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Sim City im Test

SNES
Die - zumindest für die Videospielindustrie - goldenen 90er waren noch nicht angebrochen, als ein US-amerikanischer Spieleschöpfer mit Namen Will Wright endlich sein beherztes Projekt in die Realität umsetzen konnte - die Simulation einer künstlichen Stadt im heimischen Computer, bei dem der Spieler mehr oder weniger aktiv am Geschehen teilhaben konnte. Das mit einem Riesenerfolg erschienene Spiel Sim City war dann nur der Auftakt zur 'Sim' Reihe und von Sim City ist mittlerweile sogar der vierte Teil für den PC erschienen.

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Doch zurück zum Super Nintendo, denn mit einigen Jahren Verspätung traf auch Sim City auf dem SNES ein und schloss eine wichtige Lücke - nämlich die der Wirtschaftssimulationen. Im Spiel selbst schlüpft ihr in die Rolle eines Bürgermeisters der seine Stadt von Grund auf planen muß. Da müssen Entscheidung pro oder contra Atomkraftwerk für die Stromversorgung gefällt werden. Aber ist Kohle nicht viel Umweltbelastender? Und wo entstehen die neuen Wohnblöcke?

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'Mitgelieferte Szenarien sind für die ganz harten Cracks unter euch...'


Sim City ist eines der wenigen Games die den Spieler vollkommen in ihren Bann ziehen und Stunden, ja Tage im Fluge vergehen lassen. Immer wenn sich fest vornahm, daß nun Schluß mit spielen und Zeit für frische Luft sei tauchte ein neues Problem auf, daß vom Spieler eben gelöst werden wollte. Das konnten Verkehrsstau's in der Innenstadt oder aber eine Katastrophe wie Hochwasser, Feuer oder sogar ein Monsterüberfall sein.

Ziel des Spiels war es mit begrenztem Haushalt die Stadt zur Metropole auszubauen und dabei alle Probleme hinter sich zu lassen. Dafür brauchte man nicht nur ein gutes Gespür was die Sims, die virtuellen Bewohner der Stadt anging sondern auch ein Händchen um mit den Finanzen umgehen zu können. Im Gegensatz zur Original Homecomputer Version steht dem Spieler auch Dr. Wright höchstpersönlich mit Ratschlägen zur Seite, was vorallem den Einstieg in die Materie vereinfacht. Der Clou ist einfach das Sim City eine komplexe Städtebau-Simulation, aber mit einfacher Handhabung verkörpert. Keine langweiligen und meterlangen Statistiken wollen hier auswendig gelernt werden, sondern wenn benötigt habt ihr alle wichtigen Daten per Karte auf einem Blick.

Die Befürchtungen seinerzeit, daß ein Control Pad niemals eine Maus + Tastatur ersetzen könnten hat sich nicht bewahrheitet und so lässt sich Sim City hervorragend steuern. Das bauen von Einrichtungen klappt durch einfaches anklicken des entsprechenden Symbols und dann dem setzen auf der Landkarte - voilá, an Einfachkeit kaum zu überbieten.

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'Lasst euch von der zweckmäßigen Grafik nicht abschrecken...'


Zwar ist die Grafik schon damals recht einfach geraten, wurde aber auch im Gegensatz zur Homecomputer Version nocheinmal aufgemöbelt und an das SNES angepasst. Besonders Dr. Wright zeichnet sich durch schöne und lustige Animationen aus, die immer dem Spieler auch mal ein schmunzeln entlocken ,,,-)
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Forum
  • von Howitzer:

    Ich hatte früher mal so nen kleinen Trick, um gutes Wachstum bei W und G zu schaffen: Und zwar so bauen : GGG und in die Mitte dann irgendeinen Bonus G G GGG setzen, das treibt die Gebäude nach oben, und wenn...

  • von worfie:

    Original von [neXGam] Sebastian Was gibts sonst noch? Die Boni gut setzen (z. B. Bürgermeisterhaus in Nähe von Wohngebiet) und immer schon von 1900 an die künftige Verkehrsplanung überdenken! (einspurige Straßen reichen zu Beginn noch, später endet es im Chaos!) Aiaiai,...

  • von petie:

    Original von Racer CRX MAl ne frage für zwischendurch Ist das snes simcity mit der amiga 500 version vergleichbar? oder mit der C-64...

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