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Another Code: Doppelte Erinnerung im Test

Nintendo DS
Die 14-jährige Ashley ist als Waisenkind bei ihrer Tante aufgewachsen, ohne eine klare Erinnerung an ihre Eltern zu haben. Mit drei Jahren verlor das kleine Mädchen die beiden und wird seitdem immer wieder von einem seltsamen (Alp)traum heimgesucht. Plötzlich bekommt das Mädel pünktlich zum Geburtstag überraschend einen Brief ihres Vaters - doch ist dieser nicht seit 11 Jahren tot?
Als Spieler begebt ihr euch in der Rolle von Ashley auf die Edward Insel, auf welcher Vater sich mit euch treffen möchte. Doch seltsames geht hier vor, die Tante verschwindet kurz nach eurer Ankunft spurlos und am vereinbarten Treffpunkt ist niemanden anzutreffen. Genau der Stoff also, aus dem ein spannendes Adventure gebacken wird.

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Endlich zeigt der DS, wofür er gut ist...


Ganz in der Tradition der alten Grafikadventures begebt ihr euch hier mit dem Stylus-Pen bewaffnet an die Aufdeckung der wirklich spannenden Geschichte. Die Fähigkeiten des Nintendo DS werden dabei erstmals so richtig gekonnt ausgenutzt. Sei es bei kleinen Minispielen wo ihr Papierfetzen zum Originalbrief zusammensetzen müsst, mittels DS-Mikro den Staub von einem alten Gemälde pustet oder aber mit einem Ball nach etwas werft. Die neuen Möglichkeiten wurden sehr geschickt in das dichte Rätselnetz bei Another Code: Doppelte Erinnerung eingebaut, so daß selbst Adventure Profis bei einigen Lösungen sicherlich ins Schwitzen geraten werden.

Doch keine Angst - es bleibt stets logisch und wer etwas wohl überlegt, findet auch die entsprechende Lösung recht fix. Dies führt aber leider auch zu der Tatsache, daß sich Ashley´s Abenteuer bereits nach guten 6-7 Stunden dem Ende zu neigt und euch etwas hungrig zurücklässt. Schließlich ist man gerade erst so richtig in Fahrt gekommen. Bis dahin werdet ihr allerdings wie gebannt vor dem DS sitzen und euch mittels Stylus durch die Locations klicken.


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Diese Zwischensequenzen sind sehr stimmig...


Interessant ist die grafische Präsentation - während der untere Bildschirm zur Navigation aus der Vogelperspektive genutzt wird und dabei mit seinem ruckelfreien Scrolling voll überzeugt, bekommt ihr oben immer ein Standbild aus der 3D Ansicht gezeigt. Diese kommen in der Regel vollkommen ohne Animationen aus, machen sich dafür aber gepaart mit den wohl gewählten Melodien atmosphärisch sehr gut. Im gleichen Atemzug sind hier auch die exzellenten Zwischensequenzen zu erwähnen, die ebenfalls rein aus Standbildern bestehen, hierbei dennoch eine hervorragende Figur machen. Gerade der Comic-Look, der entfernt an japanische Manga/Anime erinnert hat es auch mir als älteren Spieler persönlich sehr angetan. Dazu gibt wie gesagt hübschen und unterhaltsamen Sound, stets passend zur entsprechenden Situation und niemals nervig.
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Forum
  • von Riptor:

    Schade, dass es immer so lang dauert, ein solches Games rauszubringen. Weiß jemand schon wa von einem neuen Titel der Hotel Dusk/Another Code-Machern? /e: Unverständlich übrigens wie IGN auf 6/10 kommt. Klar: Es ist kurz! Ich habe exakt 4:24 Stunden gebraucht, was sehr kurz ist. Gestern...

  • von Wake Alan:

    Fand die Story auch in Ordnung, war mir nur etwas zu lasch und "kindlich". Etwas mehr Action hätte dem gut getan.

  • von Riptor:

    Mir hat sie gefallen, mehr wollte ich damit nicht sagen.

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