Virtual Boy

Nintendos Versuch einer Virtual Reality Spielkonsole. Durch das hohe Gewicht der Headunit ist der Virtual Boy als Tabletop System entwickelt worden. Die Technologie basierte auf rot-schwarzen LEDs, je eine für jedes Auge, welche einen guten 3D Effekt erzeugten. Schlechtes Marketing und unklare Positionierung im Markt sorgten für schwache Absätze. Nintendo beendete das Experiment Virtual Boy nach gerade einmal 9 Monaten. In dieser Zeit sind weltweit gerade einmal 22 Spiele erschienen, darunter Virtual Boy Wario Land und das erste Marios Tennis.

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Vertical Force

Bekanntermaßen war der Virtual Boy nicht mit vielen Titeln gesegnet. Games wie Virtual League Baseball oder virtuelles Fischen in roten Gewässern trugen sicherlich auch ihren Teil dazu bei, dass dem freakigsten Gerät der 90er Jahre schnell das Wasser abgegraben wurde. An Drittherstellern fand sich darüber hinaus kaum einer im Portfolio wieder. Hudson Soft, PC-Engine-Fans wohlbekannt, hingegen war auf Nintendos 3D-Vision ebenfalls nicht untätig und veröffentlichte einen Vertikalshooter. Ein Genre, in dem die Firma nicht unerfahren war …

Mario's Tennis

1995 war kein besonders glückliches Jahr für Nintendo. Das Super Nintendo begann angesichts der drohenden 32-Bit Konkurrenz aus dem Hause von Sega und Sony zu schwächeln. Dazu kamen die ständigen Verschiebungen des damals noch Ultra 64 genannten SNES Nachfolgers. Doch was der Firma anno 1995 sicherlich schwer im Magen gelegen haben dürfte, war der Virtual Boy. Mangelnde Spieleauswahl und katastrophale Verkaufszahlen führten zum größten Flop der Firmengeschichte. Dass nicht alle Spiele schlecht waren, wie oft behauptet wird, soll der Test des Releasetitels Mario's Tennis zeigen...

Waterworld

Wir befinden uns in der Zukunft. Die Polkappen sind geschmolzen, die Erde ist mit Wasser fast vollkommen bedeckt. Die wenigen überlebenden Menschen leben auf Atollen auf dem Ozean. Natürlich gibt es Fieslinge die den Leuten ans Leder und ans trinkbare Süßwasser wollen: Die Smoker. Ihr seid der Mariner, ein Einzelgänger, der auf seinem Katamaran schippernd die Weltmeere unsicher macht und nebenbei die Menschen nach „Dryland“ führen soll. Dafür müsst ihr aber die kleine Enola vor den Smokern schützen, denn das Mädchen hat die Karte nach Dryland auf den Rücken tätowiert. Sicher kennt fast jeder von euch Kevin Costners Endzeit Mega-Flop…

Der Virtual Boy - Nintendos Traum von 3D

Jahre vor seiner Veröffentlichung munkelte man bereits etwas von einem 3D-Gerät aus dem Hause Nintendo. Aus "Virtual Utopia Experience (VUE)" wurde „VR32“, was wiederum in die endgültige Bezeichnung „Virtual Boy“ resultierte. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der inoffizielle Nachfolger des Gameboys auf der Shoshinkai Exhibition am 14. November 1994 (Famicom Spaceworld 1994), der Release fand ein Jahr später am 21. Juli in Japan und am 14. August in den USA statt – den Sprung über den großen Teich in die alte Welt schaffte das Handheld leider nie ... Hier ein Ausschnitt aus dem Original Nintendo-Pressetext:

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