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Defender im Test

Atari 5200

Ein weiterer Arcade Klassiker ist wohl Defender. Unzählige Münzen hat der Spielautomat in den 80er Jahren geschluckt, insofern war es ein wahrer Segen, dass das Spiel für zuhause erschien. Nachdem aber die Version für das Atari 2600 etwas missglückt ist, versuchte Atari das Spiel nochmal auf der Nachfolgekonsole 5200 zu veröffentlichen. Ob das von Erfolg gekrönt war lest ihr hier.

Dabei ist vieles oder genauer gesagt alles beim Alten geblieben, zumindest bei der Story: Böse Aliens greifen die Erde an und versuchen die Menschen zu entführen, die unten auf der Erdoberfläche vor Panik herumirren. Als Spieler steuert man ein modernes Raumschiff, das mit einem Laser und mit Smartbombs bewaffnet ist um die Bedrohung auszuschalten.
 

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Am Startbildschirm legt man die Optionen fürs Spiel fest

Wer aber nun befürchtet, dass auch spielerisch alles beim Alten geblieben ist, der kann hier beruhigt aufatmen: Das Spiel spielt sich genauso wie in der Spielhalle. Zu Beginn sieht man erst einmal einen Startbildschirm auf dem man die Spielerzahl und die Schwierigkeit wählt. Dies geschieht komfortabel mit Hilfe des Keypads indem die entsprechende Taste gedrückt wird. Ist die Wahl getroffen kommt man schon direkt ins Spiel.

Hier ist dann alles so wie es das Spielerherz erfreut: Fein gezeichnete, mehrfarbige Sprites und ein weiches Scrolling. Außerdem ist auch das Radar auf dem oberen Bildschirm voll sichtbar um stets den Standort der Alienschiffe im Blick zu haben. Das Spiel selbst unterteilt sich in verschiedene Levels, als Angriffswellen bezeichnet. Wurden im Level alle nötigen Gegner zerstört, so wurde die Angriffswelle abgewehrt und die übrig gebliebenen Bewohner werden als Bonuspunkte angerechnet.
 

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Am Himmel tummeln sich genügend Gegner.

Sollte ein Alien versuchen einen Menschen zu entführen, gibt er einen kleinen Schrei von sich und man muss sich nun beeilen diesen auch zu retten. Gelingt dies nicht so verwandelt sich dieser auch in ein Alien und man hat einen noch bedrohlicheren Gegner bekommen. Sollte man versagen und alle Erdlinge wurden zu Aliens verwandelt so war die Invasion erfolgreich. Ab jetzt geht es nur noch ums nackte Überleben und man muss sich alle Gegner vom Leib halten.

Neben der perfekten technischen Umsetzung ist sogar die Steuerung perfekt gelungen. Trotz der Nicht-Zentrierung des Joysticks ist der Titel sehr gut spielbar und selbst zu zweit macht das Spiel Spaß, wobei nur nacheinander gespielt wird und nicht miteinander.

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