Zu Beginn befindet ihr euch im Haus des Masters und könnt dort euren Spielstand abspeichern, ein Nickerchen machen, um eure Lebensenergie wieder aufzufüllen oder mit eurem »Master« sprechen. Diese Gespräche sind ziemlich nützlich, denn durch ihn erfahrt ihr, was ihr als Nächstes tun müsst. Und ihr könnt euch eure Waffen zusammenbauen. Richtig gelesen, hier findet man nicht seine Waffen wie bei klassischen Rollenspielen, sondern man fertigt sie selbst an. Um solch eine Waffe zu erstellen, benötigt man allerdings einen »Seed«. Das ist auch gleich unsere erste Aufgabe, nämlich solch einen vom nahe gelegenen Friedhof zu besorgen.
Bevor wir diesen betreten, bekommen wir beim Verlassen der Hütte erstmal eine Übersichtskarte vorgesetzt, in der die bisher bekannten Gebiete eingetragen sind. Hier sticht eine Anzeige in der Ecke der Karte ins Auge, welche Tageszeit wir gerade haben. Dies ist wichtig, denn davon hängt nicht nur ab welche und wie viele Gegner uns in den jeweiligen Gebieten gegenüberstehen, sondern auch weitere Geschehnisse im Spiel.
Das Gameplay ist allgemein auf Action ausgelegt und mit Puzzle- und Rätseleinlagen verfeinert. So müssen wir uns zum Beispiel Farbkombinationen merken oder uns durch Konversation mit den Bewohnern der Welt vortasten. Es macht auch Spaß einfach die Monster zu jagen und Erfahrungspunkte für die Waffen zu sammeln, da die Ungeheuer beim erneuten Betreten eines Abschnitts wieder erscheinen. Es dürfen natürlich auch die obligatorischen Zwischenbosse nicht fehlen, aber das versteht sich ja von selbst.
Die Grafik von Dark Arms - Beast Busters ist hübsch anzuschauen. Das kleine Intro zum Spiel ist gelungen und führt passend in die Story ein. Die Figuren sind gut animiert und die Areale sind auch nicht eintönig. Auffallend ist, das sehr viel mit verschiedenen Blautönen gearbeitet wird. Was manchmal komisch aussieht ist die Figur mit den verschiedenen Waffen. Denn es sieht manchmal so aus, als wären sie der Figur nur »aufgeklebt« und würden nicht in der Hand gehalten werden. Soundtechnisch gibt es nichts zu meckern. Die Hintergrundmusik ist nett und nicht nervig und auch die Soundeffekte sind passend gewählt.
Dark Arms ~Beast Busters 1999~ im Test

In einer dunklen Welt, in der Ghoule und andere abscheuliche Kreaturen herumstreifen braucht es Helden, die sich diesem Grauen entgegenstellen. Diese Helden nennen sich die Beast Busters. Man erzählt sich, dass ein Buch namens »The Contract of Darkness« existieren soll, das Baupläne einer Waffe enthält, um das Böse endgültig vernichten zu können ...
Michael meint:
Positiv
- Tolles Intro
- Unterhaltsames Level-System
- Puzzle lockern Gameplay auf
Negativ
- Spieltiefe gering
- Waffen wirken aufgeklebt
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von stoka:
So kurz!? Das werde ich heute direkt zocken Dachte immer das wäre ein längeres Spiel. Danke ...
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von Shi.nobi:
stoka schrieb: Schöner Test. Muss mich irgendwann dran setzen, habe ich eine halbe Ewigkeit hier rum liegen. Kann mir jemand sagen, wie lang das Spiel ungefähr ist? Rechne mit ca. 1 1/2 Stunden. ...
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von stoka:
Schöner Test. Muss mich irgendwann dran setzen, habe ich eine halbe Ewigkeit hier rum liegen. Kann mir jemand sagen, wie lang das Spiel ungefähr ist?
Dark Arms - Beast Busters ist ein schönes Action-Adventure für SNKs Kleinsten. Wer gern mal ab und zu eine Runde zocken will, für den ist das Spiel wie geschaffen. Definitiv einer der besseren Titel für den Handheld, dem es allerdings an Spieltiefe mangelt. Allerdings rate ich an sich Dark Arms in der selteneren Euroversion zu holen, da man sich sonst unnötig durch die japanischen Schriftzeichen kämpfen muss.