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Castlevania im Test

NES
Ein furchtloser Belmont der auszieht, um dem Bösen Mores zu lehren. Beileibe keine Seltenheit mehr, schließlich hat die weitverzweigte Familie über die Jahre hinweg sogar auf eher exotischen Geräten (z. B. PC-Engine, MSX) eine Heimat gefunden. Die ersten Schritte ging der Clan aber seinerzeit auf dem NES und so wollen wir uns heute mal dem ersten Teil der Reihe widmen!
In der Rolle des smarten Vampirjägers erforscht ihr nämlich das finstere Schloß "Castlevania", daß wohl mit zu den am wenigsten einladenden Behausungen dieser Erde gehören dürfte. Noch dazu, da es von Unmengen Gespenstern, Fledermäusen, Teufelshunden und diversen anderen, nicht unbedingt sympathischen Kreaturen bevölkert wird. Doch ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß und so kämpft ihr euch in der Rolle des peitschenschwingenden Heldens durch insgesamt 6 Abschnitte, bevor ihr schließlich dem übermächtig erscheinenden Grafen höchstpersönlich gegenübersteht.

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Das Horrorschloß wartet!


Um aber überhaupt erstmal soweit zu kommen, wird einiges an Übung und Können eingefordert. Denn die zahlenmäßig gut ausgestattete Gegnerschar ist darauf bedacht euren Besuch so ungemütlich wie nur möglich zu gestalten und stürmt in voller Stärke auf euch zu. Um diesem Ansturm abwehren zu können steht euch lediglich eine verzauberte Peitsche sowie einige aufsammelbare Extras zur Verfügung. Letztere sind aber recht interessant und verleihen der Suppe etwas Salz - neben einfachen Wurfdolchen, Äxten oder einem Bumerang lässt sich mit einer Uhr auch mal eben die Uhr für drei Sekunden anhalten. Ein äußerst nützliches Feature, um sich in chaotischen Momenten etwas Luft zu machen.

Einen Nachteil haben diese Items aber. Sie verbrauchen Herzen. Deshalb braucht ihr aber nicht die Seite wechseln und nun plötzlich unbescholtene Bürger attackieren, vielmehr verbergen sich solche Herzen in wahren Massen im Schloß, zumeist hinter irgendwelchen Wandkerzen (?). Ein Peitschenhieb legt diese dann unmittelbar frei und erlaubt euch euren Vorrat aufzustocken.
Zusätzlich lassen sich unterwegs auch noch Geldsäcke für das Punktekonto (viele Punkte = viele Extraleben) und diverse Dinge wie z. B. ein bildschirmleerendes Kruzifix, ein Unverwundbarkeitstrank oder eine lebensspendende Schweinshaxe finden. Es lohnt sich also durchaus die Augen offen zu halten.

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Der erste Endgegner stellt niemanden vor ernsthaftere Schwierigkeiten...


Technisch begeistert das Modul durch (für NES-Verhältnisse) recht farbenfrohe Hintergründe und hübsche Animationen, auch das nervige Spritegeflacker tritt nur vereinzelt stellenweise auf. Mehr noch als die Grafik weiß aber die Hintergrundmusik zu gefallen. Zwar mag der eine oder andere diese (meiner Meinung nach) genialen 8-Bit Klänge verschmähen, wer diesem akustischen Meisterwerk jedoch eine faire Chance gibt ertappt sich schon selbst beim mitsummen ,,,-)

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