Dig Dug im Test

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Namco setzt weiterhin auf alte Klassiker und komplettiert die Xbox-Live Acarde nun um einen weiteren Alltime-Klassiker. Das Spiel hört auf den unverwechselbaren Namen Dig Dug und soll die alte Schule der Videospiele den jüngeren Spieler näher bringen. Ob das Spiel trotz seiner 25 Jahre immer noch begeistern kann, erfahrt ihr im folgenden Review.
Bei Dig Dug übernehmt ihr die Kontrolle über die gleichnamige Spielfigur, die sich ihren Weg durch den Erdboden schaufelt. Um euch herum sind verschiedene Gegner platziert, die ihr natürlich versuchen müsst zu beseitigen, bevor sie euch zuvorkommen oder das Weite suchen. Die Gegner können durch eine luftpumpenartige Harpune zum Platzen gebracht werden. Dazu könnt ihr die Fieslinge auch mit den eingebuddelten Felsbrocken zermatschen. Verfolgen euch mehrere Gegner könnt ihr so gleich alle auf einen Streich plätten und viel mehr Punkte dafür kassieren. Wer genau hinsieht, der kann die unterschiedlichen Ebenen im Spielfeld sehen, die farblich voneinander getrennt sind. Wird ein Gegner in einer recht niedrigen Ebene ausgeschaltet , bekommt ihr dadurch mehr Punkte auf eurem Konto gutgeschrieben, als im Vergleich zu einer weitaus höheren Ebene. Für Highscore-Junkies sind die Achievements, sowie Online-Ranglisten wieder mit von der Partie und sorgen für einen zusätzlichen Motivationsschub.

Die Steuerung klappt mit dem Digi-Kreuz noch recht gut, der Analogstick kommt aber mit den vielen Richtungsanweisungen nicht so wirklich zurecht und setzt dementsprechend eure Eingaben zu spät um, so dass ihr bei einer Verfolgung leicht gefundenes Fressen seid. Ein Acardeboard wäre hier echt ein Knüller. Vielleicht schafft es das Hori DOA-Board doch noch offiziell nach Deutschland.

Grafisch ist der Titel im Großen und Ganzen unberührt geblieben. Die Grafik erfüllt aber immer noch seinen Zweck und ist trotz des hohen Alters noch weit davon entfernt eure Augen zu beleidigen. Wie auch bei Pac-Man schmückt ein schrilles Hintergrundbild den Rest des nicht ausgefüllten Teil des Fernsehers. Beim Sound bleibt auch alles nach wie vor beim Alten und die fröhlichen Musikstücke dudeln vor sich hin, so lange ihr euch in Bewegung befindet. Ansonsten beschränkt sich der Sound auf die üblichen FX-Geräusche auf dem Niveau der damaligen Zeit.


Wenn ihr absolute Fans des Spiels seid oder noch nie in den Genuss des recht süchtigmachenden Titels kamt, ist Dig Dug seine 400 MS Points auf alle Fälle wert. Wer sich allerdings nicht sicher ist, aber mit dem Kauf des Spiels liebäugelt, der kann wie immer die Demo herunterladen und kauft deshalb nie die Katze im Sack. Ärgerlich ist es aber, dass der Zweispielermodus aus der Original-Version den Weg in die Xbox Version nicht gefunden hat. Ein online Co-Op oder dergleichen hätte hier noch mehr reißen können.

Positiv

  • Retro-Feeling
  • Motivierendes Spielprinzip

Negativ

  • Keine Verbesserungen
  • Multiplayer fehlt
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Dig Dug Daten
Genre Geschicklichkeit
Spieleranzahl 1
Regionalcode PAL
Auflösung / Hertz 50 / 60 Hz
Onlinefunktion Ja
Verfügbarkeit 11.10.2006
Vermarkter Namco
Wertung 7.1
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