Doom im Test

PlayStation1

Als Doom für den PC erschien, hagelte es Awards für den Spielspaß, den Sound und die Atmosphäre. Auch die Verkaufszahlen gaben dem Recht, denn das Spiel wanderte 10 Millionen Mal über die Ladentheke. Leider sind von dieser einst schimmernden Fassade heute nur noch Bruchstücke übrig. Trotz allem ist der Titel der Urvater der First Person Shooter, den wir euch nachfolgend näher vorstellen.

Doom_2Die Doom-Reihe handelt von einem fehlgeschlagenen Experiment, dass das Tor zur Hölle öffnet, mitsamt den dortigen Monstern und Dämonen. Diese machen sich auch sofort daran eine Raumstation zu übernehmen, wo unser Held positioniert ist. Wie es das Glück will, ist er der einzige Überlebende des Massakers und macht sich auf, die Feinde erneut dorthin zu schicken, wo sie herkommen. Wie er das vollbringt? Mit tonnenweise Munition und den dazugehörigen Kalibern.

Die Playstation Version von Doom hat insgesamt drei verschiedene Spiele an Bord. Mit über 50 Levels aus »Doom«, »Doom II« und »Ultimate Doom« sind langanhaltende Ausflüge garantiert. Nicht zuletzt sorgen auch die zahlreichen Secrets in jedem Level für wiederholte Erkundungen. Beendet ihr einen Bereich, erscheint eine Abrechnung, die euch mitteilt wie viel Prozent Monster ihr getötet, Items gefunden und wie viel Geheimnisse ihr entdecktet. Einige spielerische Verbesserungen hielten ebenso Einzug. Unter anderem töten euch jetzt Stürze aus luftigen Höhen oder Waffen, wenn ihr sie zu nah an einer Wand nutzt. Auf eine Speicher-Option wurde verzichtet, die einzelnen Gebiete werden per Passwort angewählt.

Mit der Steuerung wurde alles richtig gemacht, sie bietet dem Spieler eine perfekte Kontrolle über den Helden. Zwar werden die Analog-Sticks nicht unterstützt, jedoch verrichtet auch das Steuerkreuz brav seinen Dienst. Mit den Standard-Aktionen wie schießen, ausweichen und benutzen, ist alles vorhanden was der gepflegte Doom-Zocker benötigt.

Doom_7Ein großer Kritikpunkt ist der umständliche 2-Spieler Modus. Hierfür braucht ihr 2 Fernseher, 2 Playstations und ebenfalls 2 Doom-Spiele, die per Link miteinander vernetzt werden müssen. Auch die Grafik und die musikalische Darbietung sind heutzutage eine Zumutung, die Pixelgegner sorgen eher für Lacher, als dass sie dem Gamer eine richtige Atmosphäre bieten. Jedoch muss man der Optik zugute halten, dass sie ohne einen störenden Ruckler ihren Dienst verrichtet.

Nichtsdestotrotz, Doom ist Classic Material und gehört in die Sammlung eines jeden Shooter-Liebhabers. Es richtet sich in erster Linie an all diejenigen, die sich an der veralteten Präsentation nicht stören und ihrem Metzeltrieb freien Lauf lassen wollen.

Dieses Muster wurde uns von Sirius aus dem neXGam-Forum gespendet, vielen Dank!




Felix meint:

Felix

Ihr wollt pure Action ohne lästige Storysequenzen? Ihr wollt einfach nur Dampf ablassen und alles was sich euch in den Weg stellt zerfetzen? Dann greift zu und freut euch auf eine zünftige Ballerorgie, wenn ihr euch an der altbackenen Präsentation nicht stört.

Positiv

  • Ballern bis der Arzt kommt

Negativ

  • Präsentation von vorgestern
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7.3 25 Stimmen
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Forum
  • von Nognir:

    LOL nein haben wir nicht Goldeneye haben wir einfach so zu viert gespielt. Da ich mehr als genug mit der Steuerung zu kämpfen hatte, gab es für mich gar keine Gelegenheit auf die anderen Bildschirmbereiche zu schauen aber war auch ne geile Zeit damals. Da haben wir ganze Wochenenden mit dem N64...

  • von Flat Eric:

    Nognir schrieb: versteh jetzt nicht den Unterschied zu den PC LAN Parties. Solange es keine "offiziellen" waren hat man natürlich auch unterschiedliches gezockt. Nach drei Stunden Unreal Tournament war ich eh durch Länger...

  • von 108 Sterne:

    Der Punkt war nur, ob man ne LAN mit vielen kleineren Spielen aufziehen kann, bzw ob das Sinn gemacht hätte. Für mich ja, aber der Gedanke, mit nur 4 Spielern was zu zocken trifft halt nicht jeden Geschmack.

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