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Basketbrawl im Test

Lynx
Sportspiele auf Handhelds sind immer so eine Sache. Es wurde immer unterstellt, es gäbe keine und das Gameplay sei zu simpel, um tiefergehende Sportarten simulieren zu können. Auch der Lynx musste dieses Urteil immer über sich ergehen lassen - zurecht? Schließlich sind nahezu alle wichtigen Sportarten mit mindestens einer Umsetzung bedient worden. In der Tat zurecht, wie das Beispiel Basketbrawl zeigt...
Sportliche Lynx-Besitzer bekommen es dabei nicht mit einer akurraten Basketball Simulation wie etwas NBA JAM auf dem Jaguar zu tun, sondern vielmehr einen alten entfernten Verwandten von EA's aktuellem NBA Street. Zumindest wird hier ebenso wie beim Enkel nicht in Stadien, sondern dreckigen Hinterhöfen der Downtown Basketball gespielt.


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Spektakuläre Würfe oder Dunks sucht ihr leider vergebens


Hierzu wählt ihr bei Spielbeginn einen von zehn Ghetto Sportler aus und begebt euch auf das Spielfeld. Selbiges präsentiert sich aus der altbekannten Seitenansicht, wie seinerzeit für Sportspiele üblich. Ganz und gar nicht sportlich geht es hier allerdings schon gleich nach Spielbeginn zu. Denn der Ausspruch "Sport ist Mord" erfährt hier eine neue Dimension - dank lauter auf dem Spielfeld verteilter Waffen wie Messer und Knüppel darf der Gegner gewaltätig vom Ball getrennt werden.

Leider spielt sich die ambitionierte Projekt im besten Arcade Stil nur halb so gut wie es sich hier lesen mag - das ewig gleiche Spielmuster langweilt spätestens nach zwei, drei Spielen da sich dieses absolut nicht ändert. Ist ein Gegner besiegt, geht es nämlich stur weiter zum nächsten bis es dann nach einem guten halben Dutzend den Abspann zu bewundern gibt.


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Hoppala...


Auch technisch ist Atari mit Basketbrawl gewiss kein großer Wurf gelungen. Zwar sehen die Figuren an sich ganz hübsch aus, dafür sind die Animationen selbiger unterm Strich einfach nur schlecht. Auch das Scrolling lässt stark zu wünschen übrig und einzig die Hintergrund können überzeugen.
Dieser Eindruck verflüchtigt sich leider auch nicht beim Thema Sound. Während die Titelmelodie noch Hoffnung auf ein qualitativ entsprechendes Spiel macht, sind die restlichen im Spiel enthaltenen Sounds plump und primitiv. Ganz wie das belanglose Gameplay so, daß im übrigen auch ein integrierter 2 Spieler Modus über Comlynx nicht mehr retten kann.
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