Energy Cycle Edge im Test

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Wenn man mal genug hat von ausgiebigen Storygames, dann kann ein kleines Puzzlegame auch erheiternd sein. Ein gutes Beispiel ist da Energy Cycle, dass mir im letzten Jahr einiges an Kopfzerbrechen durch seine fordernden Rätsel bereitete. Jetzt steht der Nachfolger mit Energy Cycle Edge an und dieser will da eine weitere Schippe drauflegen. Ist das Experiment geglückt?

Energy-Cycle-Edge-02Der erste Teil überraschte mich zu seiner Zeit sehr. Vor allem, da man zu einem Budget Preis von nur 5 Euro ein Puzzlegame bekam, das zwar leicht zu erlernen war, aber durch seine späteren vertrackten Rätsel zum Ende hin äußerst fordernd war. Das Spielprinzip vom zweiten Teil änderte sich dabei nicht. In einem Gitter aus farbigen Elementen, die man allesamt mit der gleichen Farbe einfärben muss, um den Level abzuschließen. Natürlich wird es einem nicht so leicht gemacht, denn die Palette besteht aus insgesamt drei verschiedenen Farben, und wenn man auf ein Element klickt, wird nicht nur dieses, sondern auch diejenigen in derselben Reihe und Spalte eingefärbt.

Mit jedem weiteren Level wird das Gitter umso komplizierter und man muss genau darauf achten, welche Reihen man farblich ändern will. Während Energy Cycle seine Rätsel nur zweidimensional präsentierte wird mit Energy Cycle Edge eine weitere Dimension mit hinzugefügt. Mit den Schultertasten dreht ihr das Spielfeld zuerst um 90°, im nächsten Kapitel dann um 30°, so dass ihr noch deutlich komplexere Rätsel lösen müsst. Um einen Überblick über die Färbung zu erhalten, wird das komplette 3D-Gebilde in der rechten oberen Ecke angezeigt. Dieses ist leider nicht so übersichtlich, wie es vielleicht sein sollte, vor allem in den späteren Levels, also nur eine grobe Hilfestellung.

Energy-Cycle-Edge-06Insgesamt werdet ihr 44 verschiedene Level im Spiel vorfinden, die begleitet werden von chilligen Ambienttracks, die den futuristischen Stil des Games unterstreichen, aber das Knobeln passend untermalen. Einzig beim Wechsel eines Songs ist eine leichte Verzögerung spürbar. Ärgerlich, wenn man gerade ein Kommando ausführen will und es dadurch entweder verzögert oder gar nicht ausgeführt wird. Das ist besonders ärgerlich, wenn ihr eure kommende Züge bereits vordachtet und dann umdenken müsst. Ansonsten werdet ihr bei den zahlreichen Levels gut unterhalten, sofern ihr ein Faible für solche Puzzlegames habt.

 

 

 

 

Michael meint:

Michael

Energy Cycle Edge führt das Gameplay des Erstlings konsequent weiter und überrascht durch seine mittlerweile dreidimensionalen Puzzles. Mit einer Vielzahl von Levels und einen doch schnell steigenden Schwierigkeitsgrad werden Knobelfans einige Zeit unterhalten. Durch einen Budgetpreis von nur 5 Euro bekommt man so ein gutes Paket geschnürt, das Fans gefallen dürfte. Ihr solltet aber für die späteren Levels auf jeden Fall ein gewisses räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen, andernfalls wird euch das Spiel im späteren Spielverlauf etwas Probleme bereiten. Ansonsten für Genrefans auf jeden Fall einen Blick wert.

Positiv

  • fordernde Rätsel
  • chillige Hintergrundmusik

Negativ

  • 3D-Puzzles für Anfänger womöglich zu fordernd
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