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Carnival im Test

Colecovision
Auf dem Rummel ist immer der Teufel los: Als Kind erfreut man sich an den zahlreichen Karrussels und als Teenager faszinieren Geisterbahnen und vielleicht auch der Alkohol. Doch was wäre so eine Kirmes nur ohne einen Schießstand? Wahrscheinlich nur halb so viel wert, denn es gibt nichts besseres um die Mädels zu beeindrucken! Klappt das auf dem Colecovision auch?
Das ist natürlich die Frage aller Fragen, die man sich stellt nach den verkorksten Versionen für das Mattel Intellivision und dem Atari 2600. Als Vorlage diente hier bekanntermaßen der Spielautomat von SEGA, deren Lizenz sich Coleco für den Heimbereich sicherte. Spielerisch findet man hier alles vor wie auf einem echten Schießstand.
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Das Spielersprite befindet sich in Form einer Pistole auf dem unteren Bildschirmrand und lässt sich vom Spieler seitlich bewegen und per Knopfdruck wird ein Schuss abgefeuert. Ziel des Spielers ist es in jeder Runde die Fähnchen von dem sich drehenden Rad herunterzuschießen und ebenso alle anderen sich bewegenden Objekte um Bonuspunkte zu kassieren.

Außerdem befinden sich zwischen den Enten, Eulen und Hasen auch Buchstaben, die das Wort Bonus ergeben sofern man sie alle abschießt. Ist dies geschafft, kann man sich bei erfolgreichem Abschluss des Levels auf eine Bonusrunde freuen. Interessant ist dabei die Tatsache, dass Carnival damals das erste Spiel überhaupt war, das solche Bonusrunden beinhaltete.
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Außerdem lassen sich Munitionskisten aufsammeln um seinen Vorrat aufzustocken oder man kann zusätzliche Bonuspunkte oder Munition erhalten indem man auf links erscheinende Objekte schießt. Gelangt man nun in die Bonusrunde, so muss man ein Schwein treffen, das sich anfangs langsam an einem Weg entlang bewegt und bei jedem Treffer die Richtung wechselt und schneller läuft. Je öfter man so trifft, desto mehr Punkte bekommt man gutgeschrieben.

Technisch brilliert die Version für Colecovision mit einem akkurat umgesetzten Gameplay aus der Spielhalle. Zwar ist dieses nicht wirklich abwechslungsreich, aber schon weitaus besser gelungen als auf den anderen Systemen. Die Grafik ist sauber und flott, die Hintergrundmusik klingt wie auf einem Jahrmarkt und auch so macht das Spiel Spaß. Selbst zu zweit lässt sich das Spiel spielen, aber leider nur nacheinander.
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