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Hidden Mysteries - Salem Secrets im Test

Langsam aber sicher ist der 3DS im kommen und so wird die Zahl der Veröffentlichungen für den Nintendo DS zwangsläufig nach und nach zurückgehen. Bis es einmal soweit ist, werfen wir auch weiterhin einen Blick auf kommende Veröffentlichungen und Astragon liefert auch weiterhin Nachschub für den Point & Click Adventure Markt. Neuester Spross aus der Hidden Mysteries Reihe sind die Salem Secrets und wir waren gespannt was hinter dem Geheimnis steckt.
Nachdem wir vor kurzem hinter das Geheimnis des Vampirs in der Stadt Savannah bei den Hidden Mysteries - Vampire Secrets gekommen sind bringt uns Astragon nun in die nächste Stadt und auch in eine andere Zeit. In Salem gegen Ende des 17. Jahrhunderts kommt es seit kurzem zu seltsamen Vorfällen. Vier Mädchen leiden unter Anfällen und außergewöhnlichen Wutausbrüchen und von Hexenwerk ist die Rede. Grund genug für London einen ihrer besten Constables nach Salem zu schicken um den Grund für alledem herauszufinden.
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Dazu bewegt man sich durch die mittelalterliche und nahezu verlassene Stadt Salem. In den über 50 verschiedenen Szenerien findet man immer wieder verschlossene Häuser vor, in denen sich die letzten Bewohner der Stadt verbarrikadiert haben und keine Besucher zulassen. Ohne Anhaltspunkte und Unterstützung der Anwohner erkunden wir die Stadt auf eigene Faust. Mit einem Druck auf die Schultertaste werden am Bildschirm vorhandene Laufwege und nützliche Objekte angezeigt, die man entweder benutzen oder sogar mitnehmen kann. Hin und wieder leuchtet auch ein Teil des Bildschirms, hinter dem sich ein Wimmelbild dahinter versteckt.

Hier erhält man in bekannter Spielmanier ein Bild voller Details und vielen Objekten. Dazu erhält man am Topscreen eine Liste an Gegenständen die gefunden werden müssen. Da hilft es nur jeden Teil des Bildes abzusuchen um nach und nach alle geforderten Objekte zu finden. Kann man schlussendlich alle von seiner Suchliste streichen erhält man einen Gegenstand, der zusammen mit anderen bisher aufgesammelten im Inventar landet. Dort findet sich dann alles was im kommenden Abenteuer benötigt wird, allerdings muss der Spieler auch wissen wo er diese genau benutzen muss. Hier ist also etwas Kreativität gefragt um die Rätsel zu lösen, die teilweise gar nicht mal so einfach sind.
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Im Gegensatz zum ebenfalls kürzlich erschienenen Hidden Mysteries – Vampire Secrets ist die Geschichte hier nicht in einzelne Kapitel eingeteilt, so dass man sich von Beginn an in der gesamten Stadt Salem umsehen kann. Im Spielverlauf erschließt man aber dennoch noch weitere Gebiete, die abgesucht werden müssen. Allerdings sollte man auch bedenken, dass man hin und wieder auch bereits erkundete Orte besucht, da es hin und wieder dort wieder was zu entdecken oder aufzusammeln gilt. Da selbst das Tagebuch, dass den Spielfortschritt festhält, hier kaum eine Hilfe ist, ertappt man sich oft dabei, dass man kopflos durch die Stadt hetzt um verzweifelt nach einem weiteren Hinweis zu suchen.

Hier kommt erschwerend hinzu, dass sich die Orte oftmals sehr ähneln, vor allem im Stadtkern. So kann es schon mal passieren, dass man sich verläuft und den eigentlichen Weg nicht mehr findet, den man ursprünglich nehmen wollte. Spieler, die nur hin und wieder ein solches Spiel spielen und längere Pausen zwischen den Spielsitzungen einlegen könnten hier wohl einen Nachteil haben. Andererseits sind die Rätsel durchaus schlüssig, aber dennoch fordernd um den Spieler bei Laune zu halten. Man hat dem Titel zwar keine Sprachausgabe, aber dafür eine stimmige Musikuntermalung gegönnt, die das düstere Ambiente des Städtchens untermalen.

(Anmerkung: alle gezeigten Screenshots stammen von der bereits erhältlichen PC Version)

Michael meint:

Michael Man merkt immer mehr, dass sich die Wimmelbildspiele immer mehr zu richtigen Point & Click Adventures entwickeln. Das hat zur Folge, dass die Spiele umfangreicher, aber auch fordernder werden. Leider ist das Städtchen Salem teils sehr verwinkelt und die Orte ähneln sich sehr, so verläuft man sich leicht und durch die wenigen Hinweise, die man bekommt, darf man auch oft durch die Stadt irren um der Lösung des Rätsels näher zu kommen. Wer also ein neues Adventure sucht und dieses auch zügig in wenigen Spielsitzungen durchspielen möchte, der darf bei Hidden Mysteries – Salem Secrets gerne reinschnuppern. Fans des Genres sollten trotz der Mängel dennoch einen Blick riskieren.

Positiv

  • großes erkundbares Areal
  • interessante Rätsel

Negativ

  • Stadt sehr verwinkelt
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