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Bart Simpson - Escape from Camp Deadly im Test

GameBoy
Tassen, Bücher, Musik-Alben, Comics, Videospiele usw. Unendlich lange ließe sich die Merchandising-Liste der gelben Powerfamilie aus Springfield weiterführen. Die Rede ist natürlich von den Simpsons. Seit 1991 kann man das Leben der gelben Zeichentrickfamilie im Deutschen Fernsehen verfolgen. Anlässlich des Kinofilmes habe ich mich an „Bart Simpson’s Escape from Camp Deadly“ herangewagt.
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Bart und Lisa – die Sprösslinge der Simpsons – wollen ihre wohl verdienten Sommerferien in einem Camp verbringen. Dort angekommen wird aber schnell klar, dass hier ein anderer Wind weht, als in einem Sommer-Sonne-Spaß-Camp. Anstatt Jux und Tollerei finden sie hier nur eines vor,,, den Leiter des Camps, „Ironfist Burns“.

Der Verwandte von Mr. Burns versteht absolut keinen Spaß und möchte die Kids schuften sehen. Bei der von Kindern gern ausgeübten Arbeitsverweigerung, geht es ab in den Kerker. Langsam haben Bart und Lisa die Schnauze voll und begeben sich auf die Flucht durch Wälder, Kantinen und Berge.

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Nach der nicht einmal 1-minütigen Einleitungssequenz begebt ihr euch mit Bart Simpson auf die Flucht. Die Steuerung geht hierbei ganz intuitiv von der Hand. Mit dem A-Knopf springt Bart über Gegner und Hindernisse hinweg. Der B-Knopf dient hingegen der Verteidigung. So intuitiv die Steuerung auch ist, es verlangt oft mehrere Versuche, auf eine bewegende Plattform zu hüpfen.

Zur Verteidigung habt ihr einen unbegrenzten Vorrat an Bällen zur Verfügung, die ankommende Gegner für ein paar Sekunden einfrieren. Lisa steht auch ab und an zur Seite und gibt euch z. B. einen Bumerang oder andere Hilfsmittel. Mit den von Lisa erhaltenen Utensilien könnt ihr die Gegner nicht nur einfrieren, sondern diesmal auch komplett beseitigen Allerdings ist die Anzahl der Wurfgeschosse limitiert. Die Waffen reichen vom Bumerang und Apfel, bis hin zu Brokkoli.

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Berührt ihr im Spiel einen Gegner, verliert ihr einen Energiepunkt. Um diesen Vorrat wieder aufzustocken, verlieren besiegte Gegner Energiepunkte. Schade nur, dass man sofort (!) zu dieser Kugel laufen muss, denn sofern diese den Boden berührt, verschwindet selbige. Sammelt ihr die Symbole von Krusty dem Clown, bekommt ihr ein weiteres Leben auf euer Konto gutgeschrieben. Diese sind auch wirklich von Nöten, denn sofern euch ein Gegner auch nur an der Haarspitze berührt, verliert ihr einen Energiepunkt.

Grafisch reißt sich „Bart Simpon’s Escape from Camp Deadly“ kein Bein aus. Man erkennt die serientypischen Charaktere und der Zeichenstil kommt auch auf dem GameBoy gut rüber. Allerdings hätte man ruhig mehr Arbeit in eine solch bekannte Lizenz stecken können. Schilde, Bäume und Tische wurden alle zwei Meter mit Copy und Paste eingefügt. Dadurch wirkt das Spiel leider sehr eintönig. Ebenfalls kommt es vor, dass sich Hintergrund und Spielfigur überschneiden.

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Gleiches trifft auf den Sound zu. Ein wenig mehr Arbeit hätte nicht geschadet. Im Spiel dudelt euch unter anderem die Anfangsmelodie der Simpsons entgegen. Leider bleibt der erhoffte Ohrwurm aus, was mich manchmal dazu veranlasste, am Lautstärkeregler meines GameBoy’s zu drehen. Positiv zu vermerken sind aber die Sprachsamples von Bart. Werdet ihr von Gegnern getroffen, tönt das typische „Eye Caramba!“ oder „Eat my shorts!“ aus dem Lautsprecher und das schon im Jahre 1991.

written by Christian Mikolaiczyk, © nexgam

Team neXGam meint:

Team neXGam Klarer Sound, schöne Grafiken … all das findet man hier leider nicht! Ebenso erwarten euch oft viel zu viele Gegner, die einem schneller ableben lassen, als ihr „Eye Caramba“ sagen könnt. Das Spiel ist an vielen stellen so unfair, dass ich es nur mit einem Schummelmodul bewältigen konnte. „Bart Simpson’s Escape from Camp Deadly“ fällt somit leider in die Kategorie „Lizenzmüll“. 


Positiv

  • Simpsons-Lizenz
  • Fliegt besser als ein Bumerang!

Negativ

  • Grottige Präsentation
  • Sound essen Seele auf!
  • 08/15-Jump'n Run

Dominic meint:

Dominic
Huiii...Lizenzmüll in meinem Gameboy! Ein kurzes Anspielen hat mir damals gezeigt das sich hinter der bekannten Fernsehlizenz außer ganz viel Mist nicht viel verbirgt. Um trotzdem ansatzweise was auf die Beine zu stellen, sind die Designer die Checkliste solcher Produkte Punkt für Punkt durchgegangen, um wenigstens dem unwissenden Simpsons-Fan die Goldtaler aus der Tasche zu locken. Operation gelungen, das Spiel ist auf dem Markt und hat seine Abnehmer gefunden, die wohl bei ihrem Camping-Ausbruch die Cardridge vor lauter Frust als Wurfgeschoss mißbraucht haben.
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