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Last Stand im Test

Morgens halb zehn im Fantasyland. Alles ist friedlich, die Vögel zwitschern und einige Monster fallen über wehrlose Menschen her. Moment mal, Monster? Herfallen? Genau - seitdem sich der böse Dämonenfürst aus seinem versiegelten Zweitwohnsitz befreit hat, in welches er einst von tapferen Recken gebannt wurde, herrscht nämlich wieder Chaos im Land!
Als Prinzensohn des ebenso beliebten wie respektierten König Hatsuyo werdet ihr nun natürlich mit der Aufgabe betraut, den blutigen Umtrieben ein Ende zu setzen. Also startet ihr mit eurer 5-Mann Rettungstruppe durch und zeigt dem Fiesling und seinen Monsterhorden, zu was ein königlicher Abkömmling alles fähig ist!


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Noch ist hier alles friedlich.. aber bald...


Eurer bunten Mischung aus Kriegern und Magiern dürft ihr dabei zuvor noch den letzten Schliff verpassen, will sagen mit Items ausstatten. Natürlich könnt ihr die Gefolgsmänner vorher auch noch namentlich kennzeichnen (und das auch mit lateinischen Buchstaben!) so dass die spätere Identifikation leichter fällt.

Das ist leider auch bitter nötig, denn die Rettungsmission im Fantasyland ist mal wieder komplett in japanischer Sprache gehalten, wodurch ihr von der Story praktisch nichts mitbekommen werdet. Spätestens beim Item/Char Auswahlmenü wirds dann zum ersten Mal richtig haarig, denn in den japanischen Menüs die passenden Optionen einzustellen kann richtig stressig werden.


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Neue Freunde schließen sich euch an...


Habt ihr mit viel Glück und Schweiss schließlich durch diese Barrieren geschlagen, lässt die erste Prügelei mit den Monsterscharen auch nicht lange warten. Nach altbekanntem System erhaltet ihr dabei bei einem Sieg über die Kreaturen frische Erfahrungspunkten, welche die anfänglich tollpatschige und schwächliche Mannschaft zu einer immer stärkeren Kampfwalze werden lassen.

Doch auch wenn man nichts vom Spielablauf, Einstellungen und Story versteht - die schwarz-weiße Optik ist trotz der Farbarmut hübsch anzusehen und zeigt eine recht liebevolle Gestaltung. Besonders auffällig sind auch die vielen kleinen Animationen auf dem Bildschirm, was die Protagonisten ständig in Bewegung erscheinen lässt und so visueller Langeweile vorbeugt. Ordentlich ist zudem auch die typische Fantasymucke, die sich natürlich dem Spielgeschehen dynamisch anpasst und das Rollenspiel stimmig untermalt.


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Hoffentlich habt ihr vorher fleißig Vokabeln gelernt...

Sebastian meint:

Sebastian Last Stand ist ursprünglich eines der allerersten WonderSwan Spiele von Bandai gewesen. Doch trotz der veralteten s/w Grafik bietet Last Stand einen gewissen, zugegebenermaßen schwerlich rational erklärbaren Charme. Wäre das Spiel ebenso wie der WonderSwan jemals in den USA veröffentlicht worden, Last Stand hätte auf meiner Einkaufsliste gestanden. Wer jedoch nicht oder nur ungenügend japanisch versteht, wird hier nur wenig Freude haben.

Positiv

  • Schicke Animationen
  • Passende Fantasy RPG Mucke

Negativ

  • komplett japanisch
  • s/w Grafiken sind nicht sexy..
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