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Shin Megami Tensei: Devil Children Hikari no Sho (jap.) im Test

GameBoy Advance
Shin Megami Tensei ist hierzulande ja vor allem durch die verschiedenen PlayStation 2 Spiele bekannt. Was viele aber nicht wissen ist, dass es in Japan weitaus mehr Spiele aus diesem Universum gibt und das für nahezu jedes System. Auch erschienen zahlreiche Spinoffs wie beispielsweise die Digital Devil Saga oder die Persona Trilogie. Ein weiterer Spinoff sind die Devil Children. Wir haben uns dabei für euch einmal Shin Megami Tensei: Devil Children Hikari no Sho genauer angesehen.
Da wir hier für euch bekanntlich auch etwas über den Tellerrand blicken, haben wir uns in Fernost umgesehen und da mal einen interessanten Teil herausgepickt. Die Devil Children sind dabei auch eine Spinoff-Serie aus dem Shin Megami Tensei Universum und Hikari no Sho (Light Version) bildet dabei mit Yumi no Sho (Dark Version) ein Spiel, das man jedoch von den verschiedenen Seiten aus spielt. Je nach Spiel verändert sich zwar der Weg zum Ziel, dieses bleibt aber immer das selbe: Der Gerechtigkeit genüge zu tun.

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Doch was ist eigentlich geschehen? Jin und Akira leben auf einem Planeten namens Rem, dessen Oberfläche der Erde sehr ähnelt. Sie beide sind Devil Children, soll heißen sie sind halb Mensch, halb Dämon. Dumm ist nur das sie gerade deren besondere Kräfte bekommen als alles gründlich schiefgeht. Über dem Dach der Schule öffnet sich ein Dimensionstor, durch das nun Dämonen strömen um sich in Rem auszutoben. Als wenn das nicht genug wäre, wird auch deren Freundin Lena von einem Drachen in die andere Dimension geholt. Doch der Schuldige für diesen Schlamassel ist schnell gefunden: Ein böser Dämon namens Imperius hat mehrere dieser Dimensionstore geöffnet um zwischen den Welten wandern zu können und schließlich alle unterjochen zu können. In Hikari no Sho spielt man als Jin, der durch Valhalla reist um Lena zurück zu holen und die Tore zu schließen. Solltet ihr nun Yumi no Sho besitzen, dann spielt ihr Akira, der durch Dem reist.

Shin-Megami-Tensei-Devil-Children-Hikari-no-Sho-jap--2.jpgDas Spiel selbst könnte man dabei als düstere Version von Pokemon bezeichnen, denn ebenso kämpft man hier nicht selbst, sondern jeder Trainer, also die Devil Children, hat verschiedene Monster die er im Kampf einsetzt. Auch die Art neue Monster einzusammeln unterscheidet sich dabei vom Konkurrenzprodukt. So benutzt man keine gekauften Bälle um die Monster einzusammeln, sondern man verhandelt mit den besiegten Monstern selbst. Dies regelt dann ein Abgesannter aus dem eigenen Team. Sofern sich diese durch die Fähigkeiten ergänzen würden. Manchmal muss man auch noch etwas dazu beisteuern in Form von Bezahlung. Außerdem steigen diese Kreaturen nicht auf durch den Erhalt von Erfahrungspunkten, sondern in dem man zwei schwächere zu einem stärkeren miteinander verbindet.

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Ansonsten ähnelt der Titel jedem bisher erhältlichen Rollenspiel: In einer leicht schrägen Draufsicht in einer comichaft dargestellten Spielwelt bewegt man sich durch viele Schauplätze um Quests und auch Sidequests zu lösen und wird dabei in der Wildnis oftmals in zufällige Kämpfe verwickelt. Diese werden in der Egoperspektive dargestellt. Die eigenen Einheiten werden dabei nicht dargestellt, sondern nur deren Name und momentane Anzahl an Lebenspunkten am unteren Rand. Per Menü wird dann ausgewählt ob man angreifen, zaubern oder einen Gegenstand benutzen will. Sind alle Gegner beseitigt so endet der Kampf. Insgesamt gibt es mehr als 20 Schauplätze, die es zu erforschen gilt, die allesamt mit verschiedenen Charakteren und Quests gespickt sind.

Shin-Megami-Tensei-Devil-Children-Hikari-no-Sho-jap--4.jpgDas Spiel selbst ist auch komplett in Japanisch gehalten. Europäer werden also wohl kaum in den Genuss kommen viel von der Story zu erfahren, außer sie haben einen guten Walkthrough parat. Hier sollte noch erwähnt werden, dass das Spiel auch als US Version existiert. Dort ist es unter den Namen DemiKids erhältlich und sollte hierzulande wohl doch dann etwas interessanter sein, da deutlich einfacher spielbar. Vom technischen her hat man alles schon irgendwie einmal gesehen und kommt nicht unbedingt aus einem guten Mittelmaß heraus.
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