Dieser Artikel wurde noch nicht überarbeitet

Mehr Infos: www.nexgam.de/redesign

Star Wars: Republic Commando im Test

PC Windows
LucasArts beschreitet mit seinem neuen Machwerk Republic Commando neuen (Shooter)Boden und zeigt den Klonkrieg aus einer ganz anderen Sichtweise.
Star-Wars-Republic-Commando-2.jpg


Es fängt schon damit an das zu Spielbeginn nicht das Typische Star Wars Intro wo die Schrift in der Ferne verschwindet (eine Revolution) gezeigt wird. Stattdessen seht ihr die Geburt eueres Alter Ego auf Kamino. Ganz recht! Ihr seid ein Klonkrieger. Eure ID-Nummer RC 1138, Spitzname Boss. In einem schnellen Durchlauf erlebt ihr die Höhepunkte der Pubertät eines Klonkriegers. Wer jetzt an Sexuelle Erfahrungen mit weiblichen Klonen denkt täuscht sich. Die Höhepunkte eines jungen Klon sind Stunden langes Büffeln am heimischen PC mit seinen Brüdern und natürlich Waffentraining. Nachdem ihr das mit Bravur bestanden habt, geht es auch schon zu eurem ersten Einsatz.

Star-Wars-Republic-Commando-4.jpg


Zuvor bekommt ihr ein Team von 3 Leuten zugeteilt die verschiedene Eigenschaften haben. Das Delta Squad besteht aus RC-1140 Spitzname Fixer(Computerspezialist), RC-1262 Spitzename Scorch(Sprengstoffexperte) und RC-1207 Spitzname Sev(Scharfschütze) stehen an eurer Seite und sind für manche Überraschungen gut. Dazu später aber mehr. Euer erster Einsatz führt euch auf den Planeten Geonosis(bekannt aus Episode II). Von einem Raumgleiter springt ihr mitten ins Kriegsgebiet hinunter und müsst als erstes euer Squad zusammen fügen, weil euer Team weit verstreut ist.

Das erste Level dient auch gleich als Tutorial. Lucasarts hat sich ein gutes Beispiel genommen an Call of Duty. Indem Moment wo ihr ins Kriegsgebiet landet bricht die Hölle los. Laserschüsse aus allen Richtungen, Republikanische Walker stampfen umher. Das macht Laune! Als erste kleine Innovation stellt sich die ’’Sichtweise’’ heraus wie ihr die Gegend wahrnehmt. Ganz klar seht ihr das Geschehen aus der Egoansicht, aber dabei kommt es euch wirklich so vor als würdet ihr den Helm eines Klonkriegers selbst tragen.

Star-Wars-Republic-Commando-6.jpg


Unten am Bildschirmrand wird eure Energie sowie euer Schutzschild angezeigt. Rechts unten die Granaten(4 verschiedenen Granatensorten) und links unten ist die Teamanzeige, die wichtige Informationen euer Teamkollegen euch angibt. Zu finden ist noch eine art Kompass in der unteren Mitte, der euch immer das nächste Ziel anzeigt. Als Standartwaffe habt ihr das Sturmgewehr(DC-17 Modifiable Blaster Rifle), der je nach Upgrade in Sekunden umgebaut werden kann in eine Scharschützengewehr oder Granatwerfer. Sollte euch mal die Munition ausgehen habt ihr noch eine aufladbare Handfeuerwaffe sowie ein Nahkampfmesser, das es mir persönlich sehr angetan hat.

Star-Wars-Republic-Commando-8.jpg


Im späteren Verlauf eurer Missionen könnt ihr euch die Waffen eurer Gegner verleihen, wo ein paar Exoten bei sind. Nachdem wir im Kriegsgebiet unser Team versammelt haben geht es auch gleich in die erste richtige Mission. Wir müssen den Anführer der Geonosians dingfest machen, was sich als nicht einfach erweist. Einzelkämpfer würden bei Republic Commando schon beim ersten Gegner aufkommen ins Virtuelle Grass beißen, deshalb ist es äußerst wichtig euer Team während der Missionen zu befehligen.

Und hier hat sich Lucasarts was wirklich neues einfallen lassen. Mit den F1-F4 Tasten gebt ihr Befehle wie Suchen&Angreifen oder Stellung halten. An vielen Punkten gibt das Spiel Taktische Stellungen vor, wo ihr eure Teamkollegen hin befehligt. So spielt sich der Taktik-Shooter von Lucasarts erfrischend schnell und anders. Normalerweise geht man bei einem Shooter, der Marke Taktik davon aus dem die Teamkollegen dumm wie Stroh sind und nur auf Kommandos hören. Republic Commando zeigt sich hier von der besten Seite. Selten habe ich so eine gute KI in einem Spiel gesehen. Euer KI-Kollegen heilen sich selbst oder andere, suchen Deckung und sind immer für eine Überraschungen gut. Daumen Hoch von meiner Seite!

Star-Wars-Republic-Commando-10.jpg


Bei normalen Shootern war ich manchmal gelangweilt über der Spielverlauf und Atmosphäre. Bei Republic Commando geht indem wo ihr ein Fuß auf den Boden setzt im wahrsten Sinne die Post ab. Ihr seid so damit beschäftigt euer Team zu verwalten, das die Stunden wie im Fluge vorbei gehen und die Action auf dem Bildschirm zieht euch so in den Bann, das nie Langeweile aufkommt. Aufgabentechnisch ist der Titel von Lucasarts vielseitig. Ihr müsst Türen sprengen, einen Hangar mit Fallen versehen und einen Angriff der Droidenarmada aufhalten, wo für mich als einer der Höhepunkte des Spiels darstellt. Das Spiel selbst ist strickt Lineal, nur die Ausführung bestimmter Missionen liegt in eurer Hand wie ihr sie machen wollt. Müsst ihr eine Tür sprengen liegt es an euch wie ihr vorgehen wollt. Ihr könnt mit der Tür ins Haus fallen und die ganze Basis so alarmieren oder ihr stellt euch ans Computerterminal und versucht die Tür so zu knacken was euch dann einen Taktischen Vorteil gibt. Das Spiel ist unterteilt in drei Kapitel.

Star-Wars-Republic-Commando-12.jpg


Das erste Kapitel spielt, wie schon erwähnt auf Geonosis wo der Clonekrieg offiziell beginnt. Im zweiten Kapitel müsst ihr ein Geisterschiff untersuchen, wo noch richtig Gruselstimmung aufkommt. Die letzte Kampagne führt euch auf Kashyyyk(Episode III), dem Heimatplaneten der Wookies. Storytechnisch sind die drei Kampagnen nicht miteinander verbunden was aber der Atmosphäre keinen Schaden zufügt. Im Geisterschiff Prosecutor kommt auch zum ersten Mal richtig die Ansichten im Spiel. Als Klonkrieger verfügt euer Helm über drei Ansichten. Die Taktische Ansicht ist sehr wichtig wenn ihr mit eurem Team unterwegs seid, was zu 80% des Spiel ausmacht. Die Nachtsicht ist ein Lichtverstärker wo ihr in dunklen euch zurecht findet und der die Normale Sichtweise solltet ihr verwenden wenn ihr alleine unterwegs seit.

Das Grafikgerüst von Republic Commando basiert auf einer Modifizierten Unreal Engine, die wie geschaffen ist für das Spiel. Hat man den nötigen Rechner unterm Tisch werden einem wunderbare Licht,- Verwisch,- und Glanzeffekte präsentiert. Nebenbei glänzt das Spiel durch hohes Bump-Mapping und Chrakterdetails. Die Charakteranimationen eures Teams sowie der Gegner sind herausragend und wissen zu überzeugen. Soundtechnisch ist Republic Commando genau wie jedes Star Wars Spiel ein Meisterwerk und neben den bekannten Musikstücken aus den Filmen sind ein paar neue Kompositionen zu bewundern die sich nahtlos dazu fügen. Ein Grossteil der Atmosphäre erzeugen euer Klonbrüder mit ihren Coolen Sprüchen und Bemerkungen, wo ihr oft anfangen werdet zu schmunzeln.

Star-Wars-Republic-Commando-14.jpg


Um den Klonkrieg live mitzuerleben braucht ihr einen Pentium III 1Ghz(oder Athlon), 256MB Ram und eine Grafikkarte mit 64MB Ram die Pixel Shader und Vertex Schader unterstützen. Das bedeutet Eigentümer einer Geforce 2/4MX werden nicht in den Genuss von Republic Commando kommen können.
Um Lucasarts Vorzeigetitel in vollen Details bei einer Auflösung von 1024x768x32Bit Farbtiefe spielen zu können reicht schon ein 2Ghz Rechner, 512mb Ram und eine Grafikkarte der Klasse Radeon 9600XT/Geforce FX5700. Besitzer einer Geforce FX5950 Ultra können sogar noch zwei Faches Antialasing zuschalten, was das Spiel noch um ein Stückchen besser aussehen lässt. 2GB Festplattenspeicher wird das Spiel in Anspruch nehmen.

Star-Wars-Republic-Commando-16.jpg


Habt ihr nach ungefähr 6-8 Stunden den Singleplayer durchgespielt, dürft ihr euch im Multiplayer gegen andere Spieler versuchen. Im Vergleich mit der Qualität des Singleplayer fällt die Multiplayervariante unter dem Mittelmass. Als Spielmodus steht euch zur Auswahl: (Team)Deathmatch, Capture the Flag oder Assault. Auf dem Papier sieht das noch gut aus. Hat man sich erst mal auf einen Server eingefunden ist das grosse Grauen angesagt. Die Vorhandenen Multiplayermaps sind unter dem Mittelmass und meist zu groß oder zu klein.
Die Waffen die im Singleplayer euch gute Dienste leisteten sind im Internet mehr als Langweilig. Grosse Waffenauswahl gibt es auf den Maps nicht, wo sich schnell Langeweile breit macht. Wieso die Entwickler keinen Coop-Modus ins Spiel eingefügt haben weiß wohl nur George Lucas.


Minimale Systemvoraussetzungen
Pentium 4, 1GHz oder vergleichbarer Athlon
256MB Ram
64 Bit Kompatible Grafikkarte
2GB Festplattenspeicher
Kompatible Soundkarte
8x CD-Rom Laufwerk


Testrechner:
Pentium 4 2,66Ghz
1GB Ram
Geforce FX 5950 Ultra (256MB RAM)
Creative Audigy 1

Dominic meint:

Dominic Taktik-Shooter haben mich bis jetzt immer abgeschreckt durch Stunden langes planen und ausstatten der Teamkollegen. Republic Commando von Lucasarts zeigt das es auch anders geht und selbst ohne den ganzen Krimskrams viel Raum für Taktik lässt. Die Grafik, der Sound sowie die Atmosphäre sind ungeschlagen und auf höchstem Niveau. Die Dunkele Seite der Macht ist auch in diesem Produkt enthalten. Die Spielzeit ist mit 6-8 Stunden leider sehr kurz geraten und innerhalb des Spiel sind noch ein paar Bugs vorhanden, wie z.B. das Gegner an einer Ecke mal stecken bleiben. Der Multiplayermodus ist nur Beiwerk und kann nicht vollkommen überzeugen und eigentlich schreit der Titel danach im Coop die Missionen zu spielen. Star Wars Fans greifen sowieso zu und Shooterfans sollten dem Titel eine Chance geben, weil sie werden sicher nicht enttäuscht. 

Positiv

  • Tolle Präsentation
  • Star Wars- Feeling pur!
  • Taktikshooter mal anders

Negativ

  • Multiplayermodus eine Enttäuschung
  • Kleine Bugs
Userwertung
0.0 0 Stimmen
Wertung abgeben:
0.0
senden
Mehr zum Thema