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Samurai Aces im Test

PlayStation2
Der Oldschoolvertikalshooter Samurai Aces (in Japan Sengoku Ace), der 1993 das Licht der japanischen Spielhallen erblickte, ist Psikyos erstes Spiel und zugleich ein Rip-Off von Sonic Wings. Was Samurai Aces mit dem Game gemeinsam hat und ob die PlayStation 2-Umsetzung was taugt, lest ihr im folgenden Test.
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Samurai Aces, Psikyos erster Shooter ist ein Quasi-Remake, man könnte sogar fast behaupten ein Imitat von Sonic Wings. Nakamura, der für das Design beider Spiele zuständig war und dem es an Geld für die Entwicklung mangelte, wollte bei seinem ersten Spiel kein allzu großes Risiko eingehen. Also wurde kurzerhand alles durch Ninjas und japanische Monster ausgetauscht, die Story in altertümliche Japan des frühen 19. Jahrhunderts verfrachtet und ein paar neue Kugelmuster sowie Sound-FX integriert. Fertig war die Automatenversion von Sengoku Ace. Für den SEGA Saturn ist übrigens auch eine Umsetzung erschienen.

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Die Hintergrundgeschichte in Samurai Aces kann man sich getrost sparen (wie eigentlich in fast allen Ballerspielen). Gibt es doch nur ein Ziel: Sich den Weg durch etliche gegnerische Sprites bis zum ultimativ widerwärtigen Endboss zu fighten. Neben den Stages, die allesamt Shoot´em Up typisch eine eigene Thematik bieten, ist auch wieder ein Optionsmenü vorhanden, indem ihr das Gameplay euren eigenen Wünschen anpassen könnt.

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Das Spielerauswahlmenü

Bevor ihr in den Kampf gegen das Böse ziehen könnt, müsst ihr euch noch für einen der sechs auswählbaren Spielcharaktere entscheiden. Jeder Spielfigur steht dabei ein anderes Luftfahrzeug zur Verfügung. Die Palette ist hierbei breit gefächert: Vogelähnliche Fantasy-Flugzeuge, WW2 Flugzeug-Prototypen mit Endstückrotor bis hin zum modernen Düsenjet. In Samurai Aces ist alles vorhanden. Jede Flugmaschine hat seine individuellen Waffen an Bord, upgradebar in Größe und in Stärke durch einsammeln von Power-Up Symbolen. Glücklicherweise haben die Programmierer auch hier wieder eine Dauerfeuerfunktion impletiert. Geht es einmal gar nicht mehr, könnt ihr in besonders brenzligen Situationen zur Smartbombe greifen.

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Samurai Aces ist ein Oldschoolscoreshooter, d.h. er hat ein simples Scoresystem (Medaillen einsammeln, ohne Multiplikator). Den Hauptteil der Punktzahl erlangt man durch Abschuss der Gegner. Der Schwierigkeitsgrad zieht generell langsam an, so dass auch ungeübte Gamer eine Chance haben spätere Levels zu erreichen. Um das Spiel allerdings erfolgreich zu beenden, muss jede Stage zweimal durchfightet werden. Härteres Gameplay und eine leicht geänderte Farbpalette unterscheidet das Spiel beim zweiten Mal.

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Die Gegnertypen, die euch im Spiel begegnen, bestehen aus antiken Kampfpanzern, schiesswütigen Motten, Cyborg Ninjas bis hin zu einem wild um sich ballernden Spinnenhaus auf Beinen. Neben den bekannten gegnerischen Schussprojektilen sind auch diverse Wurfgeschosse in Form von Shuriken, Wurfmessern als auch kleine Wurflanzen anzutreffen.

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Bildschirmfüllende Gegner

Grafisch bewegt sich das Spiel nur auf mittlerem 16 Bit Niveau. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Ein Highlight ist z.B. der toll animierte Wasserfall während eines Bossfights. Wobei das Spiel punket, sind die zum Teil imposanten Endgegner, die am Ende der doch recht kurzen Stages auf euch warten. Man sollte sich halt einfach nicht zuviel vom dem Spiel erhoffen, handelt es sich hierbei doch um eine 1:1 Automatenumsetzung mit der Technik von 1992. Die musikalische Untermalung passt bestens zum Japan-Setting des Spiels und weiß neben den doch recht guten Soundeffekten zu gefallen.

Daniel meint:

Daniel Psikyo ist hier kein allzu großes Risiko eingegangen und hat quasi einen Rip-Off von dem schon erfolgreichen Sonic Wings geschaffen. Herausgekommen ist dabei ein solides und faires Ballergame mit ein paar interessanten Kugelmustern, aber veralteter Technik. Wenn man keine allzu großen Erwartungen mit sich bringt, hat man auch hier wieder (kurzfristig) seinen Spass. Für Arcadefans und Shoot ´em Up-Komplettisten sicherlich einen Blick wert.

Positiv

  • Fulminante Endgegner und hübsche Explosionen
  • Jede Menge Einstellungsmöglichkeiten & Practice Modus
  • 50/60 Hz Modus

Negativ

  • Grafik und Sound nur Mittelmaß
  • Gesamtspieldauer zu kurz
  • Veraltete Technik
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