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Fighting Force 64 im Test

Nintendo 64
Das ist der Stoff aus dem Bond-Streifen sind. Eine bedrohte Welt, ein verrückter und herrschsüchtiger Doktor und jemand der sich ihm heldenhaft in den Weg stellt. Allerdings arbeitet dieser jemand weder beim britischen Geheimdienst, noch mag er Martinis besonders...
Und es ist auch nicht nur einer, sondern gleich ein ganzes Quartett, das es mit dem Finsterling aufnehmen will. Im 64-Bit Abenteuer der Reihe nehmt ihr es nämlich in bester Prügelspielmanier mit den Schergen des durchgeknallten Dr. Zeng auf. Das Gameplay orientiert sich dabei am ersten Teil für PSone und klammert den im Mittelmaß versunkenen Nachfolger für Playstation und Dreamcast Gott sei Dank vollkommen aus. Dafür bekommen Besitzer der PSone Version allerdings auch nicht allzuviel Neues zu sehen.


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Welcher Schläger darfs denn diesmal sein ?


Das fängt schon bei der Charakterwahl an. Vor Spielbeginn müsst ihr flugs noch euren Haudegen auswählen, wobei jeweils zwei Männlein wie auch zwei Weiblein zur Verfügung stehen. Als da wäre neben dem smarten Anführer Hawk auch noch Ex-Knastbruder Ben "The Smasher" Jackson der - Nomen est Omen - nicht gerade zimperlich mit seinen Gegnern umspringt. Das tun auch die beiden Mädels nicht , weder Polizistin Mace noch die junge Alana, die ihren Familienstreit mit handfesten Mitteln beilegen will. Doc Zerg ist nämlich zufälligerweise der wenig geliebte Vater des Kückens.

Ist eure Wahl getroffen, geht es schließlich auf die Reise durch gut zwei Dutzend Kampfarenen á sieben Level, von denen einige allerdings recht kurz ausgefallen sind. Wer möchte, darf natürlich genretypisch auch gleich noch mit einem weiteren Mitspieler kooperativ gegen die abwechslungsreiche Feindesschar auftreten, wodurch sich der Spielspaß ungelogen wirklich verdoppelt.


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Das Abenteuer beginnt in den nächtlichen Straßen New Yorks..


Spielerisch tut sich hier ansonsten nicht viel. Nicht nur, daß alles der seinerzeit bereits uralten PSone Fassung gleicht, auch sonst gibt es für Fans des Genres keinerlei Überraschungen. Herumliegende Messer, Beile, Gewehre oder auch Bazookas, die dann für kurze Zeit im Kampf verwendet werden können, gibt es jedenfalls schon seit den frühesten Tagen des Genres. Und auch die Möglichkeit einige Objekte in den Levels zweckentfremdend als Waffe einzusetzen ist ebenfalls nicht ganz so tauffrisch. Am ungewöhnlichsten ist hier wirklich noch die Schlägerei in einer New Yorker U-Bahn, ohne das man hier aber von etwas überrascht werden würde.


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Smasher Jackson räumt kräftig auf!


Die Movepalette eures schlagkräftigen Charakters hängt natürlich von eurer getroffenen Wahl ab. So verfügen laut Herstellerangaben zwar alle Charaktere über völlig einzigartige Schlagtechniken, in der Realität bekommt ihr davon aber nicht viel mit. Einzig der Special-Move jedes Kämpfers hebt sich etwas vom Prügel-Einerlei ab und verschafft den vier Charakteren soetwas wie eine Daseinsberechtigung.


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Das rechte Kfz wird gerade nicht-vorschriftsmäßig abgeschleppt...


Grafisch macht das Modul eine ganz gut Figur und bietet für N64-Verhältnisse ordentliche Animationen sowie ausreichend optische Abwechslung. Das der Funke dennoch nicht so ganz überspringen will, liegt vielleicht an der etwas belanglosen musikalischen Untermalung, die im Gegensatz zu den wirklich guten Soundeffekten nur von mittelmäßiger Qualität ist.

Sebastian meint:

Sebastian Auch wenn ich bei Fighting Force 64 nie in Begeisterungsstürme ausgebrochen bin und man irgendwie bis zur letzten Sekunde auf eine "spannende Wende" im Spielgeschehen wartet, so ist der Titel allein schon aufgrund der geringen Konkurrenz im Genre für Multiplayerfans die Investition wert. Einzelspieler langweiligen sich jedoch viel zu schnell vor ihrem 64-Bitter und legen die Kröten eindeutig bei besseren Titeln an.

Positiv

  • Seltener Genrevertreter auf dem N64
  • Spaßiger Mehrspielermodus
  • Wirklich gute Soundeffekte

Negativ

  • Ohne echte Höhepunkte
  • Relativ kurze Spielzeit
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