Go Fish! im Test

Atari 2600

Fressen und gefressen werden. So lautet das Gesetz von Mutter Natur. Das macht auch nicht vor den Fischen im Teich halt, die täglich um ihr überleben kämpfen. So stellt man sich zumindest den Alltag vor, wenn man »Go Fish!« für den Atari 2600 einlegt.

Go-Fish-04Als putziger Fisch ist es das Ziel des Spielers heranzuwachsen, um einer der gefürchteten Räuber des Tümpels zu werden. Um dieses Vorhaben zu erreichen, frisst man seine kleineren Artgenossen auf, um bei einer bestimmten Punktezahl zu wachsen. Der Teich ist in acht Reihen unterteilt, in denen die „gegnerischen“ Fische herumschwimmen.

Dabei sollte man aufpassen, dass man immer nur die kleineren oder gleich großen Fische verspeist, da es sonst den Tod bedeuten kann und man muss Go Fish! von neuem beginnen.

Es gibt keine Levels im eigentlichen Sinn. Man wächst heran und seine Artgenossen im weiteren Spielverlauf ebenso. Begleitet wird unser Abenteuer von Hintergrundmusik, die man aber nach etwa fünf Minuten besser abstellt, da sie alles andere als beruhigend ist.

Die Grafik ist ansprechend, vor allem der Effekt im Titelbild, bei dem sich der Schriftzug im Wasser spiegelt, ist sehr gut gelungen. Die Steuerung ist auch einfach und schnell erlernt, da man nicht einmal den Feuerknopf betätigen muss. Besonders fällt auf, wie man versuchte, das Schwimmen im Wasser zu simulieren. So schwimmt unser Fischlein immer noch ein wenig weiter und bremst nur leicht ab, außer man steuert dagegen. Außerdem ist es eines der ersten Spiele, dass man in Verbindung mit dem AtariVox benutzen kann, um seinen Highscore zu speichern. Selbst ein Zwei-Spieler-Modus wurde integriert, um Go Fish! zu einem Konkurrenzkampf werden zu lassen.




Michael meint:

Michael

Go Fish! ist keine anspruchsvolle, aber dafür technisch gut umgesetzte und entspannende Unterhaltung. Allerdings sollte man etwas Zeit mitbringen, da der Spielverlauf gemächlich und wenig actionreich ist. Man hat sich sehr von Shark! Shark! auf dem Intellivision inspirieren lassen, belässt es jedoch mit einem geruhsameren Spielablauf. Wer also mehr Action sucht, greift eher zum Konkurrenzprodukt. Spaß hat man mit beiden Vertretern.

Positiv

  • liebevolle Grafik
  • Modus für zwei Spieler
  • entspanntes Spielen möglich

Negativ

  • Musik auf Dauer nervtötend
  • gemächliches Gameplay
Userwertung
6.7 6 Stimmen
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6.7
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Forum
  • von Nognir:

    Im Nachhinein würde ich das Spiel wahrscheinlich nicht so hoch bewerten. Allein wenn man es im direkten Vergleich zu Shark Shark sieht auf dem Intellivision, dass einen deutlich abwechslungsreicheren und spannenderen Spielablauf hat.

  • von Civilisation:

    Fischen soll ja angeblich entspannen. Michael wagt mit Go Fish für Atari 2600 den Selbstversuch. Go Fish! Fressen und gefressen werden. So lautet das Gesetz von Mutter Natur. Das macht auch nicht vor den Fischen im Teich halt, die täglich um ihr überleben kämpfen. So stellt...

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