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Silent Hill im Test

PlayStation1
Pünktlich zum Start der Kinoversoftung von Silent Hill (Start am 11.05.2006) wollen wir allen, die vielleicht noch nicht allzu viel über die Spieleserie wissen, den ersten Teil ans Herz legen. Millionen von Fans und drei Fortsetzungen können eigentlich nicht irren. Wo diese Faszination stammt, liegt irgendwo in dieser Stadt verborgen. Wir trauten uns für euch nach Silent Hill, um das Geheimnis zu lüften.

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Nicht immer entdeckt man erfreuliche Dinge


Ein schöner Ferienurlaub sollte es werden, den Hauptcharakter Harry Mason (nicht zu verwechseln mit Staranwalt Perry Mason) mit seiner Tochter Cheryl in dem verschlafenen Städtchen Silent Hill verbringen wollte. Seit vor sieben Jahren in der Stadt ein Großbrand wütete ist der ehemalige Kurort nun mehr verlassen als belebt. Wegen einer Autopanne erreichen Harry und Cheryl Silent Hill erst am Abend. Cheryl schläft mittlerweile und an Harrys linker Seite zieht ein Polizist auf einem Motorrad an ihm vorbei und mustert ihn.


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Selbst in der Schule ist man nicht sicher


Wenige hundert Meter weiter liegt dessen Motorrad am Straßenrand, verlassen. Als Harry seinen Blick wieder der Hauptstraße zuwendet sieht er vor sich einen Schatten einer menschlichen Person. Er reißt das Lenkrad herum und setzt seinen Wagen in den Graben. Nach kurzer Bewusstlosigkeit kommt Harry wieder zu sich und muss mit Schrecken feststellen das Cheryl verschwunden ist. Auch die Umwelt hat sich mittlerweile verändert. Es ist spürbar kälter geworden und es beginnt zu schneien, außerdem lässt dicker Nebel die Weitsicht trüben. Das ist aber Nebensache. Er muss Cheryl finden.



Nach diesem kurzen Einleitungsvideo kommen wir ins Spiel. Wir sehen unser Alter Ego wie zum Beispiel in Tomb Raider von hinten. Nach ein paar Schritten sieht man schemenhaft Cheryl die Strasse hinablaufen und in eine Nebenstrasse einbiegen. Hier bekommt man den ersten Schrecken zu Gesicht, doch mehr wird nicht verraten ,,,) Im Gegensatz zu dem früher erschienenen Resident Evil von Capcom verwendet Silent Hill keine vorgerenderten Hintergründe mit fester Kameraeinstellung, sondern es wird alles in Polygongrafik mit dynamischer Kamera dargestellt.


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Gar abscheuliche Kreaturen erwarten uns


Außerdem legt Silent Hill sehr viel Wert auf den psychologischen Horror, der durch die musikalische Begleitung noch verstärkt wird. Egal ob bedrohlich oder hektisch in brenzligen Situationen, die akustische Untermalung von Akira Yamaoka wusste damals schon zu gefallen. Wichtiges Spielelement – wie auch in den späteren Teilen – ist der Wechsel zwischen der normalen Welt zum alternativen Silent Hill. Hier wirkt alles verkommen und ist mit Rost überzogen. Doch das ist nicht das einzige was sich verändert hat.



Angekündigt wird diese Veränderung durch eine Sirene, die weit entfernt zu hören ist und die nichts Gutes vermuten lässt. Neben dem Auffinden von Hinweisen über den Verbleib der Tochter trifft man auf dem Weg auf allerlei komische Gesellen. So lernt man anfangs die Polizistin Cybil kennen, die einen auch prompt mit der ersten Waffe versorgt. Später trifft man auf die mysteriöse Dahlia Gilespie, die dauernd in Rätseln spricht und ein Geheimnis zu verbergen scheint. Nützliche Hilfe bekommt man in Form von Waffen vom Messer, über ein Stahlrohr bis hin zur Pumpgun. Auch ein wichtiges Utensil ist ein Radio, das zu rauschen beginnt sobald Gegner in der Nähe sind. Je lauter das Rauschen, desto näher der Gegner.


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Was hat es nur mit diesem Altar auf sich?


Diese natürlichen, oder besser gesagt unnatürlichen Feinde haben es in sich. Das Bestiarium reicht hierbei vom einfachen Zombiehund über fliegende Dämonen bis hin zu verkrüppelten Krankenschwestern. Meist muss man sich in jeder Location auch gegen einen Obermotz beweisen, die sehr bedrohlich in Szene gesetzt worden sind.


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Ich glaube nicht das es nur spielen will..


Wie auch in anderen Survival Horror Games ist auch in diesem Spiel nicht nur ein schneller Daumen, sondern auch Hirnschmalz gefragt. Es gilt knifflige Rätsel zu lösen um wichtige Gegenstände zu erlangen. Wer diese Rätsel als solche nicht erkennt, sollte doch einen Blick auf die Karte werfen. Hier werden markante Stellen auf der Karte mit Buntstift markiert, die man entweder abklappern soll oder noch ungelöste Rätsel enthalten. Sollte man auf Personen treffen, werden diese Zusammenkünfte meist mit einem kleinen Video eingeleitet. Die Konversation selbst begnügt sich mit deutschem Bildschirmtext und englischer Sprachausgabe, wobei diese etwas steif rüberkommt.



Hat man später das Ende des Spiels erreicht bekommt man eine Auswertung über den Verlauf des Abenteuers. Ein wiederholtes Durchspielen ist hierbei auf jeden Fall lohnenswert. Nicht nur da es fünf verschiedene Enden gibt, sondern auch zusätzliche Waffen beim zweiten Durchgang. So findet man hier die allseits bekannte Kettensäge, die auch bei den Nachfolgern enthalten ist. Man kann ja auch beim Schwierigkeitsgrad variieren. Clou dabei ist, dass sich die Schwierigkeit der Action und der Rätsel unabhängig voneinander einstellen lassen können.


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Doch ganz allein sind wir doch nicht.
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Forum
  • von Sander:

    teil 1 war seiner zeit ein killer game....kein resident evil konnte da ran kommen (von der atmosphäre her) zum ersten mal gabs krasse kamerafahrten...und dann gabs da auch zum ersten mal krasse kamerafahrten und es wurde eine stimmung erzeugt das man sich richtig unwohl fühlt...alleine auch...

  • von ViviTribal:

    Die Story wurde bewusst etwas lückenhaft gelassen, um die Spieler reininterpretieren lassen zu können. Die Erklärung hier halte ich für am logischsten....

  • von Nognir:

    Das einzige was mich ein an Teil 1 stört ist die wirre Story, die auch irgendwie logische Lücken aufweist. Wohl auch der Grund warum sie beim Film in eine etwas andere Richtung gegangen sind.

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