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Test Drive 5 im Test

PlayStation1
In der Welt der Videospiele überlebt ein Titel je nachdem wie gut er sich gegen seine Konkurrenten schlägt. Test Drive ist ein Kandidat dieser Sorte. Während es ein überdurchschnittlicher Arcade-Racer mit ansehnlicher Grafik, vielen Autos und einer Menge Strecken ist, fällt es beispielsweise gegen die Need for Speed Reihe aus dem Hause EA gnadenlos ab.
Test Drive 5 bietet eine große Auswahl an Fahrzeugen, mit denen ihr die Straßen unsicher machen könnt. Insgesamt werden 28 Autos geboten, von denen ein Teil erst freigespielt werden muss. Darunter sowohl moderne Sportwagen, als auch klassische Muscle-Cars. Desweiteren wird ein großes Angebot an Strecken aufgefahren, die mit alternativen Routen aufwarten, um mehr Abwechslung in das Spielgeschehen zu bringen. Neben dem normalen Racing-Modus sind auch ein Polizei und ein Drag-Modus integriert, letzterer wird aber aufgrund der kurzen Sprints schnell langweilig. Im Cop Chase habt ihr die Aufgabe eine Gruppe von Rasern zu stoppen, jeder mit eigenem Vorstrafenregister. Um sie zum anhalten zu bewegen, muss ihre Schadensanzeige auf den Nullpunkt gebracht werden. Dass klingt einfacher als es ist, bis man einen kompletten Durchlauf schafft, werden viele Versuche benötigt.

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Der Zentrale Angelpunkt ist das Cup-Race, was in verschiedene Kategorien aufgeteilt ist. Dies ist eine Art Karriere Modus im Spiel. Im Championship-Cup beispielsweise, muss man 4 Rennen absolvieren. Dabei wird der Erstplatzierte mit 6 Punkten belohnt, nachdem die Rennen vollendet sind, wird abgerechnet. Je nach Position könnt ihr weitere Cups anwählen, die mit eigenen Vorraussetzungen aufwarten, wie zum Beispiel mit der Eingrenzung auf bestimmte Fahrzeugtypen.



Die Grafik ist gelungen, mit angenehmen Details auf den einzelnen Modellen. Auch die Strecken bieten viele optische Verzierungen am Straßenrand und wirken realistisch. Leider wurde es versäumt, ein wenig Tempo in die Optik mit einfließen zu lassen, auch wenn ihr 160 fahrt, sieht es nicht anders aus als mit 80.

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Der größte Kritikpunkt ist das schwache Gameplay. Die normalen Rennen sind viel zu schwer, sogar auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad. Der Computer beschleunigt immer schneller als ihr. Und wenn man nicht aufpasst, verliert man ruckzuck die Kontrolle über seinen Boliden. Zudem kann euch der Computer bei der kleinsten Berührung aus der Bahn werfen, umgekehrt ist dass natürlich nur schwer möglich. Ein grober Schnitzer auch im Cop-Modus, wo man permanent die Taste gedrückt halten muss, damit die Sirene funktioniert.



Obwohl es sicherlich kein schlechtes Spiel ist, wird der Titel gnadenlos von der Konkurrenz zermürbt. Es gibt keinen nennenswerten Grund sich den fünften Teil der Test-Drive Reihe in die eigene Sammlung zu holen, es sei denn man ist ein Sammler für diese Art des Genres.

Dieses Muster wurde uns von Sirius aus dem neXGam-Forum gespendet, vielen Dank!

Felix meint:

Felix Eigentlich mit guten Ansätzen bestückt, werden diese nur bedingt gut genutzt, was vor allem an der schwammigen Steuerung und den überlegenen Gegnern liegt. Arcade-Racing Freunde die unbedingt alles in der Sammlung haben müssen können aber einen Blick riskieren, der Rest fährt mit der Konkurrenz besser.

Positiv

  • Flottes Arcade-Racing
  • Viele Autos

Negativ

  • Hoher Härtegrad
  • Nervige Soundeffekte
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