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Galaxy Force II im Test

Mega Drive
Wieder so ein Titel der seinerzeit in der Spielhalle aufgrund seiner flüssigen 3D Grafik für Aufsehen sorgte und zu den erfolgreichsten SEGA-Automaten Anfang der 90er Jahre gehörte. Da wir aber alle wissen, daß der Mega Drive nicht unbedingt der Champ in Sachen 3D-Grafik ist gehen wir schonmal mit geringen Erwartungen an das Modul ran....
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'Der Weltraumk(r)ampf des Jahrhunderts...'


Die Vorgeschichte gibt sich so simpel wie einfallslos, denn der böse Oberwicht Halcyon will das gesamte Universum erobern. Und bei seinem verrückten Plan fängt er ausgerechnet im Sonnensystem des Helden, in Junos an! Klare Sache das ihr das so nicht durchgehen lassen könnt und so begebt ihr euch mit eurem 1-Mann-Raumjäger auf den Weg um Halcyon seinen bösen Plan auszutreiben.

Was sich dann auf dem Screen tut ist eine mittelschwere Katastrophe, lasst euch bloß nicht von den 'gar nicht so schlecht' aussehenden Screenshots täuschen. Erstens ist die Grafik total eintönig und langweilig und zweitens sorgt bei längerem spielen spätestens das wirklich heftige Spriteflackern für vorzeitige Erblindung. Es gibt eine einzige Kameraperspektive die euer Raumschiff einige Meter vor euch zeigt. Das ist wirklich genial, denn so seht ihr 50% dessen was sich auf dem Screen tut nicht mehr und wer meint dann noch Schüssen ausweichen zu können ist ein unverbesserlicher Optimist. Auch der größte Teil der Gegner ist dadurch nicht zu erkennen aber wozu auch, denn Ausweichen ist kaum möglich. Der 'Raumjäger' lässt sich nämlich wie ne große Boeing steuern und reagiert so träge, daß man das Modul vor Wut manchmal am liebsten gleich in die nächste Tonne kloppen möchte.

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'Die Grafik ist selbst auf dem MD enttäuschend...'


Besonders in den Tunnel-Levels haben die Programmierer ihre gesamte Einfallslosigkeit verbraten, denn hier geht es immer nur links - rechts - links - rechts...immer brav abwechselnd. Gähn! Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch noch über die fehlende Möglichkeit die eigene Höhe einzuschätzen ärgern, wodurch man hin und wieder mal Bekanntschaft mit Decke, Boden oder der lieben Wand macht...
Dazu dudelt dann noch ein oller Sound der weiter an den Nerven des Spielers zehrt.
Wenigstens sind verschiedene Schwierigkeitsgrade von ganz einfach bis sehr herausfordernd vom Optionsmenü aus anwählbar, aber das entschädigt auch nicht für das eintönige Gameplay und die nur zwei verschiedenen Waffensysteme.
Danke Sega für diese Perle, aber ihr hättet Galaxy Force lieber in der Arcade lassen sollen - denn da hat das Game wirklich Spaß gemacht!
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