Dieser Artikel wurde noch nicht überarbeitet

Mehr Infos: www.nexgam.de/redesign

Hydro Thunder im Test

Dreamcast
Mit 200 Sachen über den Asphalt? Oder Schlammpisten? Nein? Vielleicht mal etwas anderes? Wie wäre es mit Wasser? Ja? Dann liegt Ihr mit Hydro Thunder aus dem Hause Midway genau richtig. Die reinrassige Arcadekonvertierung ist nun für Dreamcast erhältlich.
Bis zu neun Kurse stehen zur Auswahl. Diese muss man jedoch erst freispielen. Man beginnt zunächst mit 3 Kursen und drei Booten. Ziel ist es, jeweils unter die ersten drei Plätze zu kommen. Dann werden der Reihe nach weitere Kurse und auch Boote aktiviert. Sobald man den Kurs und das Boot ausgewählt hat, geht es also an den Start. Die Steuerung ist sehr einfach gehalten. Auch die 3 Perspektiven kann man während des Spieles ändern. Während des Rennens kann man blaue und auch rote Symbole in Diamantform einsammeln, mit denen man einen Booster aktivieren kann. Damit wird die Geschwindigkeit verdoppelt. Aber so einfach ist es dann auch nicht. Denn die CPU-Gegner können ebenfalls auf den Booster zurückgreifen.

Hydro-Thunder-1.jpg


So rast man über die verschiedenen Wasserpisten und versucht also, die CPU's abzuhängen. Eine Story gibt es bei diesem Spiel nicht. Schließlich handelt es sich hier um eine reinrassige Arcadekonvertierung. Das merkt man diesem Spiel auch jeden Moment an. Das ist aber nicht negativ zu sehen. Man hat immerhin ein rasantes Spiel im GD-ROM Laufwerk. Und das macht nun wirklich mal Spaß. Spiele wie dieses vertreiben die Langeweile. Allerdings sei dabei hinzuzufügen, dass es kein Spiel ist, welches einen den ganzen Abend fesselt. Denn leider gibt es in diesem Spiel nur einen Spielmodi. Das Rennen. Eine Langzeitmotivation wie ein Championshipmodus, oder gar wie der 10Jahres-Modus bei SEGA Rally 2 würde diesem Spiel etwas mehr Substanz geben. So bleibt es halt nur eine reinrassige Arcadeumsetzung, die lediglich mit einem Extrakurs mehr als die Spielhallenversion aufwarten kann.

Grafisch gibt es an diesem Spiel so gut wie nichts auszusetzen. So sind die Kurse sehr abwechslungsreich gestaltet. Verschiedenste Areale, wie Inseln, Eiswüsten, Schiffsfriedhöfe und Rennkurse mit vollbesetzten Tribünen. Grafische Fehler in Form irgendwelcher PopUps sind mir nicht aufgefallen. Lediglich die Wasserspuren, die die Boote hinter sich herziehen sind etwas unnatürlich und künstlich animiert. Dies war aber bei der Originalversion nicht anders.

Hydro-Thunder-2.jpg


An der Steuerung gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Die Tricks werden auch im Handbuch ausführlich erklärt. Somit steht also dem Spaß nichts mehr im Wege. Mangelhaft sind wie schon gesagt nur die fehlenden Optionen. Dadurch leidet auch die Langzeitmotivation. Aber für eine Partie allein oder gegen einen menschlichen Mitspieler ist dieses Spiel allemal gut.
Die Hintergrundmusik ist eigentlich mehr für Titel á la Blue Stinger geeignet. Allerdings gibt es an den Soundeffekten nichts auszusetzen. So kommt der Booster sehr feurig rüber, so muss Sound sein , dann macht Spielen Spaß. Man merkt in allen Belangen das Arcadestyling.
Userwertung
0.0 0 Stimmen
Wertung abgeben:
0.0
senden
Mehr zum Thema