Assault Heroes im Test

Xbox
Alte Klassiker sind immer gern gesehen und erfreuen sich stets großer Beliebtheit. Noch besser sind natürlich komplett neue Eigenentwicklungen, die speziell für die Xbox360 gemacht wurden. Mit Assault Heroes stand ein ganz besonderes Spiel vergangenen Mittwoch auf der Releaseliste. Warum der Titel so interessant ist, erfahrt ihr hier bei uns...
In Assault Heroes übernehmt ihr die Rolle des letzten überlebenden Mitglieds einer Elitespezialeinheit, welche sich auf der Suche nach einem streng geheimen Labor befindet. Das Geschehen verfolgt ihr dabei aus der Vogelperspektive. Als Fortbewegungsmittel dient euch dabei ein kleiner Buggy, der bis auf die Zähne bewaffnet ist. Euch stehen drei verschiedene Waffensetups zur Verfügung, die ihr mit Hilfe von Power-Ups progressiv aufrüsten könnt. Zu den Waffen gehören das Maschinengewehr, eine Flakkanone und ein Flammenwerfer, der in eurem Gepäck natürlich nicht fehlen darf. Dass das Spiel nicht besonders harmoniesüchtig ausgefallen ist, könnt ihr euch sicherlich denken. Dementsprechend versuchen ganze Gegnerhorden euch den Tag zu vermiesen. Angefangen von normalen Fußeinheiten und Panzern, bis hin zu Kamikazetruppen und verschiedenen Flugeinheiten kennt das Spiel alle mögliche Arten von Gegnertypen. Am Ende jeden Bereiches wartet ein mächtiger Endboss auf euch, der sich eurer Lebensanzeige als äußerst gefährlich erweist.

Die meiste Zeit werdet ihr in eurem Buggy unterwegs sein, allerdings habt ihr aber auch die Möglichkeit aus eurem Vehikel auszusteigen. Manche Power-Ups können nämlich nicht immer mit eurem Buggy erreicht werden, daher kommt ihr um ein Verlassen des Fahrzeuges nicht drum herum. Doch nicht nur wegen Power-Ups lohnt es sich kurz mal auszusteigen, sondern auch weil ihr an bestimmten Stellen kleinere Innenlevels bestreiten könnt.

Fahrt hierzu auf eine blau leuchtende Markierung und ihr werdet in einen unterirdischen Komplex gebracht. Ohne Fahrzeug steht euch allerdings nur ein popliges Maschinengewehr zur Verfügung. Da euch schon ein einziger Treffer töten kann, müsst ihr mit äußerster Vorsicht vorgehen, da ihr den Bonusabschnitt ein zweites mal nicht wiederholen könnt. Wer die Passage meistern kann, wird mit massig Punkten belohnt. Falls euer Vehikel mal unfreiwillig kaputt gehen sollte, dann verliert ihr keineswegs eines eurer Continues, aber ihr müsst den vielen Gegnern eine kurze Zeit lang ohne verstärkter Feuerkraft Parole bieten, was nicht immer ganz einfach ist. Nach einer Weile taucht euer heiß geliebter Flitzer wieder auf und ihr könnt unbeschadet weiterfahren. Im späteren Spielverlauf dürft ihr dann auch noch in einem Jet-Boot platz nehmen.

Es gibt massig Bereiche zu erkunden , die euch eine ganze Weile beschäftigen sollten. Wer den Einzelspieler beendet hat, kann sich an den Highscores von anderen Xbox Live Spielern messen oder mit einem Freund die Story im kooperativen Modus gemeinsam bestreiten. Die Steuerung funktioniert acardemäßig einfach und geht somit schnell in Fleisch und Blut über. Bewegen könnt ihr euch mit dem linken Analogstick und gezielt bzw. gefeuert wird mit dem rechten Analogstick, indem ihr den Stick in die entsprechende Richtung drückt. Wer schon mal Geometry Wars gespielt hat, kann sich vorstellen, wie die Steuerung ungefähr funktionieren mag.

Grafisch gehört Assault Heroes mit absoluter Sicherheit zu den aufwendigsten Acardespielen für die 360. Schöne Effekte, ansehnliche Explosionen und ein toller Bump-Mapping Einsatz verwöhnen euere Augen. Dazu gibt es eine durchgehend flüssige Framerate und eine zum Teil zerstörbare Umgebung. Der Sound hinkt dagegen etwas hinter her. Zwar wurde der Sound extra in 5.1 codiert, aber leider konnte ich des Öfteren Soundaussetzer der Motorengeräusche feststellen. Die Hintergrundmusik ist wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache, aber geht in Ordnung.

Christopher meint:

Christopher

Assault Heroes ist definitiv seine 800 MS Points wert. Der zeitgemäße Look und der spielerische Part, der an die Zeiten von früher erinnert, machen das Spiel einfach perfekt. Lediglich die Schnitzer beim Sound und die magere Waffenauswahl trüben den ansonsten tadellosen Eindruck ein wenig. Der Coop Spielmodus macht das aber locker wieder wett.

Positiv

  • Klasse Grafik
  • Oldschool Gameplay
  • On- und offline Coop Modus

Negativ

  • Soundaussetzer
  • Schmales Waffenarsenal
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Assault Heroes Daten
Genre -
Spieleranzahl 1-2
Regionalcode PAL
Auflösung / Hertz 50 / 60 Hz
Onlinefunktion Ja
Verfügbarkeit 13.12.2006
Vermarkter VivendiUniversal
Wertung 8.7
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