Persian Nights: Sands of Wonders im Test

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Entwickler Artifex Mundi ist bekannt für seine Grafikadventures mit malerischem Hintergrund und Hidden Object Rätseln. Nachdem man bereits viele dieser Spiele auf dem PC bewundern konnte, gibt es auch mittlerweile eine beachtliche Anzahl von diesen für Konsole. Wir sahen uns den aktuellsten Spross aus der Reihe dieser Games, Persian Nights: Sands of Wonders, einmal genauer für euch an.

Persian-Nights-Sands-of-Wonders-01Düstere Zeiten brechen im Morgenland an, denn der persische König ist an einer mysteriösen Krankheit erkrankt, gegen die bislang noch kein Heilmittel gefunden wurde. An seiner Stelle regiert der Großwesir Zaved mit harter Hand und nicht jeder glaubt, dass er rechtschaffene Ziele verfolgt. Auch Land und Leute sind mittlerweile an der Seuche infiziert und Apotheker wie die Protagonistin Tara machten es sich zur Aufgabe, den Menschen zu helfen, wo sie nur können. Auf der Suche nach der Ursache besucht Tara einen Wahrsager, der sie zu einem Tempel schickt, in dem Sie finden werde, was sie suche. Dort angekommen wird sie Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen dem Großwesir und einem jungen Abenteurer und gelangt in den Besitz eines Talismans der Tara magische Kräfte verleiht. Fortan zieht sie zusammen mit dem Abenteurer Darius los, um den Ursprung der Seuche auszumerzen.
 

Ab diesem Zeitpunkt geht dann das eigentliche Spiel los, in dem man in klassischer Grafikadventuremanier statische Bildschirme nach Hinweisen und Gegenständen absucht und diese miteinander kombiniert, um weiterzukommen. Was sofort auffällt, ist das wunderschöne Setting, das vor allem optisch seine Reize hat. Die Animationen der Figuren besteht zwar nur aus verschiedenen Einzelbildern, die aneinandergereiht wurden, um eine Bewegung anzudeuten, jedoch weiß der Märchenbuchstil sehr zu gefallen. Auch allgemein baut sich die Geschichte wie in einem Märchen auf, in dem das Land von einem bösen Herrscher befreit werden soll. In den unterschiedlichen Bildschirm sammelt ihr Gegenstände auf, die entweder kombiniert oder benutzt werden, um Türen zu öffnen oder weitere Objekte zu erhalten. Aufgelockert wird das Gameplay durch verschiedene Puzzles, die eine willkommene Abwechslung sind. Beispielsweise müssen Edelsteine passend miteinander verbunden werden, oder Blöcke verschoben werden, um einen Hebel umlegen zu können.
 

Persian-Nights-Sands-of-Wonders-05Weiterhin gibt es auch Hidden Object Rätsel in denen auf einem Bildschirm bestimmte Gegenstände gefunden werden sollen, die am unteren Bildschirmrand aufgelistet sind. Diese so genannten Wimmelbilder haben glücklicherweise keinen Zeitdruck, so dass man sich in Ruhe durch das Spiel puzzlen kann. Ebenso darf man seiner Berufung als Apothecarius nachgehen, indem man in mehreren Stellen im GameTränke brauen darf, um den Menschen und Tieren zu helfen. Dazu muss man erst die jeweiligen Zutaten finden und diese nach Anleitung verarbeiten und in einem Fläschchen miteinander mischen. Ebenso kann man an verschiedenen Stellen des Spiels sich mit dem Sidekick Darius unterhalten, der anfangs nicht allzu viel von unserem Alter Ego hält. Dennoch erfährt man durch die Gespräche mit ihm etwas mehr von der Hintergrundgeschichte und auch von der Spielwelt, sodass diese viel lebendiger wirkt.
 

Im Gegensatz zu bisherigen Spielen von Artifex Mundi gibt es hier ebenfalls eine Art Kampfsystem. Wiederholt kommt es vor, dass ihr gegen Dämonen in einer Art Runenkampf antreten müsst. Hier werden am Bildschirm Runen angezeigt, die man mit der richtigen abwehren muss, um dann attackieren zu können. Auch von der Steuerung her ist das Game überraschend gut für Konsole umgesetzt worden. Man steuert einen Cursor über den Monitor, der euch sehr großzügig Dinge anwählen lässt. Ebenso werden verschiedene Optionen dargestellt, wie etwas Benutzen, wenn ihr einen Gegenstand aus dem Inventar anwenden oder näher betrachten sollt, um ihn passend zu manipulieren.


Michael meint:

Michael

Persian Nights: Sands of Wonders ist erneut ein erfrischendes Spiel aus der Reihe an Grafikadventures des Entwicklers. Diesmal im Orient erzählt das Game eine märchenhafte Geschichte aus 1000 und einer Nacht, die zwar nicht unbedingt einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweist, aber dafür für kurzweilige Spielstunden sorgt. Das Feature mit den Runenkämpfen ist eine angenehme Ergänzung des bisher Bekannten. Ansonsten lockern Puzzles und Wimmelbilder den Kombinieralltag auf. So ist das Spiel ein unterhaltsames, wenn auch etwas kurzes Adventure, dass euch gut unterhalten wird.

Positiv

  • märchenhafter Grafikstil
  • abwechslungsreiche Rätsel
  • angenehme Steuerung auf Konsolen

Negativ

  • manchmal anstrengender Sidekick
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