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Animaniacs: The Great Edgar Hunt im Test

PlayStation2
“Wir sind die Aaaanimaniacs, wir sind komisch mit nem Knacks…“ *sing* Jedem Kind der Neunziger dürfte diese Titelmelodie noch in Erinnerung sein. In schöner Regelmäßigkeit machten die Geschwister Yakko, Wakko und Dot Pro7 unsicher, dabei steht die Spielberg-Produktion ganz in der Tradition der legendären Tiny Toons. Die abstruse Hintergrundstory steht den TV-Vorlagen in nichts nach:
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"Yakko hat zuviele Clint Eastwood-Filme geschaut"


Der bemerkenswert schlechte Regisseur CC Deville stiehlt die unsagbar wertvollen „Edgar“-Filmtrophäen und verlangt von den Warner-Studios die Finanzierung zehn seiner künftigen Machwerke. Der Deal wäre fast perfekt, wenn Devilles fähiger Assistent Jinx nicht das Zeppelin mit der wertvollen Fracht frontal in den Boden gerammt hätte…

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"Nicht nur Gallier sind notorische Römer-Verklopper"


Dummerweise streifte er auch den berüchtigten Wasserturm, was den Animaniacs die Flucht ermöglichte. Sofort begibt sich das unheilvolle Trio auf die Suche nach den 45 Statuen und stellt dabei die kompletten Filmstudios auf den Kopf!

Das Spielprinzip entspricht dem klassischen 3D Jump´n Run: Ihr steuert je ein durchgeknalltes Familienmitglied durch die farbenfrohen Levels - die spielerischen Unterschiede zwischen Wakko, Yakko und der Warnerschwester Dot sind dabei eher marginal – und verprügelt Bösewichte mit eurem Plastikhammer.

Zwischendurch erfüllt ihr anspruchslose Aufgaben und Geschicklichkeitstests, die euch den heißbegehrten Edgars ein Stückchen näher bringen… Zudem schaltet ihr neue Spielstufen frei und probiert in putzigen Minispielchen als Mäuseduo Pinky und Brain die Weltherrschaft an euch zu reißen.

Die peppig-bunte Grafik orientiert sich natürlich stark an der Zelluloid-Vorlage und ist auf Comic getrimmt. Anstatt es jedoch mit einer stimmigen Celshade-Engine zu versuchen, haben die Entwickler lieber die 2D-Akteure mit konservativer Polygon-Optik nachgebastelt. Und dabei waren sie ausgesprochen geizig! Figuren wie Areale leiden unter Detailmangel und wirken ausgesprochen kantig.

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"Anspruchslose Minigames lockern den Zeichentrickalltag etwas auf"


Kann man über diesen Umstand noch hinwegsehen, so sind die akuten Kameraprobleme unverzeihlich! Viel zu oft geht die Übersicht flöten, was mühsames Nachjustieren erzwingt. Dabei hat sich die Kamera während des Testbetriebs des Öfteren in der Umgebung verharkt – Hier hilft nur ein beherztes Reset!

Nichts auszusetzen gibt’s an der Akustik. Verspielte Zeichentrick-Mucke mixt sich mit der lustigen Sprachausgabe, um die sich jeweils die Original-Sprecher in fünf wählbaren Sprachen kümmern. Super!
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