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Actua Pool im Test

Nintendo DS
Die Spielidee gehört nicht mehr ganz zu den frischesten im Spielesektor und auch der Titel ist nicht mehr ganz so neu, wie es der erste Anschein erwecken will. Bereits 1999 erschien die Billard-Sim im Rahmen der erfolglosen Actua Reihe nämlich für die seinerzeit populäre PSone. Atari hat sich den Titel nun gesichert und hofft auf mehr Erfolg im zweiten Anlauf..
Dabei wurde das Spiel selbstverständlich angesichts der neuen Möglichkeiten des Nintendo DS überarbeitet. Dies merken Kenner gleich schon zu Spielbeginn im Hauptmenü, wo ihr neben der gewohnten Pad-Steuerung auch per Stylus-Pen zwischen dem Single Match, Multiplayer und den Challenges wählen könnt. Gerade letztere sind hierbei von besonderem Interesse, da es sich dabei um eine Art Karrieremodus handelt.
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Nur mit einem Queue bewaffnet tingelt ihr in der nächtlichen Großstadt nun von einer Location zu anderen, um euch dort in Turnieren für ein Preisgeld mit anderen Billardcracks zu messen. Angeboten werden dabei sowohl 8-Ball & 9-Ball als Spielvariante, auf Wunsch auch als Mix. Fans von "14 und 1 endlos" gehen allerdings leider leer aus.

Habt ihr die gewöhnlich in drei Runden zu absolvierenden Wettbewerbe dann hinter euch gebracht und das dicke Preisgeld eingestrichen, lassen sich so weitere Kneipen und Spielhöllen (insgesamt acht) auf der Übersichtskarte freischalten. Hat´s jedoch nicht geklappt, dürft ihr das Eintrittsgeld nochmal auslegen und euer Glück erneut versuchen - allerdings nur solange der Geldbeutel nicht verebbt.

Gespielt wird dabei aus der klassischen Draufsicht, spielerische Experimente hat man sich dabei nicht geleistet. Und so lassen sich mittels Steuerkreuz und Buttons vor dem Stoß noch Stärke und Haltung des Queue beeinflussen, während ihr mit der L-Schultertaste fröhlich durch die drei Kameraeinstellungen segelt und euch darüber ärgert, daß im Endeffekt nur eine einzige davon wirklich brauchbar ist.
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Ähnliches gilt auch für den Sound. Stilecht an einer klassischen Jukebox auszuwählen, sind von den enthaltenen sieben Musikstücken sind neben der Main-Theme wirklich nur zwei andere wirklich hörenswert - aber über (musikalischen) Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. :-)
Auch grafisch setzt man die Erwartungen an den von Frontline (Sudokomania) entwickelten Titel besser nicht zu hoch an: Die 3D Grafiken sehen jedenfalls alles andere als hübsch aus und schon die vermeintlich karge Großstadt im Intro entbehrt nicht etwas unfreiwilligen Humors....

Übrigens lässt sich Actua Pool dank des eingangs kurz erwähnten Multiplayermodus auch mit bis zu vier Spielern daddeln. Erforderlich sind hierzu leider entsprechend viele Carts des Billardvergnügens, da jeder Kneipensportler sein eigenes Spiel benötigt. Warum man hier auf einen Spielmodus im "Hot Seat" Stil (d.h. einfach weiterreichen) verzichtete und dann nicht einmal den DS Download ermöglicht, wird wohl auf ewig ein Geheimnis der Macher bleiben.

Sebastian meint:

Sebastian Ganz ehrlich - zu Begeisterungsstürmen hat mich das Teil nicht hingerissen, Spaß hats aber trotzdem gemacht. So werden das wohl auch die Billardfans unter euch empfinden, die ohnehin nicht gerade viel Auswahl auf dem DS haben. In diesem Sinne: Nicht gut, aber immerhin etwas...

Positiv

  • Nutzung der DS Fähigkeiten
  • Preisgünstig (30 Euro)
  • Einfaches Handling

Negativ

  • Unschöne 3D-Optik
  • Musikalisch schwankend
  • Umfang etwas zu gering
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