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Frog Feast (CD) im Test

Jaguar
Totgesagte leben länger. Das ist nicht nur bei James Bond so, sondern kann auch auf nahezu alle Atari Systeme übertragen werden. Und in diesem Fall trifft es gleich doppelt zu. Denn nicht nur Ataris Jaguar bekommt endlich wieder neues Futter, es handelt sich dabei auch noch um ein Spiel, mit dem man wohl nie so wirklich gerechnet hätte.
Das von Oldergames vertriebene Frog Feast für Jaguar CD ist nämlich eine Neuauflage des eher unbekannten Intellivision Klassikers Frog Bog. Nie gehört? Macht nichts, das dürfte vielen so gehen. Das von Charles Doty programmierte Spiel beglückt dabei nicht nur Ataris Raubkatze, sondern erschien schon für zahlreiche Retro Systeme wie CD-i, Neo Geo CD oder FM Towns.

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Doch um was geht es eigentlich? Wie bei den meisten Klassikern ist das Spielkonzept recht simpel: Ein Teich, 2 Frösche und jede Menge Fliegen, welche es zu fangen gilt. Dabei bewegt man seinen Frosch auf riesige Blätter zu, von denen er dann auf Knopfdruck abspringt und bei erneutem tätigen des Buttons nach umherschwirrenden Fliegen schnappt. Das Ganze läuft auf Zeitdruck und gegen einen wahlweise per CPU oder Mitspieler gesteuerten Gegner. Wer am Ende die meisten Insekten gefressen hat, darf den Sieg für sich verbuchen.

Und da haben wir auch schon das große Manko des Spiels, keine Abwechslung. Selbst im 2 Spieler Modus wird das ständige Herumgehüpfe schnell langweilig. Letztlich gipfelt jedes Spiel darin, dass zwei Frösche auf meist der gleichen Flugbahn blöd hin und herspringen. Mehr Gegner, Power Ups oder gar unterschiedliche Spielmodi wären bei dem simplen Spielprinzip ein echter Mehrwert, ja beinahe schon eine Notwendigkeit. Doch leider sucht man dies alles vergebens.

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Auch von der technischen Seite her kann man Frog Feast bestenfalls als zweckmäßig betrachten. Natürlich läuft das Spiel recht sauber, doch leidet die handgezeichnete Grafik an akuter Detailarmut. Kann der Titelscreen noch als nett betrachtet werden, könnte das Spiel selbst so wohl auch auf einem Master System laufen. Nicht viel anders beim Sound. Minimale Abwechslung und eine Titelmelodie, welche schon nach wenigen Sekunden aus dem Gedächtnis gelöscht wird.

Nils meint:

Nils Frog Feast hinterlässt stark gemischte Gefühle bei mir. Auf der einen Seite endlich wieder etwas Spielbares für den Jaguar, auf der anderen Seite enttäuscht die schlichte Umsetzung. Sicherlich, es ist "nur" ein Homebrew Spiel, aber selbst so manche Beta auf Lost Treasures scheint nicht schlechter als diese finale Version. Bei einem Preis von 24$ ( NGCD und MCD kosten nur 12$ ) darf man als Spieler schon überlegen, ob man sein Geld nicht besser anderswo anlegen sollte. Mehr etwas für Sammler als für Spieler. 

Positiv

  • Keine Ladezeiten

Negativ

  • Keine Abwechslung/Spielmodi
  • Schlichte Präsentation
  • Anspruchsloses Gameplay
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Forum
  • von Lynxman:

    Original von atari_fan Original von BernddasBrot Original von MatthiasDEs geht da um 16bit-((E)p)roms (z.B. 27c160), für die verfügbaren original Atari-Platinen braucht man je zwei. OK, dann eben ein neues Board designen und andere Eproms...

  • von atari_fan:

    Original von BernddasBrot Original von MatthiasDEs geht da um 16bit-((E)p)roms (z.B. 27c160), für die verfügbaren original Atari-Platinen braucht man je zwei. OK, dann eben ein neues Board designen und andere Eproms nehmen... Wer´s kann, ist gut...

  • von Lynxman:

    Original von MatthiasDEs geht da um 16bit-((E)p)roms (z.B. 27c160), für die verfügbaren original Atari-Platinen braucht man je zwei. OK, dann eben ein neues Board designen und andere Eproms nehmen......

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