The Legend of Zelda A Link Between Worlds

Nintendo 3DS

Dicke Luft in Hyrule. Ein böser Magier verwandelt Menschen in Gemälde und der grüne Zipfelmützenträger ist der einzige, der ihn stoppen kann.

The_Legend_of_Zelda_A_Link_between_Worlds_4Wenn ihr zu den Lesern gehört die in ihrer Kindheit ein Nintendo64 besaßen, kennt ihr  die 3D-Abenteuer von Link. Natürlich hoch gelobt von der Presse und äußerst spielenswert. Doch begann seine Geschichte im 2D-Gewand, dessen Höhepunkt auf dem Super Nintendo stattfand. The Legend of Zelda - A Link to the Past war zu seinem Release ein packendes Spiel, welches außerdem Videospielgeschichte schrieb. Heute gehört es zu den Videospielen, die jeder besitzen- bzw. mal gespielt haben sollte.

Zeittechnisch sind einige Jahre nach dem Super Nintendo-Ableger vergangen und Link folgt seinem Leben als Lehrling eines Schmieds. Bei seinen alltäglichen Aufgaben kommt er leider zufällig einem Magier in die Quere, der Einwohner von Hyrule in Gemälde verwandelt. Nur knapp konnte der kleine Held auch diesem Schicksal entrinnen und verfügt seitdem selbst über die Fähigkeit sich für kurze Zeit in ein Portrait zu verwandeln und sich über Wände zu bewegen.

Mit dieser neuen Macht im Petto lassen sich Abgründe viel leichter überwinden. Lehnt euch an die Mauer, drückt den A-Knopf und schon klebt ihr an der selbigen. Jetzt nur noch dem Konstrukt folgen und auf der anderen Seite zurückverwandeln. So lassen sich auch Prima Fenster mit Gitterstäben durchqueren oder man kann Steinlawinen ausweichen. Doch zu lange solltet ihr euch nicht in Gemäldeform aufhalten, da der Ausdauerbalken rapide abbaut, während ihr in dieser Form seid. Habt ihr in der maximalen Zeit keinen festen Boden unter die Füße bekommen, fällt Link ins Leere.

Wenn im Lexikon als Beispiel eine Begriffserklärung für ‚‚Fanservice‘‘ stehen würde, wäre dort vermutlich Links neustes 2D-Abenteuers aufgeführt. Nintendo übernahm mit einer Perfektion das Gefühl des Vorgängers aus dem Jahr 1992. Obwohl die Grafik in Polygonen erstellt wurden, bleibt der Charme vom Super Nintendo erhalten. Kenner werden sich sofort in Hyrule zurechtfinden und der leicht überarbeitete Soundtrack vermittelt Gänsehaut.

The_Legend_of_Zelda_A_Link_between_Worlds_2Habt ihr hier den 3D-Regler noch nicht nach oben geschoben, empfehle ich euch das jetzt zu tun. The Legend of Zelda - A Link between Worlds ist eines dieser Spiele, wo die räumliche Tiefe mit in die Spielwelt integriert wurde. Das sieht man zum Beispiel in Heras Turm, dort muss sich Link von unten nach oben durcharbeiten. Mit Hilfe von Sprungfedern geht es immer wieder ein Stockwerk höher, während der 3D-Effekt jedes Mal ein gutes Tiefengefühl vermittelt. Obwohl das Spielprinzip weiter klassisch bleibt, vollzog Nintendo ein paar Optimierungen.

Das fängt zum Beispiel mit der Schnellreisefunktion an. Sobald ihr die Hexe Irene kennengelernt habt, ist diese bereit euch samt fliegenden Besen an schon bereiste Standpunkte zu bringen. Hierbei dienen die Wetterhähne, die zudem Speicherpunkt sind, als Bushaltestellen.

Dank der Hinweisbrille findet ihr überall gesprächige Geister verstreut, die im Tausch gegen Spielmünzen wertvolle Tipps geben. Die Itemverwaltung ist dank dem Touchscreen noch einfacher. Solltet ihr gerade nicht in Links prall gefülltem Sack herumwühlen, zeigt euch der untere Bildschirm eine Kartenansicht von der Welt bzw. dem aktuellen Dungeon. Hier lassen sich auch mithilfe von Stecknadeln Orte markieren. Habt ihr in den Vorgängern nach bestehen eines Dungeons immer eine neue Waffe erhalten, so habt ihr jetzt nach kurzer Spielzeit die Möglichkeit alle wichtigen Items in einem Shop zu borgen. Hierzu solltet ihr zu eurem Haus wandern. Dort hat sich der Händler Ravio eingenistet, der zurzeit keine Bleibe besitzt.

Und da ihr sowieso öfter unterwegs seit hat er so lange euer Möbel zur Seite geräumt und nutzt den Raum als Verkaufsfläche. Mit ein paar Rubinen lassen sich Bogen, Bomben, Hammer, Bumerang oder Enterhaken leihen, die leider nach dem Ableben an ihn zurückfallen. Dann heißt es Ravio erneut einen Besuch abzustatten, um abermals die begehrten Gadgets zu entleihen. Doch das geht dank Reisefunktion schnell von der Hand. Später könnt ihr die Waffen auch käuflich erwerben.




Dominic meint:

Dominic

The Legend of Zelda steht bei mir mit einem Problem da. Während ich bei Mario sowohl die 2D- wie auch 3D-Abenteuer liebe, ist das bei dem Zipfelmützenträger nicht so. Für mich wirkt die Zelda-Serie nur in der 2D-Variante rund, im Gegensatz zu seinem 3D-Pedant. Und weil ich sowieso The Legend of Zelda - A Link to the Past als das beste Zelda-Spiel aller Zeiten sehe, trifft der quasi Nachfolger mein Beuteschema. Erneut kann ich von einem Videospielerlebnis berichten, das von Anfang bis zum Ende durchdacht und in sich stimmig wirkt. Dazu kommt noch ein dicker Nostalgiebonus hinzu, dessen man sich besonders, wenn man den Vorgänger spielte, nicht entziehen kann. Ein Traum von einem Action-Adventure!

Positiv

  • 3D-Effekt mit ins Spieldesign eingeflochten
  • Sehr gutes Dungeonsdesign
  • Neue Gemäldefunktion

Negativ

  • ---
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Forum
  • von ChaosQu33n:

    Nein, gibt es nicht.

  • von Jadakiss:

    Mr.Deadshot schrieb: Jadakiss schrieb: Kann ich das Spiel auch auf dem 2ds spielen ?? Bzw braucht man dafür eher einen 3ds ?? Ich meine jetzt spielerisch... Ich glaube es gibt...

  • von Jadakiss:

    Gibt es da nicht irgendwelche Rätsel die nur in 3d gehen ??

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