R-Type II im Test

GameBoy

Das Bydo Empire ruft erneut zum Angriff auf den Gameboy und alle R-Typefähigen Spieler treten dieser Invasion entschlossen entgegen.

rtype_II_6Wie schon aus dem Vorgänger bekannt, geht es in besagter R-Type-Manier scrollend von links nach rechts, wobei ihr alles zerbretzelt was euch so vor die Flinte kommt. Ihr fliegt durch fünf große Levels, die allesamt aus der Automatenversion von R-Type II stammen. Innerhalb des Stages sammelt ihr Powerups ein, die eure Feuerkraft anwachsen lassen, so dass selbst der größte Gegner kein Problem mehr darstellt.

Das Gameplay hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht geändert und so könnt ihr durch Powerups einen Satelliten (Force) an eure R-9 Einheiten koppeln. Dieser dient als Schutzschild und als Waffenverstärker. So wie in dem vorherigen Teil ist es auch hier taktisch wichtig sie hinter bzw. vor euer Raumschiff zu setzen, um der Gegnerhorden Einhalt gebieten zu können. Zu den Powerups gesellen sich später zwei Satelliten (Bits), die an der Unter- beziehungsweise Oberseite als Schild für das Schiff dienen. Da das Gameplay von R-Type einen anderen Weg einschlägt als z. B. Gradius, müsst ihr nicht erwarten, dass endlos viele Feinde auf euch zu kommen. So ist das Spiel abwechslungsreich und fordernd, aber nie unfair.

rtype_II_3In regelmäßigen Abständen wechseln sich hier Gegnergeschwader mit bildschirmfüllenden Endbosse ab. Die Waffensysteme wurden dabei 1:1 vom Automaten übernommen und lassen wahre R-Type-Anhänger in Verzückung geraten. Genretypisch wartet am Levelende besagter Endgegner auf euch, den es zu besiegen gilt um das nächste Stage betreten zu können. Die Grafik wurde im Vergleich zum ersten R-Type verbessert, allerdings etwas zu Lasten der Spielgeschwindigkeit. Bei großem Gegneraufkommen flackert und ruckelt die Darstellung leider vor sich hin, was den Spielspaß doch entscheidend schmälert. Dabei ist R-Type II schön anzuschauen und weiß grafisch sonst zu begeistern.

Soundtechnisch bin ich ein bisschen enttäuscht von Irems Machwerk. Die Musik ist nur Mittelmaß und durch das sich wiederholende Gedudel gehen die Soundeffekte völlig unter. Ein dickes Lob verdienen abschließend noch die fair verteilten Rücksetzpunkte und die unendlichen Continues, womit selbst Anfänger nach harter Arbeit den Abspann bewundern können.




Dominic meint:

Dominic

R-Type II ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits fesselt das Gameplay ungemein an den Handheld und die grafische Präsentation steht dem in Nichts nach. Auf der anderen Seite ist der Gameboy durch die Grafik so überfordert, dass es an vielen Stellen derbe flackert und die Grafikengine in die Knie geht. Ich persönlich hätte mir da lieber einen sauberen Spielablauf, meinetwegen zu Lasten der Optik, gewünscht. Trotzdem bekommen Shoot’n Up-Fans einen gelungenen Vertreter des Genre der aus heutiger Sicht immer noch Spaß macht.

Positiv

  • Tolle Grafik
  • Unverwüstliches Spielprinzip

Negativ

  • Derbes Grafikflackern und Slowdowns
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Forum
  • von Civilisation:

    Die Fortsetzung eines Klassikers: Ist sie genauso gut wie der Vorgänger? Dominic hat es herausgefunden. R-Type II Das Bydo Empire ruft erneut zum Angriff auf den Gameboy und alle R-Typefähigen Spieler treten dieser Invasion entschlossen entgegen. Zu unserem Test ...

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