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Hidden Mysteries: Vampire Secrets im Test

Nintendo DS
Es ist ja nicht das erste Mal, dass uns die Hidden Mysteries auf dem Nintendo DS heimsuchen. Bereits auf der Titanic durften wir Nachforschungen anstellen, ebenso wie im Londoner Buckingham Palace. Nun etwa ein Jahr später geht es etwas düsterer zu und schon der Titel lässt erwarten, dass es diesmal wirklich mysteriös werden wird. So machten wir uns auf die Hidden Mysteries – Vampire Secrets zu ergründen.
Die Geschichte führt uns dabei in die Kleinstadt Savannah, in der die hübsche Claire lebt. Sie ist eine hübsche und gleichermaßen erfolgreiche Geschäftsfrau, die eine steile Karriere hingelegt hat. Doch so gut es im Job läuft, desto mehr leidet ihre Gesundheit darunter. Sie plagen immer wieder starke Kopfschmerzen, die Claire aber auf den Stress abschiebt. Als eines Tages aus den Kopfschmerzen ausufernde Visionen werden, entschließt sie sich den Bildern nachzugehen und besucht ihre Tante Rosie. Die ist allerdings spurlos verschwunden und so begibt sich Claire auf die Suche nach Spuren.
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Diese führt sie zu zahlreichen Orten in der Stadt Savannah, die in klassischer Adventure Manier inspiziert werden wollen. Diese Lokalitäten sind in verschiedene Bildschirme eingeteilt und es gibt dort auch viel zu entdecken. Man findet verschlossene Türen und andere Rätsel, die gelöst werden wollen. Manchmal muss dafür erst der Mechanismus gefunden werden oder auch ein bestimmter Gegenstand oder eine Notiz, um den notwendigen Hinweis zu erhalten. Wichtige Utensilien, die für das weiterkommen von Nöten sind, werden im Inventar gespeichert und können ganz einfach per Stylus verwendet werden, indem man sie auf das jeweilige Objekt zieht mit dem man sie benutzen möchte.

Neben verschiedenen Logikrätseln finden sich auch Wimmelbilder, die im bereits bekannten Spielprinzip gelöst werden müssen und meist wichtige Gegenstände zu Tage fördern. Wer Hilfe dazu benötigt, der kann auf ein Hinweissystem zurückgreifen, das auf Knopfdruck aktiviert werden kann. Auch sonst werden bei gedrückter linker Schultertaste alle Objekte oder Wege auf dem Bildschirm gekennzeichnet, die genutzt werden können. Der Spielablauf ist angenehm abwechslungsreich ausgefallen: Mal müssen Bilder in die richtige Reihenfolge gebracht, Schlösser geknackt oder Tarotkarten in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Hin und wieder ist zur Lösung auch ein Blick in ein Buch von Nöten, um beispielsweise chemische Verbindungen herauszufinden.
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Technisch gibt sich der Titel eher verhalten, bietet aber dennoch hübsche Hintergründe, die zu gefallen wissen, auch wenn sie nicht animiert sind. Werden Gegenstände mit herumliegenden Objekten benutzt, so morphen diese in die neue Position. Bei der Musik hat man genau den richtigen Ton getroffen, denn diese ist stimmig und fängt auch nicht an zu nerven. Ein besonderer Bonus bei Hidden Mysteries - Vampire Secrets ist, dass es sogar ein Intro und kleinere Videos zu Beginn jedes Kapitels enthält. Diese sind allerdings in der englischen Originalsprache gehalten und nur deutsch untertitelt.

(Anmerkung: alle gezeigten Screenshots stammen von der bereits erhältlichen PC Version)

Michael meint:

Michael Bei Hidden Mysteries - Vampire Secrets hatte ich mich auf ein klassisches Wimmelbildabenteuer eingestellt, jedoch wurde ich durchaus positiv überrascht. Beim Spiel handelt es sich eher um ein klassisches Point & Click Adventure mit einem Mix aus Wimmelbildern und Logikrätseln. Ein überaus gelungener Mix, der vor allem dazu führte, dass ich das Spiel innerhalb eines Tages beendete. Das ist eigentlich das einzige Manko des Spiels. Es bietet mehr als 50 Bildschirme, aber die Spielzeit beträgt doch nur etwa vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit wird man jedoch gut unterhalten und macht Lust auf mehr. Wir dürfen aber sicher sein, dass es wohl nicht das letzte Abenteuer der Hidden Mysteries sein dürfte.

Positiv

  • gelungene Rätsel
  • guter Umfang
  • Videosequenzen und Sprachausgabe

Negativ

  • Lösung der Rätsel nicht immer komplett eindeutig
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