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Agaju im Test

Gizmondo

Bei der vorliegenden Version von Agaju: The Sacred Path handelt es sich zwar nur um eine frühe Alpha-Version des Spiels, die aber trotzdem durch eine simple aber geniale Idee überzeugen kann ...

Jeder Leser kennt sicher die Einzigartigkeit des Touchscreens des Nintendo DS und die damit verbundenen neuen Steuerungsmöglichkeiten, welche Spiele ermöglichen, die so auf keiner anderen Konsole machbar sind. Ebenso ein Fall ist der Gizmondo, denn er hat etwas, was andere Handhelds nicht haben: Eine eingebaute Digitalkamera. Und dass man mit dieser Kamera nicht nur fotografieren kann, zeigt uns Gizmondo mit der vorliegenden Version von Agaju. Dabei ist nicht klar, ob Agaju ein vollwertiges Spiel werden oder nur die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kamera zum Ausdruck bringen sollte. Denn in Agaju steuert ihr euch durch die eingebaute Kamera des Gizmondos!
 


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Tempelexkursionen aus der Ego-Perspektive ...


Nach dem Spielstart findet man sich in einer ägyptischen Pyramide wieder. Wie gewohnt betätigt man das Steuerkreuz und fragt sich, wieso man nur nach vorne und hinten, aber nicht zur Seite gehen oder sich drehen kann. Denn das wird mit der Kamera gemacht. Das Gerät checkt nämlich mittels der Kamera die Bewegungen des Spielers nach links, rechts, oben und unten. Wirkt es am Anfang noch völlig ungewohnt und konfus, wird man innerhalb weniger Minuten in die Faszination dieses neuartigen Steuerungskonzeptes gezogen. Ihr haltet den Gizmondo wie ein Fenster vor euch und seht durch den Bildschirm in die Welt, in der ihr euch bewegt.

Leider kann man in dieser Alpha-Version nicht viel mehr machen als den Tempel zu erkunden und sich begeistert im Kreis zu drehen bzw. sich Decke und Boden genau anzuschauen. Aber schon hier erkennt man, welches Potential dieses Konzept hatte.

Im zweiten Menüpunkt steuert ihr eine Kugel duch ein Labyrinth, wie ihr es vielleicht aus Brettlabyrinthen kennt oder auch aus Super Monkey Ball. Nur wird hier ebenfalls das Labyrinth durch die Kamera gesteuert. Neigt ihr den Giz nach links, kippt das Labyrinth nach links und die Kugel rollt immer schneller, je mehr ihr den Giz neigt. Dies klappt stufenlos nach vorne, hinten, links und rechts. Das dies eine Menge Spaß machen kann, muss ich hier nicht gesondert erwähnen ...

Im Sequenzer seht ihr verzerrt den Kameraausschnitt eurer Wohnung und könnt eure Einrichtung unter Beschuss nehmen (siehe Screenshot). Ein nettes Gimmick, nur absolut nicht aussagekräftig, was denn daraus mal hätte werden sollen.
 


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Kipplabyrinth und Beschuss der eigenen Wohnungseinrichtung


In den anderen Menüpunkten befinden sich nur simple Rätselspiele, die sich auch nur konventionell steuern lassen und auch meist nicht fertig programmiert wurden. Als einziger Nachteil ist anzumerken, dass Agaju natürlich nur in gut ausgeleuchteten Räumen funktioniert, da die Kamera ansonsten Probleme mit der Orientierung bekommt. Sound gibt es bis auf eine Melodie ebenfalls keinen.

Heiko meint:

Heiko

Schade, dass es nicht mehr zu sehen gab, denn eine fertige Version wäre sicher eine tolle Bereicherung für das schwache Gizmondo-Portfolio gewesen. So bleibt nur das Probezocken und ein „Was-wäre-wenn?“-Wunschdenken.

Positiv

  • Konzept für Alpha schon gut
  • Enormes Potential

Negativ

  • Nur bei gutem Licht spielbar
  • Bild ruckelt noch
  • Keine Story oder Aufgaben
Userwertung
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Forum
  • von CD-i:

    bei Agaju braucht man den auch nicht, da läuft wirklich alles ohne den. Der soll für Catapult sein, habs aber auch nie geschafft mit der Alpha den AR Marker zu scannen, von daher bist du da nicht alleine ...

  • von Chronomaker:

    Ich tüdel hier gerade mit Agaju herum. Irgendwie verstehe ich nur nicht, wozu dieser AR-Marker gut sein soll. Alle Spiele gehen auch ohne und wirklich erkennen tut der nichts. Weiß das zufällig jemand?...

  • von [neXGam] Chefsessel:

    War damals ziemlich begeistert vom innovativen Ansatz und bin es eigentlich auch noch heute, denn das wäre wirklich mal eine Abwechslung gewesen. Wie es am Ende mit den spielerischen Qualitäten ausgesehen hätte, ist natürlich die Frage...

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