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Dynasty Warriors 4 im Test

PlayStation2
Ab ins Schlachtengetümmel! Mittlerweile führt Koei seine Dynasty Warriors bereits in die 4. Schlacht, wobei sich die Serie weiterhin einer grossen Beliebtheit unter zahlreichen Gamern erfreut.
Nun, eigentlich nicht. Wieder metzelt ihr euch durch unzählige Schlachtfelder, bekommt zwischen den Kämpfen einwenig Story vermittelt und trefft unterwegs sogar auf einige alte Bekannte (z. B. schlagen die ominösen Gelben Turbane wieder zu).


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Der gefürchtete General Guan Yu in Aktion...


Die Modis sind im großen und ganzen die selben gelieben wie auch schon bei Dynasty Warriors 3. Neu hingegen ist eine Option mit der ihr Einheiten sowohl umkleiden als auch neu benennen dürft. Ebenso neu wie alt ist der Menüpunkt Dual-Modus, bei dem ihr Schlachten oder aber Mann gegen Mann Gefechte gegen einen menschlichen Mitspieler durchführen könnt. Früher hieß das noch "Versus" Modus, war aber ziemlich genau das selbe. Versucht man etwa durch Namensänderungen fehlende Innovation zu kaschieren!?

Ähnlich sieht es mit dem Free Battle Mode aus, der nun zum Frei-Modus geworden ist. Hier dürft ihr einzelne Schlachten anwählen und noch einmal durchspielen, wobei ihr hier im übrigen ebenso wie im Musou-Mode die Möglichkeit habt euren Charakter zu verbessern.

Herzstück und eigentliches Spiel ist dann der Musou Modus, der quasi einer Kampagne gleicht. Ihr wählt hier einen Vertreter aus 3 (bzw. später 4) Fürstenhäusern und begebt euch danach in die erste Schlacht. Da jedes Haus seine eigene Geschichte hat, die zwar querverbindungen mit anderen Häusern aufweisen, aber dennoch eigenständig ist, kommt ihr schon auf gute 30-40 Spielstunden, sofern ihr das Game wirklich komplett durchspielen möchtet.
Wobei das beim zweiten Anlauf schon wesentlich einfacher und schneller funktioniert, als noch zu Beginn. Denn die Items, die ihr unterwegs einsackt, bleiben euch auch bei anderen Fürsten noch erhalten. Und so wird manch eine seinerzeit hammerharte Missionen dank Life-up items und schlagverstärkender Amulette einwenig leichter.


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Die Schlacht ist entbrannt..


Die Schlachten selbst spielen sich dann ebenso wie bei den Vorgängern, das Handling der Figuren ist gut und schnell erlernt und immernoch dürft ihr euch während des grossen Gemetzels auch auf Pferde und Elefanten setzen, um den Gegner dann von dort aus zu beharken.
Je nach Charakter habt ihr dann neben einem normalen Schlag auch zwei unterschiedliche Specials aufzubieten. Die erste Spezialattacke benötigt einwenig Zeit zum aufzuladen, bevor sie ihre Wirkung entfacht. Nummer 2 benötigt gar einen vollen Musou Balken, der sich aber durch Kämpfen immer recht schnell wieder füllt. Gerade bei den massenweise anstürmenden Heerscharen des Gegners ist so ein rundum Schlag schon äusserst nützlich, um sich zumindest für wenige Sekunden ein bisschen frische Luft zu verschaffen.

Eine Schlacht ist immer dann beendet, wenn ihr entweder den Anführer der feindlichen Truppen erledigt oder aber die Missionsvorgabe (z. B. erreichen einer bestimmten Position) erfüllt habt. Danach gehts dann zum statistischen Teil über, wo ihr eine genaue Aufschlüsselung über eure getöteten Gegner seht und dafür Erfahrungspunkte kassiert. Und nun ratet mal was es ab einer bestimmten Anzahl an Erfahrungspunkten feines gibt? Exakt - ein stärkendes Level-up.
Auf Wunsch kann übrigens auch ein zweiter Spieler und Seite and Seite mit euch in den bevorstehenden Kampf ziehen. Der Bildschirm wird hierbei per Splitscreen geteilt, was trotz des hohen Feindaufkommens nie zu einkickender Framerate führt. Einzige Ausnahme - zwei Spieler, massig Gegner auf dem Screen und beide Spieler führen eine aufwendige Spezialattacke aus. Hier zeigen sich dann die Grenzen der PS2, die gut und gerne schonmal eine 1-2 Sekunden lange Rechenpause einlegt.


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Bei den Spezialattacken fliegen die Fetzen...


Grafisch hat der Titel einwenig zugelegt, vorallen bei kleineren Details wie den Uniformen der Kämpfer oder auch den Pferden. Auch den offenbar vom N64 importierten Nebel am Horizont hat man nett "entschärft", in dem man die Schlacht dann einfach Nachts oder im Winter stattfinden lässt. Kurz gesagt - technisch keine Meisterleistung, aber dennoch hat Koei hier einen guten Job gemacht.
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