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Bionic Commando im Test

GameBoy
Bionik ist schon eine tolle Sache! Selbst wenn man als Jump´n´Run Held dank Hamburger & Döner irgendwann der Erdanziehung nicht mehr trotzen kann, lässt sich der Bionikarm ausfahren und zum schwingen einsetzen. Um gegen die Bösewichte in diesem Modul anzukommen, reicht dies allerdings nicht aus..
Es ist mal wieder eine unselige Truppe, die da auf den Namen Doraizische Armee hört und mit ihrem Projekt Albatross die Zerstörung der Welt forciert. Weil man solch böse Jungs bekanntlich nie frei schalten und walten lassen sollte bis es zu spät ist, schicken die Federal States in diesem Sci-Fi Szenario einen mit bionischen Arm ausgestatteten Helden ins 16 Level umfassende Abenteuer.


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Arcadespezis kennen den Titel schon seit den 80er Jahren aus der Spielhalle, Anfang der 90er folgten dann auch Versionen für NES und Game Boy. Gemein haben allesamt das typische Gameplay der Plattformer früher Tagen, bei denen ihr euch meist von links nach rechts über diverse namensgebende Plattformen bis zum Levelende begeht, wo dann ein schlechtgelaunter Oberboss zur Räson gebracht werden will.

Auch Bionic Commando bricht nicht mit dieser Tradition und lässt euch mittels Wumme und bionischem Arm gegen die feindliche Armee antreten. Selbige heißt verständlich nicht nur so, sondern verfügt in der Tat über zahlenstarke Abteilungen, die euch das Abenteuer schon nicht zu leicht machen.Trotz der eingebauten Paßwortfunktion verlangt der Capcom Titel selbst geübten Game Boy Spielern schon einiges an Übung ab, ehe ihr am Schluß ein "Mission accomplished" an die Zentrale senden könnt.


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Ohnehin spielt die Kommunikation hier eine interessante Rolle, denn unterwegs trefft ihr immer wieder auf Computerterminals, über die sich Kontakt mit Verbündeten und Kameraden aufnehmen lässt, welche sich dann mit nützlichen Infos oder dem öffnen verschlossener Tore erkenntlich zeigen.

In Sachen Optik hatte freilich selbst das 80er Jahre Automatenoriginal mehr als die schwarz-weiße Game Boy Fassung zu bieten, dennoch überraschen die flackerfreien und recht großen Figuren positiv. Abgesehen davon wird hier allerdings nur solide Kost geboten, was sich so auch auf den Sound anwenden lässt. Die Melodien sind angesichts der geringen Möglichkeiten passend, zu Höhenflügen setzt der Soundchip des Game Boy damit allerdings nicht an.

Sebastian meint:

Sebastian Klassisch! Wer das betagte Spielprinzip auch heute noch gern spielt, kann sich auf dem Gebrauchtmarkt nach Bionic Commando durchaus mal umsehen. Findet ihr es nicht, ist es allerdings auch kein Drama. Plattformer dieser Art bevölkern den Game Boy nämlich dutzendweise! 

Positiv

  • Große Sprites
  • Klassische Action
  • Paßwortfunktion

Negativ

  • Relativ schwer
  • Wenig originell
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