinen Wert auf Story, dafür aber auf Action legt. Trotz kleinerer Aufgaben wie das Zerstören einer Barriere oder das Aktivieren von Schaltern bleibt das Gameplay allerdings etwas eintönig, was durch die mangelnde Gegnervielfalt noch etwas verstärkt wird. Der Schwierigkeitsgrad ist allein durchaus moderat, mit drei Freunden wird das Spiel aber deutlich spaßiger. Es wird aber einige Zeit dauern, bis ihr durch die insgesamt sechs Level der Kampagne kommt und wird euch das zu langweilig könnt ihr eine zusätzliche Herausforderung im Überlebensmodus suchen. So ist das Spiel eine nette Unterhaltung für zwischendurch, mit dem man bei geselliger Runde Mal schnell die Sau rauslassen kann.

Positiv

  • unkomplizierte Action
  • für bis zu vier Spieler
  • umfangreiche Levels

Negativ

  • Spielablauf zu eintönig
  • nur wenige Verschnaufpausen
  • Mehrspieler auf Konsole nur lokal
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