Dieser Artikel wurde noch nicht überarbeitet

Mehr Infos: www.nexgam.de/redesign

.hack//INFECTION (Part 1) im Test

PlayStation2
Die .hack-Storyline ist keine leicht verdauliche Kost. Nur wer sämtliche Anime-Episoden und Videogames konsumiert hat, dürfte einen groben Überblick haben, deutsche PAL-Zocker mit Importaversion tappen vorerst im Dunkeln. Ihr übernehmt die Rolle des Nerds Kite, der den lieben langen Tag land ein Online-RPG namens „The World“ zockt. Euer Kumpel Orca wurde Opfer einer heimtückischen Attacke in den weiten der Polygonwelt, viel aber zeitgleich auch im richtigen Leben ins Koma! Sofort kehrt ihr in „The World“ zurück um das dunkle Geheimnis zu ergründen … .hack nimmt seinen Lauf!
hack-INFECTION-Part-1-1.jpg
"Die blauen Spiegel fungieren als Teleporter - Beam me up!"


.hack schafft es in der Tat perfekt ein richtiges Online-RPG zu „emulieren“. Wie die echten Vorbilder splittet sich auch das Bandai-Game in gefährliche Dungeons und monumentale Citys, die als sichere Ruhestellen und Treffpunkte dienen. Für einen täuschend echtes Spielgefühl sorgen die unzähligen NPCs, die mit ihren Dialogen das Spiel mit Leben füllen. Beleidigungen, Rumgetratsche, Spieltaktiken – aufmerksame Spieler erfreuen sich an der Detailverliebtheit der Entwickler.

hack-INFECTION-Part-1-2.jpg
"Die Models sind der optische Höhepunkt"


Zudem sind eure virtuellen Zockerkollegen keine stumpfen Dummies, ihr könnt sie auf eure Friendlist setzen um euch zu verabreden, Partys formen und sogar Gegenstände tauschen. Ganz wie in den großen Brüdern Everquest und FF XI Online. Auch Equipment- und Statusmenüs sorgen für das eine oder andere Dejavu. Magic Spells, Items, Party Commands geben sich ebenso wie verschiedene Jobklassen ein Stelldichein.

hack-INFECTION-Part-1-3.jpg
"Fans des Anime treffen viele bekannte Gesichter"



Das Kampfsystem erinnert an frühere Episoden von Segas Phantasy Star Online-Saga. In Echtzeit drescht ihr auf eure Widersacher ein, die meisten Hits gehen jedoch ins Leere. Bei Bossfights etc. greift euch eine kompetente Party unter die Arme. Direkt kontrollieren könnt ihr eure Kameraden zwar nicht, dafür dürft ihr euren Kumpanen mitteilen, ob ihr ein paar mehr Heiler braucht oder euch lieber ein offensiveres Vorgehen wünscht.

Das das ambitionierte Game bereits ein paar Monate auf dem Buckel hat, merkt man der Eingine leider deutlich an. Die Animecharas (Aus der Feder Yoshiyuki Sadamotos ,,,o) sind ansprechend designed, leiden jedoch unter blassen Gesichtstexturen und ruckeligen Animationen. Die nach dem Zufallsprinzip gerenderten Areas geizen nicht grad mit üppigen Texturen, sind dafür aber extrem weitläufig. Wettereffekte lockern die doch recht eintönige Optik etwas auf.

hack-INFECTION-Part-1-4.jpg
"Eine Areale bieten ein beeindruckendes Farbenspiel"



Auch wenn einige Dungeon-Düdeleien äußerst nervtötend ausgefallen sind, so kann der Soundtrack des Spiels im Großen und Ganzen voll überzeugen. Meist wird euch ein auf Situation und Location abgestimmter Mix präsentiert. Als Sahnehäubchen wird euch zudem ein 45 Minütiger Anime spendiert, der die Hintergründe der Saga weiter durchleuchtet. Super : -)
Userwertung
0.0 0 Stimmen
Wertung abgeben:
0.0
senden
Mehr zum Thema