Pac-Man im Test

Atari 5200

Wie freute man sich damals, Pac-Man zu Hause spielen zu können. Technische Restriktionen und akuter Zeitdruck drückten leider ein wenig auf die Qualität der Atari 2600 Version. Was zwar vielen Fans nichts ausmachte, aber insgesamt doch den Wunsch hegte, eine dem Automaten nähere Variante irgendwann in den Händen zu halten. Jetzt, mit der nächsten Hardwaregeneration von Atari, war es so weit. Der gelbe Vielfraß gelangt auf das Atari 5200 und wir sahen es uns an!

Pac-Man_3Sobald man das Modul eingelegte und die Konsole einschaltete, geht es auch schon ins Optionsmenü. Hier lässt sich neben der Schwierigkeit ebenso die Anzahl der Spieler einstellen. Doch selbst wenn man zu zweit spielt, tritt man nur nacheinander an. Das Spielprinzip dürfte jedem bekannt sein. Trotzdem will ich es aber niemanden vorenthalten. Pac-Man wird als gelber Kreis angezeigt und bewegt sich mit Hilfe des Joysticks über das labyrinthartige Spielfeld.

Auf diesem sind viele gelbe Punkte verteilt, die man vertilgen muss, um einen Level abzuschließen. Der Weg durch das Labyrinth ist aber kein Zuckerschlecken denn vier verschiedenfarbige Geister treiben sich ebenfalls auf dem Feld herum und versuchen Pac-Man davon abzuhalten. Sollte einer von diesen den Protagonisten berühren, so verliert man eines seiner Leben.

Es gibt aber auch Wege sich die Feinde vom Leib zu halten. Neben einer Abkürzung, die man nehmen kann, um die andere Bildschirmseite zu erreichen, befinden sich in allen vier Ecken größere, blinkende Powerpillen, die dem Helden besondere Kräfte verleihen. Hier färben sich die Geister blau und flüchten vor dem Helden, denn jetzt wird der Gejagte zum Jäger und bekommt für jeden Geist den er erwischt Punkte gutgeschrieben. Das ist im Prinzip schon das wichtigste, was man wissen muss, um zu überleben, denn ab jetzt beginnt die Jagd auf die höchste Punktzahl. Um seinen Punktestand noch weiter in die Höhe zu treiben, tauchen von Zeit zu Zeit auch Früchte auf dem Spielfeld auf, die einen weiteren Punktebonus gewähren.

Technisch wurde das Game endlich dem Original entsprechend umgesetzt und auch die Beschaffenheit des Controllers ist hier im Titel nicht von Nachteil. Die Grafik ist völlig flackerfrei und die Soundeffekte wurden 1:1 aus der Arcade übernommen. Es scheint fast so als würde man direkt am Spielautomaten sitzen, nur ohne Münzeinwurf. Zusätzlich fordern die verschiedenen Schwierigkeitsstufen von euch einiges ab und locken den Spieler wiederholt vor die Konsole.




Michael meint:

Michael

Zeit für ein Fazit und das fällt wie erwartet aus. Die Atari 5200 Version von Pac-Man war damals eine der wenigen, die perfekt umgesetzt wurden, bis es auch auf dem Colecovision veröffentlicht wurde. So darf jeder Fan hier ohne lange nachzudenken zugreifen, was nicht nur an dem günstigen Preis liegt.

Positiv

  • Flackerfreie Grafik
  • Sound 1:1 wie aus der Arcade

Negativ

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Forum
  • von Civilisation:

    Welches Pac-Man ist besser? Das für Atari 2600 oder für Atari 5200? Michael hat es für euch herausgefunden. Pac-Man Wie freute man sich damals, Pac-Man zu Hause spielen zu können. Technische Restriktionen und akuter Zeitdruck drückten leider ein wenig auf die Qualität der...

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