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Art of Fighting (SNES) im Test

SNES
Videospiele versprühen immer so eine perfekte Harmonie zwischen Bruder und Schwester das man schon glauben mag, dass die Spielentwickler in einer Traumwelt leben. So auch bei SNK's/Takara's Art of Fighting, wo die Schwester von Mr. Big entführt wird und der selbstbewusste Bruder und dessen Busenfreund sich aufmachen die Holde Meid zu retten. Wenn Yuri Sakazaki meine Schwester wäre, würde ich sie in den Händen von Mr. Big und seiner Gang Schmorren lassen, weil die junge Frau hat, einen unbeschreiblichen Tick, der sich so äußerst das sie die Menschen um sich herum tot quasselt. So wüsste ich ganz genau das die Schlägertypen früher oder später sie wieder frei lassen würden und so hätte ich mir die Arbeit gespart sie zu retten und nebenbei meine Knochen geschont.
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Auf der Suche nach Yuri warten allerhand üble Gestalten auf eine Tracht prügel...


Trotz der allzu nervigen Fähigkeit von Yuri machen sich Ryo und Robert auf ihre Prügelodyssey und versuchen an Schlüsselpositionen von South-Town wichtige Informationen über Ryo's entführte Schwester zu ergattern. Natürlich sind die acht Informanten überhaupt nicht Gesprächsbereich und wollen erst, dass ihr ihnen die Fresse weich schlagt. So ist die stumpfe Rahmenhandlung über Bruderliebe und Entführung nur ein billiger Vorwand um oberflächliche Charakter in einem begrenzten Stage kämpfen zu lassen. SNK- ünger werden mich jetzt sicher verfluchen aber im Vergleich zu den vielschichtigen Persönlichkeiten von Capcoms Prügelklassiker Street Fighter II sehen die Jungs von Art of Fighting wie eine schlechte Seifenopfer aus.

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Nach einer erfolgreichen Prügelrunde warten allerhand Minispiele...


Also auf in den virtuellen Ring, wo Haudegen wie Mr.Big, Lee, King, oder Rübenase Mr. Karate darauf warten, die Beat'em up- typischen Prügel zu kassieren. Nach kurzen Smalltalk oder Liebeserklärung zoom das Bild dank Mode-7- Effekt heraus und der Kampf ist eröffnet: Mit typischen Schlägen und Tritten erwehrt ihr euch eurer Haut und sollte die Action mal zu Bunt werden dürfen Street Fighter- Übliche Spezialmoves wie Feuerbälle oder Uppercuts mit einer viertel Umdrehung oder anderen Tastenkombinationen aktiviert werden. Der Clou bei der Sache ist dass ihr während dem Kampf sparsam mit euren Spezialmanöver umgehen solltet, weil unter dem Lebensbalken findet, sich ein Spirit Gauge- Balken wieder der beim Gebrauch eines Spezialmoves verbraucht wird.

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Bis auf diese kleine taktische Note unterscheidet sich Art of Fighting in keinster Weise von anderen Prüglern. Ganz im Gegenteil! Leider hat Takara bei der NeoGeo- Umsetzung auf Nintendo's Powermaschine oft geschlafen. Oft reagieren die Spielcharakter auf eure Befehle nicht was dazu führt das im Kampf eure Virtuelles ich in der Gegend rumsteht und getimte Manöver nur schwer zu managen sind.

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Nachdem King abgefertigt wurde warten Mr. Big und Mr. Karate auf prügel...


Sollte euch der Singleplayermodus schon schnell langweilig werden, kann das euch keiner Verübeln weil nur zwei Charakter spielbar sind die sich von den Aktionen zu sehr gleichen. Im Versusmodus könnt ihr alle 10 SNK- Charakter in den Ring schicken und entweder euch vom Computer verbeulen lassen oder einen gehirnkranken Freund hinzuschalten.

Dominic meint:

Dominic Ich weiß nicht so recht was ich von Art of Fighting halten soll. Zum einen punktet es mit schönen Charaktermodellen und teils netten Hintergründen. Zum anderen verschreckt mich der Soundtrack, die mangelhaften Animationen und die Umsetzung der Steuerung. Prügelfreaks die sich SNK’s Arcadekonsole plus Cartridge nicht leisten können sollten mal Probe Spielen denn anderen Spielen rate ich lieber ihre kleine Schwester zu vermöbeln weil das weitaus mehr Spaß macht als die zu retten. 

Positiv

  • Große Spielfiguren
  • Zoomeffekt
  • Im Versusmodus 10 spielbare Charakter

Negativ

  • Soundtrack ruft Fußpilz hervor
  • Schlechte Umsetzung der Steuerung
  • Langweiliges Gameplay
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