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Star Wars Episode II: Attack of the Clones im Test

GameBoy Advance
Wenn es eine feste Regel im Videospielbusiness gibt, dann sicherlich das zu wirklich fast jedem Kinofilm auch das passende Videogame kommt. Fans von Luke & Dark Vader dürfen frohlocken, denn auch bei 'Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger' ist dies nicht anders - und so dürft ihr bei diesem Modul in die Haut eines Jedi-Ritters schlüpfen und die original Handlung des Film's Stück für Stück nachspielen.
Das Gameplay teilt sich dabei im Großen und Ganzen auf zwei unterschiedliche Arten auf. Einmal habt ihr da die altbekannten 2D Stages, in denen ihr bewaffnet mit einem Laserschwert loszieht um den Gegner saures zu geben. Zum anderen gibt es da noch die 3D Levels mit Flugsequenzen, in denen ihr auch schonmal zur Laserkanone greifen dürft.

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'Die Gegner treten am liebsten gleich vermehrt auf...'


Habt ihr im Optionsmenü den gewünschen Schwierigkeitsgrad gewählt geht es auch schon, begleitet von der original Star Wars Theme, über eine kurze Vorgeschichte hinein ins erste Abenteuer. Die Geschichte wird übrigens auch im Spiel zwischen den Levels immer weitergesponnen, allerdings will bei recht einfachen Standbildern mit zwei Zeilen Text darunter nicht wirklich viel Flair und Atmosphäre aufkommen. Das hätte man vielleicht doch nochmal überdenken sollen, zumal die Konkurrenz teilweise schon kleine Filmchen als Zwischensequenzen anbietet.....

Wie dem auch sei, seid ihr erstmal in Level 1 angekommen werden sich die Star Wars Veteranen unter euch sofort an selige Super Nintendo Zeiten erinnert fühlen. Denn wie schon zu 16-Bit Zeiten seht ihr euren schön groß geratenen Helden samt Laserschwert von der Seitenansicht durch 2D-Stages spazieren. Letzere ziehen sich leider manchmal ganzschön in die Länge, ohne aber dabei mit großartigen Neuerungen aufzuwarten. Natürlich sind die Levels nicht unbevölkert und so stellen sich euch unzählige Feinde in den Weg, welche ihr Mithilfe eines gekonnten Laserschwert Hiebes oder gezielten Trittes außer Gefecht setzt. Das Laserschwert ist nicht ganz so einfach zu beherrschen, denn ihr müsst ausser dem A-Button zusätzlich noch auf dem Steuerung kreuz in eine Richtung drücken um einen bestimmten Hieb auszuführen. Das mag Komplexität bedeuten, gleichzeitig aber auch eine schöne Eingewöhnungszeit - denn gerade in hektischen Situationen bekommen man das nicht so gebacken wie gewünscht. Dazu nervt auch noch die stark verbesserungswürdige Kollisionsabfrage. Denn während die meisten Gegner bei einem Hieb an den Rand ihres Sprites sofort eingehen, scheint es ihnen wenig anzuhaben wenn ihr sie genau in der Mitte trefft.....vorallem Sprungattacken brauchen da einiges an Eingewöhnungszeit, bevor sie sitzen. Ingesamt reissen einen die 2D Stages nicht gerade vom Hocker, was Spielbarkeit angeht....

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'Die Kollisionabfrage ist eindeutig verbesserungswürdig...'


Doch es sollte noch schlimmer kommen - was vorher groß als 3D Stages angekündigt wurde ist im Prinzip ein Witz, weil oftmals unspielbar. So müsst ihr einmal beispielsweise eine Verfolgungsjagd in einer Großstadt durchführen, könnt aber durch die dunkle Kulisse, die engen Häuserwände und die ganzen Hindernisse kaum etwas erkennen. Aus weichen könnt ihr meistens erst spät - zu spät!
Auch die andere 3D-Verfolgsjagd, in der ihr diesmal sogar selbst an eine Laserkanone Hand anlegen dürft (endlich!) und den Oberschurken runterholen sollt, entpuppt sich als Spielspaß-Killer - das Level ist unfair designt und den Gegner zu treffen nahezu unmöglich....

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'Die 3D-Stages konnten uns nicht überzeugen...'


Wären nicht einige der 2D Stages trotz Macken dennoch ganz passabel, und hätten die Grafik und der original Soundtrack nicht viel rausgerissen, so wäre die Wertung noch vernichtender ausgefallen.
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