Dieser Artikel wurde noch nicht überarbeitet

Mehr Infos: www.nexgam.de/redesign

Secret Quest im Test

Atari 2600
Leider gibt es einige Genres, die man auf dem Atari 2600 etwas vermisst. Rollenspiele sowieso, an diese sind gar nicht zu denken, aber auch an Action-Adventures mangelte es leider. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Adventure Genre durch das passende Spiel sogar seinen Namen bekommen hat. Gegen Ende der Ära 2600 gab es jedoch einen Lichtblick. Ende der 80er Jahre, genauer gesagt 1989, konnte man Nolan Bushnell dafür gewinnen ein weiteres Projekt zu betreuen. Dies hörte auf den Namen Secret Quest.
Eigentlich sollte es ja eine Antwort auf Zelda werden, doch dazu hat es leider zu diesem späten Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht ganz gereicht. Aber nun erstmal zur Story: Die menschliche Rasse ist in Bedrängnis geraten. Im Orbit der Erde tauchte ein unidentifizierbares Raumschiff auf. erst war es eines, kurz darauf drei und mittlerweile sind es schon acht Stück. Ob sie friedliches im Schilde führen ist aber zu bezweifeln. Nun wird der begabteste und furchtloseste Kämpfer der Menschheit ausgesandt um die Schiffe zu infiltrieren und zu zerstören.

Secret-Quest-1.jpg
...

Eure Aufgabe ist also klar, allerdings nicht wie ihr das bewerkstelligen sollt. Doch im Laufe des Abenteuers wird klar was zu tun ist. Ähnlich wie bei Zelda auf dem NES sind die Dungeons in einzelne, bildschirmfüllende Räume aufgeteilt, nur leider hat man hier keine Übersichtskarte um sich zurechtzufinden. In jedem Raumschiff befindet sich ein Reaktorraum, den man in die Luft jagen muss. Allerdings kann die Selbstzerstörung nicht einfach so aktiviert werden, sondern sie ist durch ein Passwort geschützt.

Secret-Quest-2.jpg
...

Dieses Passwort setzt sich aus Symbolen zusammen, die irgendwo auf dem Schiff verstreut sind. Ihr müsst also diese Symbole sichten, in der richtigen Reihenfolge eingeben und euch dann innerhalb von 20 Sekunden zum Ausgang zu begeben, den man vorher natürlich auch besser suchen sollte. Trotz des recht einfachen Spielprinzips reizt man die Hardware wirklich bis zum letzten aus: Neben zahlreichen Räumen, befinden sich auch in späteren Levels sogar Treppen in den Gewölben um in verschiedene Stockwerke vorzudringen. Hier ist mitzeichnen einer Karte fast Pflicht.

Secret-Quest-3.jpg
...

Als Gegner stellen sich mehrere Roboter in euren Weg, die man per anfangs gefundenem Lichtschwert nach mehreren Hieben vernichten kann. Man sollte allerdings auf die beiden Energieleisten rechts unten achten. Die Energy-leiste zeigt an wieviel Energie noch für das Lichtschwert zur Verfügung ist und der Oxygenpegel gibt an, wieviel Luft man noch zu atmen hat. Letzteres sinkt übrigens nur bei Feindkontakt. Sollte man aber Gegner mit dem Schwert niederstrecken, so kann man durch liegengebliebene Extras diese Leisten wieder auffüllen.

Auch andere Hindernisse wie Energiebarrieren mussen umgangen werden um das Ziel zu erreichen. Hat man schlussendlich ein Raumschiff erfolgreich zerstört und man sich innerhalb des Countdowns gerettet kommt man zur nächsten Location. Wie bereits erwähnt ist die Technik, für ein Atari 2600 Spiel, sehr ausgereift. Die Grafik ist zwar schlicht, aber durchaus ansehnlich. Es ist sogar möglich das Spiel mit Hilfe des TV Type Switches abzuspeichern, was auf dem Atari 2600 wohl nahezu einzigartig sein dürfte. Dieser Spielstand hält aber nur solange wie man die Konsole eingeschaltet lässt.
Userwertung
9.8 4 Stimmen
Wertung abgeben:
9.8
senden
Mehr zum Thema