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Academy of Champions im Test

Es ist der Traum vieler Dreikäsehochs einmal ein großer Fußballstar zu sein. Um sich aber bei der großen und harten Konkurrenz durchsetzen zu können, braucht man neben Talent auch genug Disziplin und einen eisernen Willen. So ist es nicht nur im wahren Leben, sondern auch im Spiel. Willkommen in der Academy of Champions.
Die Spiele selbst sind den Kickern von Mario Strikers Charged nicht unähnlich: In jeder Mannschaft finden sich fünf Spieler, davon ist einer der Torwart. Bewegt die Spieler mit Nunchuk und schießt mit der Wiimote. Das Spiel unterstützt außerdem auch Wii Motion Plus, nur leider wurde der Support nicht entsprechend ausgenutzt. So kommt es nur darauf an, ob ihr die Wiimote nach oben oder unten haltet, ob es ein hoher oder niedriger Pass wird. Nähert man sich dem gegnerischen Tor, erscheint ein kleines Fadenkreuz, das die Schussrichtung des Balls anzeigt. Dieses bewegt man mit der Ausrichtung des Spielers per Nunchuk, was einen dazu verleitet kurz vor dem Schuss ein kleines Tänzchen aufzuführen, um sich gut auszurichten. Das hätte besser gelöst werden können.

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Auch in den Matches selbst wird man von Minispielen nicht verschont. Hin und wieder geratet ihr in einen Zweikampf mit einem gegnerischen Spieler. Hier müssen angezeigte Tasten auf dem Bildschirm schnellstmöglich gedrückt werden, um den Punkt für sich zu entscheiden. Füllt sich die Leiste vollständig, so ist der Zweikampf gewonnen. Gegen die CPU sind diese Zweikämpfe aber meist recht leicht zu gewinnen, im Mehrspieler können diese sich aber auch etwas hinziehen. Das Kopfballduell funktioniert ähnlich, wobei hier nur der A Knopf so schnell wie möglich malträtiert werden muss, um siegreich zu sein. Anfangs sind diese kleinen Rangeleien noch spaßig, allerdings wird der Spielfluss damit unterbrochen.

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Im späteren Spielverlauf stößt der Spieler auch auf weitere Fußballer, die der Mannschaft beitreten werden, sofern man deren Anforderungen genügt. Darunter sind auch diverse Ubisoft Stars vertreten wie Sam Fisher aus Splinter Cell, Altair aus Assassins Creed und sogar zur Überraschung aller auch Jade, ihres Zeichens Heldin aus dem PlayStation 2 Klassiker Beyond Good & Evil. Diese Charaktere haben wie alle anderen Spieler auch bestimmte Superkräfte, die mit Schütteln der Wiimote aktiviert werden können. Dafür ist allerdings eine volle Energieleiste von Nöten, die sich durch erfolgreiche Pässe oder Grätschen auffüllt.

Sollte ein Match dennoch zu schwer sein und man an den bestimmten Prüfungstagen die wichtigen Matches verlieren, darf man die Woche über erneut trainieren, um EPs zu sammeln und diese in die Fähigkeiten zu investieren. Auch für gesammelte Münzen gibt es genug Möglichkeiten sie sinnvoll einzusetzen. Zum Beispiel im Shop der Rabbids, der zahlreiche Ausrüstungsgegenstände bereit hält, die mitunter auch die Eigenschaften der Spieler erhöhen. Interessant ist auch, dass das Absolvieren der Minispiele, bei denen zum Teil auch das Balance Board unterstützt wird, fernab des Abenteuermodus auch mit Erfahrungspunkten und Geld belohnt wird, die man im Abenteuer wieder investieren kann. Über eine Checkliste im Hauptmenü erfahrt ihr zudem, welche Errungenschaften ihr bereits erreicht habt, um zusätzliche Talentsterne zu erhalten.

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Technisch gibt sich der Titel solide, so weiß auch der eigenständige Comicstil des Spiels zu gefallen. Die Präsentation richtet sich vorrangig an jüngere Spieler, was auch die Konversationen etwas präsentieren, ohne dabei kindisch oder kitschig zu wirken. Allerdings ist der Sprechsound nicht so gut gelungen, der ein wenig nach den Rabbids klingt.

YoutubeVideo


Academy of Champions (Nintendo Wii) - E3 2009 Trailer
(click play to start)


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Auch wenn die drei verschiedenen Steuerungsmethoden einen schnellen Einstieg ins Spiel versprechen, tut sich Academy of Champions gegen die Mario Konkurrenz schwer. Zwar hat diese einen einladenden Storymodus mit allerlei lustigen Entwicklungen und auch einige Stars der Ubisoft Spiele, aber kleinere Mankos in der Steuerung drücken ein wenig auf den Spielspaß. Warum kann ich nicht die Wiimote zum Zielen nutzen und muss mich auf den Control Stick beschränken, der so doppelt belegt ist? Warum unterbrechen die Zweikämpfe den Spielfluss so arg? Wer über diese Punkte hinwegsehen kann und auch Minispielen rund um das Thema Fußball nicht abgeneigt ist, kann durch den Preis von günstigen 30 Euro gern zuschlagen. Alle anderen greifen beim Thema Arcade-Fußball wohl eher zu Mario Strikers Charged.
Jeder will es und kaum einer bekommt es: Das Bestätigungsschreiben von Pelé an dessen Akademie aufgenommen zu werden. Doch der Spieler zählt zu dem auserwählten Kreis, die sich auf der Schule bewähren müssen. Bei dem Studium kommt jedoch nicht jeder bis zum Abschluss, so darf man sich auf ein hartes Training gefasst machen..

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In insgesamt vier Semestern lernt man tagtäglich das Leben eines Profifußballers auf der Akademie kennen. Bevor man überhaupt auf dem Platz antreten kann, ist man verpflichtet an einem ersten Training teilzunehmen. Dieses fungiert als Eignungstest, um einer bestimmten Mannschaft zugeordnet zu werden. Fortan werden diese zu den festen Weggefährten mit denen man das gesamte Studium erlebt.

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Die Semester sind dabei in jeweils 30 Tage eingeteilt, in denen täglich drei Aktionen getätigt werden. Neben Trainingseinheiten in Form von Minispielen, verfolgt man auch allerlei Klatsch und Tratsch an der Uni, der aber auch durchaus interessant sein kann. So erfährt man einiges was im Umfeld geschieht und man ist auf die nächsten Tage vorbereitet. Ob nun die Freunde vor einem nahenden Test warnen, bei dem die Regeln des Spiels oder beispielsweise die Steuerung abgefragt wird, erhält man auch Informationen über kommende Gegner. Weitaus tiefgründigere Infos gibt’s auch beim herumlungernden Hehler Boy, der gegen etwas Kleingeld zusätzliche Informationen oder Spicker für Tests freigibt.

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Außerdem kommt es nach jeder Woche zu einem Pflichtspiel gegen eine gegnerische Mannschaft, das gewonnen werden muss, um zur nächsten Woche fortschreiten zu können. Da diese Matches von Woche zu Woche schwieriger werden, ist man angehalten seine Mannschaft auch möglichst zu verbessern und aufeinander abzustimmen. So hat jeder Spieler der Mannschaft Attribute für Schusskraft, Tempo, Technik und Kraft, die im englischen Schulnotensystem, also A bis F, angeben, wie gut oder schlecht der Spieler in dieser Kategorie ist. Durch erfolgreiche Minispiele und Informationen aus dem Umfeld erhält man aber auch Erfahrungspunkte, um diese Eigenschaften zu steigern und so die Teamstärke zu verbessern.

Michael meint:

Michael

Positiv

  • abwechslungsreiches Abenteuer
  • Minispiele für bis zu vier Spieler

Negativ

  • Wii Motion Plus nicht optimal integriert
  • Zweikämpfe unterbrechen Spielfluss
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