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Tails Adventure im Test

Game Gear
"S-E-G-A" schallt es wie zu besten Sonic Zeiten aus dem knarzigen Lautsprecher des Game Gears! Fuchs Tails hatte es damals tatsächlich geschafft offenbar einen solchen Popularitätsgrad erreicht zu haben, daß die Verantwortlichen bei SEGA ihm sogar sein eigenes Game Gear Abenteuer spendierten. Obs nur ein müder Sonic Abklatsch geworden ist oder doch Neuerungen beinhaltet erfahrt ihr in unserem Review...
Ja, es ist schon eine stressige Angelegenheit gemeinsam mit Freund Sonic um die Häuser zu ziehen. Nicht nur das der Igel praktisch von einem Abenteuer ins nächste rutscht, er tut dies auch noch in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Schwer da immer Schritt zu halten, kein Wunder also das Tails sich mal nach Ruhe sehnt. Leider währt der Frieden auf der Ferieninsel nicht lange. Denn kaum angekommen macht sich auch schon eine verdächtige Insel aus Schrauben und Metall über das Eiland her. Wenn da mal nicht wieder Erzfeind Robotnik seine Hände im Spiel hat...


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Das Nickerchen im Wald wird von einer Feuersbrunst unterbrochen...


Sogleich macht sich Fuchs Tails auf durch insgesamt acht Level um das einstmals friedliche Inselchen wieder seiner eigentlichen Berufung als ruhiges Feriendomizil zuzuführen. Ausgangspunkt ist hierbei immer Tails Unterkunft, in der ihr beispielsweise die verwendete Ausrüstung festlegen könnt. Anders als Freund Sonic springt ihr den zahlreichen Gegnern in den 2D-Stages nicht etwa auf den Kopf, sondern schaltet sie beispielsweise durch den geschickten Wurf einer Bombe aus der Entfernung aus. Ein aktivierbares Schutzschild hält zudem Gegner beispielsweise auf Distanz, während Rennstiefel für deutlich mehr Speed sorgen.


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Auf der Inselkarte navigiert ihr von Location zu Location...


Alternativ dazu kann Tails mittels Schweif natürlich auch noch zum Flug ansetzen und so über Gefahren wie Stacheln und Abgründe sanft hinwegschweben, wobei ihr die Flugzeit allerdings besser nicht überschätzen solltet. Glücklicherweise blendet sich stets eine kleine Leiste auf der linken Seite ein, die über die verbleibende Flugdauer Auskunft gibt. Auch die typischen Ringe sind wieder mit dabei, tauchen aber viel seltener auf und dienen hier zur Anzeige eurer Lebensenergie.


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Braun in Braun - in Sachen Farben waren die Programmierer wenig einfallsreich...


Tails Adventure spielt sich insgesamt deutlich ruhiger und langsamer als Sonics Game Gear Auftritte, haben daher aber auch nicht mit den typischen Problemen wie leichten Slowdowns und vorallem der Unübersicht auf dem kleinen Screen zu kämpfen. Allerdings ist die Grafik gerade im Vergleich mit dem blauen Igel eher etwas schwach und lässt etwas Pepp vermissen. Immerhin entschädigte SEGA die Fans dafür mit schönen Melodien und Effekten und einem von Fans lang herbeigesehnten Paßwortsystem. So lässt sich das Spiel auch über mehrere Tage verteilt angenehm lösen.
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