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Dr. Robotnik´s Mean Bean Machine im Test

Master System
"Lieber gut geklaut, als schlecht selbst gemacht!" - das dachte man sich offenbar anno 1994 auch bei Sega, als man frech das hauseigene Columns mit Nintendo's Dr. Mario sowie einer Prise Tetris vermischte und das Resultat dann für alle damals gängigen Sega-Konsolen veröffentlichte.
Worum geht es bei der Bohnenmaschine? Prinzipiell bekommt ihr ein aufgewärmtes Columns (und das nicht nur optisch) präsentiert. Der Unterschied - hier fallen erstens mehrfarbige Bohnen vom Himmel, zweitens startet ihr immer mit leerer Spielfäche und müsst nicht wie bei Columns bereits liegende Kristalle auflösen.

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Ähnlichkeiten mit bestehenden Puzzlegames sind beabsichtigt...


Vier geschickt miteinander kombinierte, gleichfarbige Bohnen neigen nämlich dazu, sich wie gehabt aufzulösen und werden dann als schwarze Platzhaltersteine zu eurem Gegner gesandt.



Geneigten Einzelspielern stehen hingegen drei Spielmodis zur Verfügung. Um erst einmal einen Einblick zu gewinnen und eine Art Tutorial zu spielen, eignet sich der Puzzle-Mode vorzüglich, in dem ihr immer gestellte Aufgaben, wie z. B. das Auflösen einer bestimmten Bohnenkette, zu erledigen habt.
Zudem steht ein Excercise-Modus zur Auswahl, in dem ihr just auf der Jagd nach einem neuen Highscore vor euch hinspielen könnt.

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Im Puzzle-Mode löst ihr gestellte Aufgaben...


Wer gern gegen einen (CPU) Gegner spielen möchte, der wählt letztendlich den Scenario-Mode, in dem ihr jeweils immer nacheinander gegen einen von Robotniks üblen Blechschergen antretet. Selbstredend, dass sich deren Stapelkunst von Mal zu Mal erhöht.

Grafik und Sound des Moduls sind eher zweckmäßig ausgefallen und veranlassen eure alten 8-Bitter zu keinen technischen Höchstleistungen. Immerhin hat man bei Sega noch einige nette Animationen der Gegner eingebaut, beispielsweise kommt euer CPU-Gegner mächtig ins Schwitzen, wenn er erstmal so hoch gestapelt hat, dass die Decke bald erreicht ist.
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