
STREETS OF RAGE 2
erschienen: 1992
Schwierigkeitsgrad: 3 Stufen /leicht bis schwer
Umfang: 8 Level
Ablauf:
Während heutzutage wirklich ALLES erstmal ausdiskutiert werden muss, war das Anfang der 90er noch anders. Auch die Helden der Streets of Rage Reihe lassen im zweiten Teil statt Worten lieber wieder die Fäuste sprechen.
Mister X ist zurück und es liegt einmal mehr an uns, ihm und seinen Handlangern das Handwerk zu legen.
Der im ersten Teil spielbare Charakter Adam wurde entführt, und mit Axel, Blaze oder den neuen Charakteren Max oder Skate ziehen wir los, einmal mehr die Strassen der Rage von Gegnern zu säubern.

Im Vergleich zu Teil 1 gibt es sowohl mehr vom Gewohnten, als auch einige Neuerungen.
Wir legen los und wieder einmal in einem heruntergekommenen Strassenzug. Als Erstes fällt auf, das der zweite Teil grafisch ein ganzes Stück zugelegt hat. Einerseits sind die Sprites grösser und detaillierter, andererseits sind auch die Hintergründe aufwendiger. Die zweite Änderung ist wohl der In-Fight mit den Gegnern. Eure Charaktere steuern sich deutlich dynamischer als im Vorgänger, was auch im Nahkampf mit Mister X´s Schergen von Vorteil ist. Drittens ist zwar die Musik genial wie im ersten Teil, aber die Schlaggeräusche klingen nun deutlich kräftiger und nicht so blechern.
Gleichgeblieben ist der nach wie vor geniale Spielspass vor allem im Zwei-Spieler-Modus und die abwechslungsreichen Gegnertypen. Kurz vor Ende schnappen wir uns Rohre, um den Gegnern mit selbigen eins überzubraten. Der Zwischengegner ist trotz Messer nicht wirklich ein Problem, vor allem mit Axel´s Uppercut-Kombo ist er schnell besiegt und wir zertrümmern in einer Bar das gesamte Inventar, um an Heilitems und Geld zu kommen. Auch die allseits beliebten Peitschen-Mädels sind wieder da; im Hinterhof prügeln wir dem Endgegner die Birne weich und kommen in Level 2. Beim gemütlichen Spaziergang über die Brücke kicken wir aggressive Biker von ihren Motorrädern, die mit etwas Glück explodieren. Jetzt nur nicht danebenstehen; später greifen uns auch fliegende Gegner an, bei denen Vorsicht geboten ist. Zum Ende hin werden wir eingekreist; der Druck auf die Special Taste zeigt, dass es nicht mehr den Raketenbeschuss des Kollegen gibt. Stattdessen gibt es eine harte Kombo, die dem Feind extrem viel abzieht, aber leider auch etwas Eurer Lebensenergie beansprucht. In Level 3 prügeln wir uns an Parkbänken vorbei in eine kleine Spielhalle, wo Bare Knuckle Automaten stehen (ist der japanische Name für Streets of Rage), die wir ebenfalls zerstören können, um an Geld zu kommen. In einem Themenpark fahren wir etwas Boot, prügeln uns durch eine düstere Höhle und kommen schliesslich zum Endgegner, der allergisch auf Uppercuts und Sprungkicks reagiert. Level 4 ist erreicht und laut Hinweis marschieren wir in Richtung Sega-Stadium, wobei vor allem Punks und messerbewaffnete Schläger Bekanntschaft mit unseren Fäusten machen. Angekommen im Stadion geht es per Aufzug abwärts. Ein Wrestler mit harten Attacken bittet zum Duell. Wir weichen seinen Angriffen aus und geben ihm mit schnellen Schlagkombinationen Saures.
Gleichgeblieben ist der nach wie vor geniale Spielspass vor allem im Zwei-Spieler-Modus und die abwechslungsreichen Gegnertypen. Kurz vor Ende schnappen wir uns Rohre, um den Gegnern mit selbigen eins überzubraten. Der Zwischengegner ist trotz Messer nicht wirklich ein Problem, vor allem mit Axel´s Uppercut-Kombo ist er schnell besiegt und wir zertrümmern in einer Bar das gesamte Inventar, um an Heilitems und Geld zu kommen. Auch die allseits beliebten Peitschen-Mädels sind wieder da; im Hinterhof prügeln wir dem Endgegner die Birne weich und kommen in Level 2. Beim gemütlichen Spaziergang über die Brücke kicken wir aggressive Biker von ihren Motorrädern, die mit etwas Glück explodieren. Jetzt nur nicht danebenstehen; später greifen uns auch fliegende Gegner an, bei denen Vorsicht geboten ist. Zum Ende hin werden wir eingekreist; der Druck auf die Special Taste zeigt, dass es nicht mehr den Raketenbeschuss des Kollegen gibt. Stattdessen gibt es eine harte Kombo, die dem Feind extrem viel abzieht, aber leider auch etwas Eurer Lebensenergie beansprucht. In Level 3 prügeln wir uns an Parkbänken vorbei in eine kleine Spielhalle, wo Bare Knuckle Automaten stehen (ist der japanische Name für Streets of Rage), die wir ebenfalls zerstören können, um an Geld zu kommen. In einem Themenpark fahren wir etwas Boot, prügeln uns durch eine düstere Höhle und kommen schliesslich zum Endgegner, der allergisch auf Uppercuts und Sprungkicks reagiert. Level 4 ist erreicht und laut Hinweis marschieren wir in Richtung Sega-Stadium, wobei vor allem Punks und messerbewaffnete Schläger Bekanntschaft mit unseren Fäusten machen. Angekommen im Stadion geht es per Aufzug abwärts. Ein Wrestler mit harten Attacken bittet zum Duell. Wir weichen seinen Angriffen aus und geben ihm mit schnellen Schlagkombinationen Saures.

Im nächsten Abschnitt prügeln wir uns ein Boot entlang, an dessen Ende ein übergewichtiger Boxer unsere bisher grösste Herausforderung darstellt; dank Unterstützung im Zwei-Spieler-Modus aber eine lösbare Aufgabe. Danach gehen wir einen gemütlichen Stand entlang, doch wir haben keine Blicke für die Aussicht und haben mit den entweder mit Samuraischwert oder Ninjasternen bewaffneten, blitzschnellen neuen Fieslingen zu kämpfen. Später kommen auch noch die Fettwanste aus Teil 1 hinzu; ein halbes Dutzend sorgt für hektische Joypad-Kommandos. Im Doppelpack kommen nun gleich zwei Endgegner. Weiter geht es durch einen Abwasserkanal, dann über Laufbänder schliesslich zu einem Aufzug. Auch hier warten gleich zwei Roboter-Endgegner. Es ist soweit, wir sind im letzten Level! Es geht hinauf zu Mister X, zahlreiche schon bekannte Zwischen-und Endgegner heizen uns ein, doch mit Mühe und Not schaffen wir es nach oben. Mister X, scheinbar ungerührt, hockt auf seinem Stuhl und schaut dem Treiben zu. Anstatt selbst einzugreifen, schickt er Shiva, einen blitzschnellen Kampfsport-Experten in den Kampf. Nach langem Kampf mit einigen Uppercuts liegt selbiger im Staub...Mister X is not amused...greift zum Maschinengewehr und ballert um sich...eine Wahl wie im ersten Teil haben wir hier nicht.
Die Technik:
Optisch eines der besten MD Games; sowohl die Hintergründe als auch die Charaktere sind detaillierter als im Vorgänger. Die Schauplätze sind bunt und abwechslungsreich, die Sprites etwas größer als im Vorgänger.

Der Soundtrack ist mindestens genauso gut wie im Vorgänger, wenn nicht noch besser. Einfach geil, die groovy Musik hat zurecht Kultstatus und ich müsste mir echt mal die Soundtracks der SOR-Games holen. Die Soundeffekte sind super und deutlich kräftiger als im ersten Teil.
Die Kritik:
Der zweite Teil legt in allen Punkten (Optik, Musik, Gameplay) noch eine Schippe drauf. Wie schon im ersten Teil ist vor allem der Zwei-Spieler-Modus ein Spielspaßbringer par excellence; die Levels sind abwechslungsreich und voller schon bekannter und neuer Gegner. Die etwas Lebensenergie kostende Schlagkombo bringt mehr Strategie ins Spiel, die beiden neuen Figuren stehen aber für mich etwas im Schatten
von Axel und Blaze. Egal, davon abgesehen ist der zweite Teil ein absoluter Hammer-Prügler, an dem sich andere Sidescrolling-Brawler eine blutige Nase holen.
Ein quasi zeitloses Game, kann man immer wieder gerne mal für eine Runde einlegen. Ein Klassiker halt.
FUN: 9/10
Ob Streets of Rage 3 den genialen zweiten Teil wohl vom Thron stürzen kann?

