Dieser Artikel wurde noch nicht überarbeitet

Mehr Infos: www.nexgam.de/redesign

After Burner: Black Falcon (PSP) im Test

PSP
SEGA hat mal wieder ganz tief in der Mottenkiste gekramt und einen seiner größten Arcadehits aus den 80igern herausgezogen, die Rede ist hier natürlich von After Burner. Nachdem die Spielhalle schon mit After Burner Climax eine grafisch sehr imposante Neuauflage bekommen hat, dürfen nun auch die PSP-Besitzer in After Burner: Black Falcon mit 19 Nachgebauten Kampfjets in die Lüfte aufsteigen.
after-burner-black-falcon_01.jpg
Das neue After Burner bleibt seinen Wurzeln treu...
(click to enlarge)


Obwohl der Titel nur kurzweiligen Arcadespaß verspricht, gibt es auch hier wieder mal eine mehr oder weniger belanglose Geschichte rund um eine Untergrundorganisation mit Namen "Black Falcon" die 13 Prototypen der neuesten Jet-Generation gestohlen hat. Als Mitglied des "Joint Task Force Scramble Team" liegt es nun am Spieler die Söldnertruppe zu zerschlagen und die Prototypen zurück zu holen bevor sie in die Hände von Terroristen fallen. Dazu steigt man in einen von 19 originalgetreu nachgebildeten Militärjets, wie F-14 Tomcat, AV-8B Harrier II, B-2A Bomber oder F/A-18E Super Hornet die sogar offiziell von Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman lizenzierten wurden.

after-burner-black-falcon_02.jpg
Markiert die feindlichen Objekte um die Raketen ins Ziel zu schicken...
(click to enlarge)


Spielerisch bleibt SEGA einer alten Tradition treu und so ist auch der neuster After Burner Spross ein so genannter "On-Rail" Shooter, wie es schon Space Harrier, Panzer Dragoon oder Rez waren, d.h. im Klartext: Man fliegt mit seinem Kampfjet vordefinierte Routen lang, und markiert und schießt auf Ziele und weicht dabei den feindlichen Geschossen aus. Die Ziele müssen hierbei aber in Boden- oder Luftgegner unterschieden werden, da jeweils ein anderer Raketentyp verwendet werden muss. Als Standartschuss (mit unendlich Munition) ist man dabei mit einem schnöden Maschinengewehr ausgestattet. Als Belohnung für besonders erfolgreiche Piloten können die Kampfjets darüber hinaus mit individuellen Waffensystemen, Triebwerksmodifikationen und diversen anderen optischen Zubehör ausgestattet werden.

after-burner-black-falcon_03.jpg
Die Explosionen können sich wirklich sehen lassen...
(click to enlarge)


Um dem feindlichen Mündungsfeuer zu entgehen gibt es die Möglichkeit stark abzubremsen, oder eine geschickte Korkenzieherrolle zu fliegen. Zerstörte Feinde hinterlassen oft nützliche Items die neue Lebensenergie oder Munition für die Raketen etc. enthalten. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit mit einem zweiten Spieler in die Lüfte aufzusteigen. So kann man per WLan-Verbindung gegeneinander oder im Team antreten. Interessant ist auch der Coop-Flugtest, wo man zu zweit sein fliegerisches Können unter Beweis stellen muss.

after-burner-black-falcon_04.jpg
Grafisch gibt sich After Burner ehr durchschnittlich...
(click to enlarge)


Grafisch hat die Programmierertruppe von Planet Moon, die aus dem ehemaligen MDK Team von Shiny Entertainment besteht, einen sauberen Einstand auf der PSP hinterlassen. Die Flugzeuge sind schnell und die Gegner zahlreich, so dass immer genügend Action auf dem Bildschirm los ist. Leider ist die Grafik nicht sonderlich spektakulär ausgefallen, immer gleiche Texturen ziehen sich durch die faden Landschaften. Dafür können die wenigstens mit Abwechslung glänzen, fliegt man doch mal über karibische Strände, oder durch die zerklüfteten Schluchten des Grand Canyon, oder an steilen Eisberg-Hängen vorbei.

after-burner-black-falcon_05.jpg
Coop-Flugtest ist eine der Multiplayer Varianten...
(click to enlarge)


Soundtechnisch steht After Burner: Black Falcon mit seinen rockigen Themen klar in der SEGA Tradition und ist dabei passender Weise mit leichten Marscheinlagen militärisch angehaucht. Die Soundeffekte können darüber hinaus mit knackigen Jet-Turbinen und tosenden Explosionen überzeugen.
Userwertung
0.0 0 Stimmen
Wertung abgeben:
0.0
senden
Mehr zum Thema