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Fatal Fury: First Contact im Test

Neo Geo Pocket
Nach dem riesigen Erfolg der Fatal Fury Serie, die es auf dem NeoGeo immerhin schon zu acht Teilen gebracht hat, war es nur eine Frage der Zeit bis der NeoGeoPocket auch mit einer Version bedacht wird. Fatal Fury First Contact orientiert sich dabei in seinen groben Zügen an Real Bout Fatal Fury 2: The Newcomers vom NeoGeo.Nach einem kurzen stimmungsvollen Intro, wo versucht wurde das Real Bout 2 Original abzukupfern, sieht man sich auch schon mit dem mageren Optionsmenü konfrontiert. Hier hat man die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad zu wählen, die Rundenzeiten zu verlängern/verkürzen und in die Hintergrundmusik samt Special Effekts reinzuhören.
Nach dem riesigen Erfolg der Fatal Fury Serie, die es auf dem NeoGeo immerhin schon zu acht Teilen gebracht hat, war es nur eine Frage der Zeit bis der NeoGeoPocket auch mit einer Version bedacht wird. Fatal Fury First Contact orientiert sich dabei in seinen groben Zügen an Real Bout Fatal Fury 2: The Newcomers vom NeoGeo.
Nach einem kurzen stimmungsvollen Intro, wo versucht wurde das Real Bout 2 Original abzukupfern, sieht man sich auch schon mit dem mageren Optionsmenü konfrontiert. Hier hat man die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad zu wählen, die Rundenzeiten zu verlängern/verkürzen und in die Hintergrundmusik samt Special Effekts reinzuhören.

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Der Startbildschirm und das Mini-Intro...


Leider haben nicht alle 22 Charaktere der NeoGeo Version ein Einladung für das Hosentaschen Turnier bekommen. So können lediglich Rick Strowd, Li XiangFei, Terry und Andy Bogard, Joe Higashi, Mai Shiranui, Geese Howard, Billy Kane, Kim Kap Hwan, Ryuji Yamazaki und Wolfgang Krauser ausgewählt werden. Der gute Bob Wilson, Hon Fu, Blue Mary, Sokaku Mochizuki, Franco Bash, Zin Chon Rei, Zin Chon Shu, Duck King, Chin Shin Zan, Tung Fu Rue und Lawrence Blood mussten sich leider anderweitig beschäftigen.

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Auch die Charakterauswahl ist vom NeoGeo abgekupfert...


Fatal-Fury-First-Contact-8.gifDie Bedienung ist wie auf dem NeoGeoPocket gewohnt sehr einfach ausgefallen: (A) ist für ein Faustschlag und (B) für einen Fußtritt vorgesehen. Durch langes Drücken von (A) oder (B) führt man einen heftigen Angriff aus. Um einem Angriff auszuweichen zu können, müssen während des Blocks die Tasten (A) und (B) gleichzeitig gedrückt werden. Für einen Taunt (Gegner verhöhnen) kommt sogar der Option Button (+ links/rechts) zum Einsatz.

Nicht nur bei den Charakteren, sondern auch beim Gameplay musste die Pocket Variante ganz schön Federn lassen. So fehlt das durch die Fatal Fury Serie berühmte gewordene Ausweichfeature auf eine andere Ebene komplett. Zudem wurde das geniale Combosystem abgeschafft. Diese werden jetzt durch schlichte Kombinationen wie (A)-(B)-(A) oder (B)-(A)-(B) gestartet.
Wenn man seinen Gegner mit Combos oder Special Moves angreift steigt die Energie des Power Pegels in drei Stufen. 1.) Heat POWER, 2.) Special POWER und 3.) Potenzial POWER. So hat jeder Charakter drei Arten von Super Moves: Der Break Shot kann ausgeführt werden wenn der Power-Pegel das H Niveau erreicht. Mighty Mauler Moves können ab Niveau S gestartet werden und die so genannten Hidden Ability Boppers ab Power-Pegel P.

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Nach verlorenem Match und bestätigtem Continue kommt man in den aus King of Fighters bekannten Continue Service wo man seinen Power-Pegel von Anfang an auf S erhöhen kann, seinen der Kontrahent auf ¼ seiner normalen Energie reduziert oder insgesamt nur eine Runde gewinnen muss. Zu guter letzt kann man sich aber auch für die fairste Methode, dem Normal Game (ohne Extrabonus), entscheiden.

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Die starren Hintergründe können nicht begeistern...


Leider hat es SNK verschlampt für die nötige Langzeitmotivation zu sorgen. Keinerlei Zusatz-Modi wie ein Survival- oder Trainingsmode und keinerlei freispielbare Extras warten auf den Spieler. Einzig Alfred, der auch schon auf den NeoGeo als Bonus wartete, steht schon nach einmaligem Durchspielen zur Verfügung. Danach ist die Luft raus, wenn nicht gerade ein Freund für ein zwei Spieler Match zu bekommen ist. Dazu benötigt man allerdings ein Link-Kabel, zwei NeoGeoPockets und zwei Spiel-Module.

Grafisch kann die „kleine“ Version nur bedingt das halten was der große Name verspricht. Hier wird in allen Belangen leider nur Mittelmaß geboten: Egal ob es die Animationen, Hintergründe oder Charaktersprites sind. Fatal Fury untypisch ist zudem der gemache Spielablauf. Wo im Original nur so die fetzen fliegen, schaltet die Pocket Variante einen Gang zurück. Ein SNK vs. Capcom, Last Blade oder Samurai Shodown 2 hat da eindeutig mehr zu bieten.

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Terry vermöbelt Andy und Geese zeigt seinen mächtigen Special...


Soundtechnisch werden einen auf Pocket Niveau abgespeckte Musikstücke des großen Pendanten geboten. Wer das Original kennt wird die Melodie sofort wiedererkennen. Bei den Soundeffekten hat sich SNK dann aber doch etwas verhoben. Die Schlag und Kick Geräusche enttäuschen und die „Sprachausgabe“, d.h. wenn im Original Sprachsamples zum Einsatz kommen, werden jetzt mit lustigem Gepiepse unterlegt. Das hätte sich SNK gleich sparen können.
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